<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417</id><updated>2011-12-31T18:32:19.343+01:00</updated><title type='text'>Jon Bon Jovi - Story of my life - a fan ficiton without end ?</title><subtitle type='html'>Diese Fan Ficiton basiert auf einem Traum, den ich vor Jahren hatte. 
Die Geschichte enthält erotische Elemente, sollte sich jemand daran stören, möchte ich ihn bitten, diese Story nicht zu lesen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>278</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3190154323115745416</id><published>2011-09-04T16:35:00.001+02:00</published><updated>2011-09-04T16:52:35.653+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 297</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Nichts hielt mich mehr, die Neugier wurde übermächtig.Schnell flitzte ich auf Umwegen, weil die Küche immer noch mit meinen Kartonsvoll gestellt war, hinaus und riss dem Mann vom Paketdienst die Schachtel ausden Händen. Aufgeregt las ich das Etikett, und war ziemlich überrascht. Mitzitternden Händen stellte ich es auf der Theke ab und suchte nach einem Messer,um das blaue Klebeband aufzuschneiden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Halt ! Das mach besser ich ! Du zitterst ja wie Espenlaub!“ grinste Jon und nahm mir das Messer aus den Händen. „Von wem ist es denn ?“Nun war er auch neugierig geworden und drehte es zu sich, damit er den Absenderlesen konnte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Tanja ?“ fragte er ebenfalls überrascht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Nun mach schon auf !“ forderte ich ungeduldig. Ich konntees fast nicht mehr aushalten und hibbelte von einem Bein auf das andere. Die Luftpoltersäckchen und das Packpapier flogen zur Seite,und was ich dann sah, ließ mich die Luft anhalten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Oh Tanja, Du bist ja soooo süüüüüß !“ jubelte ich lauthals.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Mit fliegenden Händen beförderte ich alles zu Tage, was sichim Dunkel des Kartons versteckte. Meine übermächtige Freude hatte Jon nunsprachlos gemacht. Er sah mich mit offenem Mund an und schüttelte ungläubig denKopf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Mhhhhmmmm ! Gummibärchen ! Und dann noch die große Tüte !Tataaaa ! Und so viele Tafeln Noisette Schokolade mit 300 Gramm (wobei ich mirimmer und immer wieder einrede, es wären nur 200 Gramm), 4 Nutella Gläser, Maultaschen,Spätzle, Schupfnudeln, Weißwürste, natürlich alles vakuumverpackt, derdazugehörige süße Senf, und als ob das noch nicht genug wäre, eine Stange BlackDevil, die süßen, schwarzen Zigaretten, die man in Deutschland schon so schwerbekommen konnte. Ganz tief unten lag, extra in Luftpolsterfolie verpackt, eineFlasche Cellini.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Jon sah mich fragend an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Den hab ich mit meinen Bon Jovi Mädels immer getrunken.Runaway mag den so sehr !“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Runaway ?“&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Runaway ist ihr Nick auf .de,“ erklärte ich ihm atemlos.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Nick ? de eh ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Sein Gesicht sagte mir, das er nur noch Bahnhof verstand, soaufgeregt wie ich war und so schnell wie ich plapperte, war das ja auch keinWunder……&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Runaway ist ihr Tarn- oder Spitzname im Internet und mit.de meine ich das deutsche Fanforum von Euch.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Ah. Und da warst Du auch angemeldet ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Jon, was für eine Frage ! Natürlich ! Bin ich übrigensimmer noch.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Ich musste laut loslachen, als ich an Tanjas Geburtstagdachte und erzählte Jon davon. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Noch während wir bei Kaffee und Kuchen saßen, ich hattegerade einmal die Hälfte meines Kaffees getrunken, flüsterte mir Runaway zu:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Sach ma, gibt`s hier eigentlich nichts Richtiges zu trinken?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Grinsend war ich aufgestanden und hatte Tanja um eineFlasche Prosecco gebeten, die diese mir mit rollenden Augen wortlos überreichthatte. Heimlich füllte ich unsere Kaffeetassen damit, schließlich waren Runawayund ich zum aller ersten Mal mit Tanjas Familie zusammen….&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Nachdem die Familie weg war, hatten wir einen richtigenMädelsabend verbracht, einander schmutzige Fantasien erzählt, schmutzigeErlebnisse gebeichtet und über Männer abgelästert. Ihre Nachbarin, die gleichnebenan wohnte, war auch noch geblieben und so waren wir 4 Blondinen in einemRaum und völlig losgelöst durch Unmengen von Prosecco im Blut. Wir hingen kreuzund quer auf Tanjas Sofa, manche drauf und manche auch davor. Je später eswurde, um so mehr schaukelten wir einander hoch mit unseren Geschichten undunserem Gelächter. Am nächsten Tag hatte ich richtigen Bauchmuskelkater vorlauter Lachen. Das war jedoch nicht so schlimm wie Runaways Kater am nächstenTag. Den hatte sie nämlich auch noch am späten Nachmittag, als wir los wolltenauf den Weihnachtsmarkt…..&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Wir hatten uns vorher zum Kaffeeklatsch bei mir verabredet,doch Runaway – immer noch grasgrün im Gesicht – vertrug nur Kamillentee. Siemeinte, was anderes würde sie eh nicht bei sich behalten. Jedoch, als wir aufdem Markt angekommen waren, trank sie einen Glühwein nach dem anderen. Spät inder Nacht trudelten wir wieder bei mir daheim ein und wollten einen letzenAbsacker zu uns nehmen. Dieser Absacker dauerte dann allerdings auch noch bisfast vier Uhr früh. Da war sie dann wieder fit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Er grinste nach meiner Erzählung frech über alle vierBacken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Was meinst Du mit „schmutzigen Fantasien“ ? Was habt IhrEuch da so erzählt ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Jon, glaub mir, &lt;i&gt;das &lt;/i&gt;willst Du nicht wirklich wissen !“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Jetzt erzähl halt…..“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Nein, ganz bestimmt nicht !“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Ich will das jetzt aber wissen ! ALLES !“ kam er forderndauf mich zu.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Ich werde aber nix erzählen ! NIHIIIICHTS !“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Jetzt komm schon !“ forderte er und setzte dabei diesescharmante Lächeln auf, dem ich normalerweise keinesfalls widerstehen konnte.Doch ich riss mich zusammen und schüttelte mit zusammengepressten Lippen denKopf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„So schlimm ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Schlimmer !“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Geht`s bei Euch immer so zu ?“ fragte er dann etwaskonsterniert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Meistens.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Ganz sicher würde ich ihm niemals davon erzählen, wie wirdie DVDs von Bon Jovi anschauten und wie oft wir diese stoppten, um seinStandbild anzusabbern. Oder wie wir über sein Hüftkreisen, seine Blicke oderetwa sein Lächeln diskutierten…..Die endlosen Gespräche über seine Shirts,seine Hosen….Wenn er seine Arme hochreckte und sein berühmtes „V“ zutage trat….Wie sollte ich ihm auch das Gekreische und Gequieke erklären, das immer dannlautstark auftrat, wenn er das machte ? Auf keinen Fall. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Auf gar keinen Fall.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt; Kopfschüttelnd drehteer sich weg, allerdings konnte er sein Grinsen dabei nicht verheimlichen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Wieder schaute ich die Sachen an, die sie mir geschickthatte. Dankbar schickte ich ihr ein lautloses „Danke !“ in die Richtung, in derich meine alte Heimat vermutete.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Jon grinste über beide Backen und holte sich noch frischenKaffee.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Stop !“ rief er plötzlich und hielt meine Hände fest, diedas Packmaterial bereits wieder in den Karton beförderten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Was ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Sie hat Dir die Sachen doch nicht geschickt, ohne eineZeile zu hinterlassen ? Ist kein Brief drin ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Stimmt….“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Rasch kramte ich das ganze Zeugs wieder heraus und mussteschon wieder lachen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Captain Crash !“ kreischte ich und lachte Tränen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Jon sah mich wieder vollkommen fassungslos an, so langsamverstand er die Welt wirklich nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Schatz, Du hältst Konfetti in den Händen, was hat das mitCaptain Crash zu tun ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Schatz, Captain Crash ist ein Song der Band Bon Jovi. WennBon Jovi diesen Song auf einem Konzert spielt, wird Konfetti geworfen. Sagbloß, Du hast das noch nie mitgekriegt ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Also, ganz von der Rolle bin ich nun auch wieder nicht,natürlich weiß ich, dass die Fans das immer werfen. Aber sagt Ihr tatsächlichso dazu ?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;„Jep. Bei uns heißt Konfetti nicht Konfetti, sondern ebenCaptain Crash !“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Kopfschüttelnd lachte er laut auf und ich ließ mich in seineArme fallen. Kurz musste ich noch daran denken, wie Tanjaihr Geburtstagsgeschenk von Runaway öffnete und der Boden des Wohnzimmers volldavon war....Doch nur Sekunden später löste ich mich wieder von ihm. DieNachricht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 11pt;"&gt;Ganz unten fand ich dann das kleine, pinkfarbene Kuvert undriss es auf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3190154323115745416?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3190154323115745416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3190154323115745416' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3190154323115745416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3190154323115745416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/09/normal-0-21-false-false-false.html' title='Kapitel 297'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-1373639802467716780</id><published>2011-08-22T21:53:00.000+02:00</published><updated>2011-08-22T21:56:49.300+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 296</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich wollte mich noch festhalten, bekam jedoch nur Jon`s Arm zu fassen, der es mir blitzartig gleich tat und sich an mich klammerte. So kam es, dass wir eng umschlungen den Hang hinunter kugelten und erst zum Stillstand kamen, als ein großer Busch uns stoppte.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Den erschrockenen Blick von ihm werde ich wohl nie vergessen können, wahrscheinlich hatte ich genau denselben drauf. Nachdem ich mich vom ersten Schrecken erholt hatte, schlug ich mir die Hände vor das Gesicht und lachte lauthals los. Jon, der mich noch immer mit weit aufgerissenen Augen anstarrte, stimmte schließlich mit ein. Lachend lagen wir dort, unfähig aufzustehen. Irgendwann sortierten wir unsere Gebeine und er half mir wieder auf die Füße, was angesichts des abschüssigen Geländes gar nicht so einfach war. Fast auf allen Vieren krochen wir wieder hinauf, hielten uns mit den Händen an den Gräsern fest und erreichten schließlich und endlich wieder den Garten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wir klopften uns den Schmutz und die Grashalme von den Klamotten und strahlten uns an. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es kommt mir vor, als hätten wir schon ewig nicht mehr so miteinander gelacht….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, Jon, mir auch !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Hast Du Dir auch nichts getan ?“ fragte er besorgt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, und Du ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ne, alles okay. Hoffentlich hat das jetzt niemand gesehen !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, das hoffe ich auch ! Stell Dir mal vor, irgend so ein Paparazzi hätte uns eben abgeschossen ! Nicht auszudenken !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er beugte sich wieder nach unten, um Äste, die sich an seinen Schuhen verfangen hatten, zu entfernen. Dann fuhr er sich mit beiden Händen durch die Haare. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Lass uns reingehen, ja ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, ist wohl besser so, nicht dass nochmals was passiert,“ grinste ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er grinste zurück und legte mir seinen Arm um die Schultern. Gemächlich schlenderten wir nach oben Richtung Haus. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Im Badezimmer konnten wir dann die Bescherung in Augenschein nehmen. Unsere Klamotten waren mit Grasflecken übersät, überall hatten wir braune Flecken von der Erde, mein Shirt hatte an der Schulter einen Riss und in meinen Haaren hingen kleine Ästchen und Halme. Jon`s Gesicht hatte einen erdfarbenen Ton bekommen, der ihn wie einen Bauarbeiter erscheinen ließ. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wir beide gehen wohl noch duschen !“ schlug er grinsend vor und ich nickte nur zustimmend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Beim Abtrocknen stellte ich fest, dass der Absturz doch nicht ganz so glimpflich abgelaufen war. Mein Arm brannte mit einem Mal, dort hatte ich mir eine Schürfwunde zugezogen, die sich vom Ellbogen bis kurz vor die Schulter zog. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Oh je !“ kam es von ihm, als er es sah. Er kramte im Sanischrank und beförderte nach kurzem Suchen eine Tube hervor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Lass mich das drauf machen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Komm schon ! Da ist nur die Haut ein wenig ab, das geht schon,“ wollte ich abwehren, doch er ließ nicht mit sich reden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Kommt gar nicht in Frage !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sanft und behutsam tupfte er mit Mull darauf herum und verstrich anschließend vorsichtig etwas Salbe darauf. Es war so süß, wie er sich dabei anstrengte und wie genau er es mit der „ärztlichen Versorgung“ nahm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Tut es sehr weh ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, eigentlich brennt es nur ein bisschen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er sah mich prüfend an, vermutlich glaubte er mir nicht. Ich lächelte ihn gespielt genervt an, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn und verschloss die Tube. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Lass uns zu Bett gehen, es ist schon spät.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;In die Decken gemummelt, zog er mich an sich, so dass ich mit dem Rücken an seiner Brust lag. Ich ließ ihn gerne gewähren, das war schließlich meine Lieblingseinschlafstellung. Das leichte Streicheln seiner Hand, die über meinen unverletzten Arm strich, ließ mich vollends entspannen. Die wohlige Wärme, die von ihm ausging tat ein übriges, ich kuschelte mich behaglich an ihn. Nur Sekunden später begannen meine Augen zu flattern und fielen zu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es ist alles ein bisschen viel, momentan,“ murmelte er schläfrig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wann ist hier mal wieder Ruhe ?“ murmelte ich ebenso schläfrig zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wir sind beide völlig erschöpft…..“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Seine Stimme war nur mehr ein Murmeln, kaum hörbar….Den kleinen Kuss, den er mir auf die Schulter drückte, spürte ich nur noch unbewusst, dann dämmerte ich weg. Und doch merkte ich im Schlaf, dass er mich in dieser Nacht keine Sekunde los ließ. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er hatte mich ausschlafen lassen, als ich aufwachte, war es bereits nach zehn. Ich streckte mich wohlig aus und blinzelte den letzten Rest Schlaf aus meinen Augen. Dann schwang ich die Beine aus dem Bett und machte mich im Bad fertig. Als ich die Treppe hinunter ging, hörte ich aus der Küche Zeitungsrascheln und den vertrauten Klang, wenn eine Tasse auf der Granitplatte der Theke abgestellt wurde. Jon stand dort, die Zeitung in der Hand und grinste mich über den Tassenrand hinweg an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Hi !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Guten Morgen, hast Du gut geschlafen ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jep !“ antwortete ich und küsste ihn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Gerade wollte ich mich Richtung Kaffeemaschine wegdrehen, als er mich fest hielt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Tut es noch weh ?“ fragte er besorgt und besah sich die Abschürfung genau.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, es brennt nur ein wenig. Und das auch nicht mehr, wie gestern Nacht. Jon, ich bin nicht aus Zucker, das bringt mich nicht um !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das sicher nicht, aber ich möchte nicht, dass Du eine Narbe davon trägst. Willst Du das nicht besser von einem Arzt anschauen lassen ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jetzt übertreib mal nicht, so schlimm ist das wirklich nicht. Es ist nur die Haut, die ein wenig abgerubbelt wurde.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wie Du meinst !“ sagte er ergeben, rollte kurz mit seinen Augen und widmete sich wieder seiner Zeitung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Es läutete an der Haustüre, ich wollte mich gerade auf den Weg machen, um zu öffnen, da hörte ich, wie Rosita jemanden freundlich begrüßte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wohnt hier eine Miss Reed ?“ erklang eine unbekannte Stimme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, die wohnt hier !“ antwortete sie mit der ihr eigenen Fröhlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich habe ein Paket für sie !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Fast verschluckte ich mich an meinem Cappuccino. Jon sah mich lächelnd an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das ist bestimmt von Deiner Mam !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-1373639802467716780?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/1373639802467716780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=1373639802467716780' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1373639802467716780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1373639802467716780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/08/kapitel-296.html' title='Kapitel 296'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4624984042943288129</id><published>2011-08-14T10:02:00.000+02:00</published><updated>2011-08-14T10:14:17.877+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 295</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:shapedefaults ext="edit" spidmax="1026"&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:shapelayout ext="edit"&gt;   &lt;o:idmap ext="edit" data="1"&gt;  &lt;/o:shapelayout&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er hielt vor einem kleinen italienischen Restaurant, das direkt an der Straße lag. Zufrieden nickte ich ihm zu, als wir ausstiegen. Das war genau das, was ich mir vorgestellt hatte, jedenfalls vom äußeren Eindruck her.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Im Gehen setzten wir unsere Base-Caps auf und zogen diese tief ins Gesicht. Er hielt mir die Tür auf und wir traten ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Auch das Innere war so, wie ich das für diesen Abend wollte. Kleine Tische, klapprige Stühle, eine einfache Ausstattung, ohne Schicki-Micki. Eine rundliche Frau, ganz sicher Italienerin, kam an den Tisch und reichte uns nach einem fröhlichen „Buona sera !“ die Karten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sie schaute mich eindringlich an und ich zuckte ein klein wenig zusammen. War mir mein Elend schon binnen Sekunden anzusehen ? Mein Zucken hatte sie wohl ebenfalls gleich bemerkt, denn sie zwinkerte mir fröhlich zu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sie können Ihre Base-Caps ablegen, ich denke nicht, dass heute Abend noch jemand hier auftaucht, die sind alle beim Football.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Verwundert schauten wir sie an, doch sie lächelte nur viel sagend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Seien sie unbesorgt ! Das ganze Nest hockt in unserem kleinen Stadion, die Mannschaft kämpft um den Aufstieg in die nächste Liga.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Danke,“ erwiderte Jon und lächelte sie freundlich an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sie ließ uns allein, damit wir unser Essen aussuchen konnten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Jon las die Karte aufmerksam, ich dagegen öffnete sie nicht, sondern zündete mir eine Zigarette an. Nach einer Weile sah er mich fragend an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du hast schon ausgesucht ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, ich nehm das, was ich sonst auch immer nehme. Funghi mit Pepperoni.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sonst nichts ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ganz einfach also ? Ohne Schnick Schnack ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Dieses „Schnick Schnack“ sagte er auf Deutsch. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wider Willen musste ich lachen, ob des Unbeholfenen, das in den gebrochen ausgesprochenen Worten lag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Und da war es wieder ! Dieses sonnige, warme Lächeln, das ich an ihm so sehr liebte. Er machte es mir mit der Versöhnung leicht. Leichter, als mir lieb war….&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wir bestellten unser Essen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Als sie nach den Getränken fragte, meinte Jon nur:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Rot oder Weiß ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Rot. Einen Landwein, und etwas Wasser, bitte.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er lehnte sich zurück und ließ seinen Blick auf mir ruhen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich glaube, ich weiß immer noch nicht sehr viel von Dir !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Seine leise Stimme ließ mich ihn erstaunt ansehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„So geht es mir mit Dir auch manchmal.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er schwieg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich dachte nicht, dass Du so reagieren würdest,“ brachte ich schließlich mühsam hervor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Auf was ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Auf mein Mitbringsel ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es war einfach…. ungewöhnlich….seltsam….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich versuchte, in seinem Gesicht zu lesen. Lange Sekunden verstrichen, ohne dass ich darauf antwortete. Doch schließlich nahm ich meinen Mut zusammen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Eine Amerikanerin hätte das nicht getan…. Aber, Jon, das bin &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Ich&lt;/i&gt;. Vieles hier kommt mir künstlich vor, vor allem beim Essen. Das meiste habt Ihr hier schon fertig vorbereitet, oft weiß man nicht, was wirklich in der Butter ist, im Brot oder in den Getränken. Zuhause konnte ich auf regionale Produkte zurück greifen, wusste, woher mein Fleisch kommt. Deswegen versuche ich auch, so oft wie möglich selbst zu kochen. Und deswegen möchte ich auch an den Traditionen, die ich gewohnt bin, festhalten.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er nickte verständnisvoll und wollte ansetzen, um etwas darauf zu sagen, doch ich bedeutete ihm mit der Hand, dass ich noch nicht fertig war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich liebe Hefeweizen, genauso wie meine Jungs das tun. Ich wollte ihnen eine Freude machen und mir einen kleinen Vorrat anlegen, weil ich nicht wusste, ob ich das hier bekomme. Und Eures schmeckt nun wirklich nicht, das musst Du doch zugeben. Außerdem weiß ich, dass Ihr das auch sehr gerne trinkt, wenn Ihr bei uns unterwegs seid.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er nahm meine Hände, hielt sie sanft fest und als er darauf etwas sagen wollte, spürte ich einen leichten Druck.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das stimmt schon…. aber…..“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es tut mir leid, wenn Du deswegen um Richie Angst hast, aber Du kannst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich ihn damit gefährde ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, natürlich nicht. Aber die Ereignisse der letzten Tage… da habe ich mir halt so meine Gedanken gemacht. Ich kann mich nur entschuldigen, für mein Verhalten, dass ich das auf Dich abgewälzt habe, doch ich kam mir so hilflos vor, so ohnmächtig. Richie und ich…. wir sind mehr als nur Freunde… wir sind schon so lange zusammen, haben so viel erlebt…. und es tut mir so weh, wenn ich ihn so sehen muss und nichts dagegen tun kann. Jedes verdammte Mal verspricht er mir, dass er es lässt, dass er es im Griff hat, dass es bei diesem „einen“ Mal bleiben würde und dann passiert es wieder.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Die Sorge um seinen besten Freund stand ihm ins Gesicht geschrieben. Immer noch hielt er meine Hände in den seinen und sah mit starrem Blick darauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jon, wir werden uns die nächsten Tage gemeinsam überlegen, wie wir ihm helfen können. Und gemeinsam werden wir ihn davon überzeugen, dass er etwas tun muss. Wir beide werden das schaffen, ich bin mir ganz sicher.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Meinst Du ? Hilfst Du mir ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sein hoffendes Gesicht brachte mich zum Lächeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Natürlich ! Ich bin keine von den Frauen, die nur bei schönem Wetter da sind !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er lächelte zögerlich, aber er lächelte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das weiß ich.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Die Wirtin kam mit dem Essen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es tut mir leid, dass es etwas gedauert hat, aber wir machen die Pizzen immer frisch, alles ist hausgemacht und da sie aus dem Holzofen kommen, braucht das halt seine Zeit. Guten Appetit !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Danke ! Das macht nichts, dafür sehen sie sehr lecker aus !“ lächelte ich sie an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sie verschwand ebenso leise, wie sie gekommen war. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Künstlich also ?“ fragte Jon und die Ironie war nicht zu überhören.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, es gibt auch Ausnahmen !“ grinste ich zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Es schmeckte wirklich ausgezeichnet und so langsam spürte ich, wie der ganze Ärger von mir wich. Als wir aufgegessen hatten, war ich um einiges ruhiger, gelassener. Er merkte es, denn er fragte:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ist es okay, wenn wir dann wieder nach Hause fahren ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Schweigend fuhren wir durch die Nacht zurück. Als wir in der Halle standen, zog er mich mit sich hinaus auf die Terrasse, nahm eine der Decken, die auf den Liegen lagen. Ich wusste, wohin er wollte. Zu unserem Mäuerchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er setzte sich hinter mich und schlang die Decke um uns, so dass wir es warm hatten. Still und ruhig lag das Tal unter uns. Das Lichtermeer der Siedlungen erlosch langsam und wir konnten sogar das Schimmern des Mondes auf dem Meer sehen. In dieser Nacht war Vollmond. Lange saßen wir dort, aneinander gekuschelt und genossen den Frieden, der sich über uns legte. Keiner von uns beiden würde die Magie des Augenblicks zerstören.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wir müssen Richie helfen,“ flüsterte ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, das müssen wir.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Aber wie ?“ fragte ich und die Hilflosigkeit in meiner Stimme ließ ihn aufhorchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du machst dir große Sorgen um ihn, stimmt`s ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, Du etwa nicht ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Doch, Sandy. Aber das geht schon so lange, dass ich einfach keine Chance mehr sehe, etwas zu tun. Ich habe schon so viel probiert, bei allem hat er nur blockiert und es als lächerlich abgetan. Das Schlimme ist, er säuft nur, wenn er zuhause ist. Wenn er auf Tour ist oder seinen anderweitigen Verpflichtungen nachgeht, hat er sich im Griff. Du hast es ja selbst mitbekommen, er trinkt dann nicht mehr, als andere auch. Eben ein, zwei Bier, in geselliger Runde.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Warum meinst Du, ist es jetzt passiert ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich habe keine Ahnung, was ihn momentan umtreibt. Außer, dass er keine Beziehung hat, dass er deswegen unglücklich ist.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Und dann sieht er noch uns beide jeden Tag, direkt nebenan….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Hmmm….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wieder versanken wir in unsere Gedanken. Er legte seinen Kopf auf meine Schulter, kuschelte sich dicht an mich und hielt meine Hände in den seinen. Dann und wann hauchte er einen Kuss auf meine Haare. Ich lauschte seinem leisen Atem und sog die Stille tief in mich ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Süße ?“ flüsterte er nach einer endlosen Zeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Hmmm….?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sag, ist zwischen uns wieder alles okay ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich wandte leicht den Kopf, um ihm in die Augen sehen zu können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Was meinst denn &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Du&lt;/i&gt; ?“ fragte ich zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er lächelte unsicher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jetzt sag schon….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sein bittender, jungenhafter Blick ließ mich in meinen Grundfesten erbeben. Mit einem leichten Nicken bejahte ich seine Frage. Der Kuss, der folgte, ließ mich alles Geschehene vergessen. Ich spürte seine Lippen sanft auf den meinen, zart und sachte, leicht wie eine Feder. Dann spürte ich seine Zunge, die mit meiner spielte. Warm und weich entführte sie mich in die Welt, in der außer uns beiden niemand Zugang hatte. Er hielt mich fest in seinen Armen und ich meinte, jeden einzelnen Muskel von ihm spüren zu können. Sein klopfendes Herz, sein Atem, der über meine nackte Haut strich….Bestimmt würden wir heute noch dort sitzen, hätte uns nicht eine dunkle Macht einen Strich durch die Rechnung gemacht….&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4624984042943288129?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4624984042943288129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4624984042943288129' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4624984042943288129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4624984042943288129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/08/kapitel-295.html' title='Kapitel 295'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-7578771176849807344</id><published>2011-07-28T12:23:00.001+02:00</published><updated>2011-07-28T18:21:07.876+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 294 - Gefühle, Gewitter, Zittern und einfach alles davon......</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Doch er hatte es geahnt und hielt mich am Arm fest.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Nicht schon wieder weg laufen, little runaway….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Dieses leise, geflüsterte „little runaway“ trieb mir augenblicklich die Tränen in die Augen und ich blieb mit gesenktem Kopf stehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Er zog mich an sich und drückte mich fest. Ich spürte die Verzweiflung, die in ihm tobte und diese Verzweiflung war größer als die meine. Auch ein Jon Bon Jovi hatte sich nicht immer im Griff, war nicht immer der strahlende Held, der wusste, was in welcher Situation zu tun war, über allem erhaben. Ich kapierte, dass die Sache mit Richie bei ihm um einiges schwerer wog, als so manch anderes. Und ich kapierte auch, dass ich ihn damit auf keinen Fall allein lassen durfte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ich legte den Kopf zurück und zwang ihn, mich anzusehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Lass uns das vergessen, bitte ! Wir müssen wieder runterkommen und miteinander vernünftig reden, in Ordnung ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Er nickte nur niedergeschlagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;An meiner Hand ließ er sich zurück zum Tisch führen und wir rauchten schweigend eine Zigarette.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Es tut mir leid, was ich gesagt habe,“ begann ich leise.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Ach, Honey, mir tut das auch leid !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Wir schauten uns in die Augen. Abwartend, ob der andere etwas sagen würde. Abwartend, wie der andere reagieren würde. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten, die Palmen bogen sich leicht im Wind. Es war ein wunderschöner Tag. Den wir beide nicht wahrnehmen konnten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Ich hab viele Dinge gesagt, die ich wirklich nicht so gemeint habe.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Ich habe auch überreagiert, vor allem als ich….“ Er unterbrach sich und nahm einen Schluck vom kalten Kaffee.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Es war blöd von mir mit dem Bier….“ fuhr er fort.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Jon sah an mir vorbei, hinaus in die Ferne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ich stand auf und kniete vor seinem Stuhl. Vorsichtig nahm ich seine Hände und drückte sie leicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Schatz, ich möchte mich ehrlich entschuldigen. Natürlich weiß ich, dass Ihr hier auch Eure Traditionen habt. Und es war total unfair, dass ich gesagt habe, dass Du nicht weißt, was es heißt, ein neues Leben zu beginnen. Du bist ja gerade auch dabei….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Meine Stimme brach, ich konnte nicht mehr. Als ich wiederholte, was ich ihm vorhin vorgeworfen hatte, wurde mir bewusst, wie gemein ich gewesen war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Schon gut, uns beiden sind einfach die Nerven durchgegangen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Er versuchte ein kleines Lächeln und strich mir sanft über die Wange.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ich bemerkte diese kleine, winzige Bewegung, mit der er sich zu mir hinunter beugte. Im gleichen Moment streckte ich mich ihm ein klein wenig entgegen. So gingen wir Zentimeter um Zentimeter aufeinander zu, bis unsere Gesichter einander ganz nah waren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Endlich küssten wir uns. Ein Kuss, in dem die Emotionen dieser Welt lagen. Angst, Hilflosigkeit, Hoffnung, Verzweiflung, Wut und endlose Liebe. Jon ließ mich spüren, dass er damit allen Unbill, alles Schlimme wieder wegwischen wollte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Danach sahen wir uns noch lange in die Augen, bis er mich hoch hob und auf seinen Schoß zog. Ewige Zeit saßen wir dort, hielten uns in den Armen, streichelten uns sanft und vorsichtig. Die Stille legte sich über uns, keiner wagte, etwas zu sagen. Trotzdem verstanden wir uns und die Anspannung, die uns beinahe zu Schlimmerem getrieben hätte, wich schleichend aus unseren Körpern und Gedanken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Lass uns eine Pizza essen gehen, irgendwo, wo uns keiner kennt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Jon sah überrascht auf. Seine Augen wurden groß, der Mund stand etwas offen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Irgendeine kleine Pizzeria, nichts besonderes, ohne Schnick Schnack, okay ?“ drängte ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Okay,“ sagte er gedehnt. „Jetzt gleich ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Jetzt gleich, ich hab Hunger.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Wollen wir nicht lieber hier was….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Nein, ich muss raus hier, wenigstens für ein Weilchen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ich stand auf, doch ich wusste, dass ihm nicht klar war, was mich antrieb. So drehte ich mich nochmals zu ihm um und erklärte es ihm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Sei mir nicht böse, aber ich muss das tun. Glaub mir, es wird uns beiden gut tun, in Ordnung ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Er nickte nur, griff nach den beiden Tassen und ging mir nach. Im Badezimmer schloss ich die Tür hinter mir und lehnte mich an. Ich schloss die Augen und versuchte, mich zu beruhigen. Meine Gedanken spielten wieder einmal miteinander Jojo. Verzweifelt sandte ich ein Stoßgebet gen Himmel, in dem ich darum bat, dass mein Leben wenigstens für die nächsten Tage ein klein wenig ruhiger verlaufen würde. Ich wusste, dass ich dieses Auf und Ab, diese ständige Action nicht länger aushalten konnte. Mein ganzer Körper, meine Seele sehnte sich nach etwas Ruhe, nach einem geregelten Tagesablauf…. Wenn ich daran dachte, dass wir schon in wenigen Tagen auf Tour gehen würden, wurde mir beinahe übel. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ein leises Klopfen riss mich aus meinen Überlegungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Schatz ?“ fragte er vorsichtig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ich öffnete die Tür und der Blick, mit dem er mich ansah, machte mir klar, dass er wieder einmal genau wusste, was in mir vorging. Vermutlich hatte er die vergangenen Minuten genutzt, um nachzudenken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Lass uns beim Essen drüber reden, bitte.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Okay !“ nickte er nur und wandte sich dann ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Ich machte mich schnell frisch, schminkte mich ein wenig und bürstete meine Haare. Danach ging ich zurück in das Schlafzimmer um mich umzuziehen. Jon zog sich gerade eines seiner alten Schlabbershirts über und beugte sich nach seinen Schuhen. Ich tat es ihm nach, schlüpfte in eine Jeans und griff nach einem meiner Tops. Über mein Outfit machte ich mir an diesem Abend so gut wie keine Gedanken, es war mir egal. Ich wollte normale Klamotten anziehen, kein besonderes Styling. In Wirklichkeit wollte ich einen ganz normalen Abend mit meinem Freund verbringen, so wie Millionen anderer Frauen auf diesem Planeten auch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Ich weiß, wo wir hingehen können. Aber es ist wirklich sehr einfach dort, ich hoffe, Dir gefällt es trotzdem….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Unsicher schaute er mich an. Noch immer schwelte etwas Unerklärliches zwischen uns beiden. Spannung, Ungesagtes, Unsicherheit…..&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Je einfacher, desto besser !“ versicherte ich ihm und probierte ein Lächeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Jon fuhr nicht Richtung Stadt, wie ich erwartet hatte, sondern nahm die Landstraße, die wir vor wenigen Tagen gefahren waren, als wir unsere Motorradtour gemacht hatten. Ich überlegte, wohin er mit mir wollte, dachte an Benton und Beryl, doch das schien mir zu abwegig, es war zu weit weg. Außerdem hatten sie ja keine einfach Pizzeria, sondern ein Lokal der eher gehobenen Klasse. Ich spürte, das er mich ansah und wandte den Kopf zu ihm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;Nun war er es, der ein Lächeln versuchte. Er legte mir die Hand auf den Schenkel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Besser ?“ fragte er.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=" ;font-family:Arial;font-size:11.0pt;"  &gt;„Ja.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-7578771176849807344?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/7578771176849807344/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=7578771176849807344' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/7578771176849807344'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/7578771176849807344'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/07/kapitel-294.html' title='Kapitel 294 - Gefühle, Gewitter, Zittern und einfach alles davon......'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-464239313960074277</id><published>2011-07-18T08:57:00.000+02:00</published><updated>2011-07-18T09:04:21.614+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 293</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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font-family:Arial"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Was, wenn er mir jetzt sagen würde, dass alles ein Irrtum gewesen war, dass ich wieder gehen solle ? Ich beachtete den tiefen Stich, der sich durch mein Herz bohrte, nicht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt;font-family:Arial"&gt;Dann würde ich eben wieder einpacken, gehen, weiter ziehen. Es wäre mal wieder ein weiteres Fiasko gewesen…..&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt;font-family:Arial"&gt;Ach quatsch, Sandy, was reimst Du Dir nur wieder zusammen ?&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt; gemahnte ich mich zur Ruhe. &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal"&gt;Warum hätte er dann das Mini-Konzert veranstaltet, den Ring gekauft, all die lieben Worte gesagt ?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Noch unruhiger geworden, griff ich nach meinen Zigaretten und ging auf die Terrasse hinaus. Meine Knie waren mittlererweile so zittrig, dass ich froh war, dass ich mich auf den nächst besten Stuhl fallen lassen konnte. Sein Gesicht trat vor meine Augen, ich hatte vorhin nur allzu deutlich gesehen, wie seine Wangenknochen mahlten. Das verhieß nichts Gutes. Seine Miene war nahezu ausdruckslos gewesen. An seine Stimme wagte ich nicht einmal zu denken….&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Irgendwie hatte ich ein ganz und gar ungutes Gefühl, gegen das ich mich nicht wehren konnte. Und wie so oft, spielten meine Gedanken Jojo auf der Achterbahn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Jedoch spürte ich auch diesen Zorn in mir aufsteigen, welcher mir - so widersinnig es auch klingen mochte - wieder etwas Klarheit brachte. Auf gar keinen Fall würde ich mich wegen diesem Vorfall verbiegen lassen. Und ich würde mir auch nichts von ihm verbieten lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wortlos stellte er die beiden Kaffeetassen auf den Tisch und setzte sich mir gegenüber. Er schlug ein Bein über das andere, stütze die Ellbogen auf den Lehnen auf, legte die gespreizten Hände aneinander vor seinen Mund und sah mich abwartend an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Was geht eigentlich zwischen Dir und Richie vor ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Booom. Zwischen mir und Richie ? Was zur Hölle wollte er damit sagen ? Bis jetzt war ich in der Annahme gewesen, ich wäre bereits komplett verwirrt, doch ich hatte mich getäuscht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Zwischen mir und Richie ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jep.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Was meinst Du ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Irgendetwas verheimlicht Ihr mir doch ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wir verheimlichen Dir etwas ?“ fragte ich ratlos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Kannst Du mir eine meiner Fragen vielleicht auch ohne Gegenfrage beantworten ?“ fragte er mit einer gehörigen Portion Ungeduld in seiner Stimme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich versuche es…. Aber ich weiß wirklich nicht, was Du meinst…..“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Also gut. Dann zäumen wir das Pferd von vorne auf.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sein durchdringender Blick ließ mich zum Teenager werden. Nein, ich kam mir vor wie ein kleines Kind, das etwas angestellt hatte und nun gerügt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du hast mitbekommen, dass ich ständig Anrufe von dieser durchgeknallten Person bekomme ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, hab ich….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wie kommt diese Frau an meine Nummer ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich hab keine Ahnung….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sandy, es hat keinen Sinn, ihn zu schützen. Ich weiß genau, dass sie die Nummer von ihm hat. Was ich jetzt noch wissen will, ist, wer ist sie und wie konnte das passieren ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du weißt….. ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wollen wir das Gegenfragen-Spiel noch stundenlang treiben ?“ fragte er genervt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, natürlich nicht….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Also, dann raus mit der Sprache !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er wusste es. Woher auch immer. Es hatte keinen Zweck, dass ich Ausreden erfand, geschweige denn, dass ich ihn anlog. Das wollte ich auf gar keinen Fall. Ich überlegte rasend, wie ich es ihm beibringen konnte, so dass Richie nicht allzu schlecht dabei wegkam.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Okay, wenn Du immer noch darüber nachdenkst, wie Du ihn retten kannst, lass es ! Ich habe von einer Detektei die Nummer checken lassen, ich hab ihre Adresse, sogar Fotos von ihr. Eigentlich weiß ich alles, außer, warum Richie so ein Vollpfosten war und ihr die Nummern gegeben hat.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jon, er hat oder hatte eine Affäre mit ihr. Er sagte mir, dass er mit ihr nichts mehr zu tun haben will, weil er außer den Bettgeschichten nichts mit ihr anfangen kann. Leider verfolgt sie ihn und….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wie ist sie an die Nummern gekommen ?“ bohrte er unerbittlich nach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sie hatten getrunken, waren wohl ziemlich wild bei der Sache, jedenfalls Richie. Sie wollte es unbedingt in der Wanne tun, Richie konnte es nicht mehr erwarten, er stolperte und fiel mit der Jeans und dem Handy ins Wasser, sie wollte es am nächsten Tag reparieren lassen und er hat es ihr gegeben.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wieder dieser durchdringende, alles scannende Blick….. Nur, dass er jetzt seine Hände um die Lehnen gelegt hatte. Die Knöchel traten schneeweiß hervor. Die Anspannung war nicht mehr nur zu spüren, sie war körperlich zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich könnte ihn umbringen !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sei nicht so streng mit ihm, er wusste einfach nicht, was er damit auslösen würde,“ bat ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Doch er schaute mich noch immer so an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du kannst Dir doch eine andere Nummer geben lassen….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das kann ich schon, und übrigens all die anderen Leute auch ! Sie ruft jeden, aber auch wirklich jeden, der im Speicher war, an. Unsere Familien, unsere Freunde, unsere Angestellten, Geschäftspartner ! Bonnie sitzt in New York und tut den lieben langen Tag nichts anderes, als sich um Schadenbegrenzung zu bemühen. Das geht so nicht !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Schau, er war ganz einfach betüdelt….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Sandy, er war nicht &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;ganz einfach betüdelt&lt;/i&gt;, er war wie schon so oft &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal"&gt;ganz einfach&lt;/i&gt; &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;besoffen&lt;/i&gt; !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das ist &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Dir&lt;/i&gt; natürlich noch &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;nie&lt;/i&gt; passiert !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Doch, aber wenn, dann dreh ich nicht solche Dinger ! Und außerdem brauche ich nicht schon Morgens einen Drink, bevor ich mich an den Frühstückstisch setze !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Auch das wusste er. Ich brauchte also nicht mehr um den heißen Brei herum reden oder Ausreden erfinden. Wir konnten offen darüber sprechen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Aber wir müssen ihm doch helfen….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Was glaubst &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Du&lt;/i&gt;, habe ich schon versucht ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Der bittere Unterton in seiner Stimme machte mich vollends sprachlos. Es ging also schon länger, es war ein noch größeres Problem, als ich zu hoffen gewagt hatte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich habe davon nie etwas geahnt, Jon. Als Fan war ich immer so stolz darauf, dass Ihr sauber seid, dass es bei Euch keine solch fürchterlichen Exzesse wie bei anderen Bands gab. Obwohl ich ja wirklich nichts dafür getan hatte, war ich stolz. Stolz auf Euch.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„So kann man sich täuschen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er stand auf und schaute reglos in den Garten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Und dann kommst Du noch mit 20 Kisten Bier an.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Willst Du mir etwa vorwerfen, dass ich daran schuld bin, dass er trinkt ?“ fragte ich fassungslos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, aber Du unterstützt ihn damit.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich mache &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;was&lt;/i&gt; ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du animierst ihn mit solchen Aktionen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das ist doch völliger Blödsinn ! Jetzt komm mal wieder runter ! Das Bier ist für meine Band gedacht gewesen. Außerdem ist &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Dein&lt;/i&gt; Haushalt ebenfalls mit Alkoholika bestückt. Richie ist ein erwachsener Mann, Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Du allen Stoff dieser Welt vor ihm &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;verstecken&lt;/i&gt; kannst ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, das dachte ich anfangs ja auch….“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Außerdem gilt bei uns in Bayern Bier nicht als Alkohol !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Mit diesem kleinen Witz wollte ich die Stimmung etwas entspannen, doch er verstand ihn nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„So schlecht bin ich in Geografie auch nicht, dass ich nicht weiß, dass Du aus &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Schwaben&lt;/i&gt; kommst und nicht aus &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Bayern&lt;/i&gt; !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jon, hör auf mit dem Scheiß ! Was soll das ?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Wir beide hatten unsere Stimmen erhoben und waren ziemlich laut. Wir standen voreinander und hatten die Arme in die Hüften gestemmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Außerdem, wenn Du &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;so&lt;/i&gt; gut in Geografie bist und &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;so&lt;/i&gt; genau weißt, wo ich her komme, dann weißt Du auch, dass das zur Grenze von Bayern ist !“ giftete ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es ist absolut kindisch, was wir beide hier abziehen !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja, Jon-Schatz ! Das ist es wirklich !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du hast es als Dein USA-Überlebenskit bezeichnet !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ach komm ! Das war ein Witz, ein Scherz !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Der natürlich nicht ernst gemeint war !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das sind Witze im Allgemeinen nicht ! Aber zu Deiner Info, es ist tatsächlich mein Überlebenskit hier, Du weißt doch gar nicht, was es bedeutet, alle Brücken abzubrechen und auf einem anderen Kontinent ein neues Leben anzufangen ! Und Du weißt als Amerikaner auch nicht, was Traditionen bedeuten ! Und Du hast keine Ahnung davon, wie gut so ein Bier nach Feierabend tut, weil Ihr hier ja nicht einmal das Wort &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;Feierabend&lt;/i&gt; kennt !“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Noch immer standen wir so voreinander, die Angriffslust in den Augen, bereit dem anderen weh zu tun, sich zu verteidigen, was auch immer. Ich spürte, dass wir kurz vor der Eskalation standen und dass es so nicht weiter gehen durfte. Doch ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich hatte es übertrieben, hatte zuviel gesagt. Auch einiges, das ich so niemals hätte sagen dürfen, weil es nicht stimmte, weil es ihn verletzen musste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich wollte weg und drehte mich um.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-464239313960074277?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/464239313960074277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=464239313960074277' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/464239313960074277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/464239313960074277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/07/kapitel-293.html' title='Kapitel 293'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4087190152333935339</id><published>2011-07-14T07:48:00.000+02:00</published><updated>2011-07-14T08:01:25.468+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 292</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;"Du meinst….“ wollte ich nachfragen und legte voller Schrecken meine Hand vor den Mund.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich meine, dass Richie ein Riesenproblem mit sich herumschleppt.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Du willst doch nicht sagen, dass er…..“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich unterbrach mich, konnte nicht weiter sprechen. Ohnmächtig ob des Unausgesprochenen beugte ich mich vor, stellte meine Ellbogen auf die Tischplatte und schlug beide Hände vor das Gesicht. Meine Gedanken rasten, realisierten, sortierten in Windeseile, überschlugen sich und kamen doch zu keinem Ende.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, Tom ! Sag bitte, dass das nicht wahr ist !“ flehte ich ihn an und wusste doch im gleichen Atemzug, dass er mein Flehen nicht erhören würde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich schloss meine Augen und versuchte, meinen Atem zu beruhigen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Schau, wir haben ihn beide eine ganze Zeit lang beobachten können. Durch die Wohnsituation bleibt so was ja nicht aus…..“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, Tom, Tini, bitte nicht…..“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Er rutschte ein Stück vor und nahm meine Hände in die seinen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Es macht doch keinen Sinn, Dir das zu verschweigen, Süße.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Tini war einen Schritt vorgetreten und sah mich hilflos an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ihr wollt mir jetzt aber nicht sagen, dass er trinkt ? Dass er ein Alkoholiker ist ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Die beiden schwiegen und als ich in ihre betretenen Gesichter sah, wusste ich, dass es Wirklichkeit war. Der Mann, der seit meiner Jugend auf einem Marmorpodest stand, den ich für sein Gitarrenspiel anbetete, der strahlende Ritter, mein Lanzelot….. Ich dachte nach, rief mir einige Begebenheiten ins Gedächtnis. Es war alles so wirr.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Natürlich trank er manchmal einen über den Durst, wie wir alle. Kein Mensch konnte nach einem Gig einfach so in sein Bettchen gehen, das gerade Erlebte einfach so zur Seite schieben, als wäre nichts gewesen, das Adrenalin ließ sich nicht auf Knopfdruck ein- und ausschalten. Da hatte Richie doch meist nur ein paar Bier getrunken….. So richtig betrunken hatte ich ihn doch nur ein oder zwei Mal gesehen…. Aber, als ich ihn zum Essen holte, wollte er sein Glas vor mir verstecken….&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Habt Ihr mit Jon darüber gesprochen ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Nein, wir haben uns – ehrlich gesagt - nicht getraut. Jon ist bei Bon Jovi der Don, der Padrone und daher….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Tom unterbrach sich rasch, ich merkte, wie unangenehm ihm die Situation war. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Leute, es tut mir leid, aber ich fahr jetzt nach Hause. Nachdem, was ich gehört habe, krieg ich sowieso nix mehr auf die Reihe. Ich muss in Ruhe überlegen, was wir tun können und dann werde ich mit Jon reden.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ihr Einverständnis vorausgesetzt, stand ich auf, griff nach meiner Tasche und ging zur Tür. Sie gingen mir nach und umarmten mich kurz. Tini nickte mir noch aufmunternd zu und dann verließ ich das Büro. Am Empfang nickte ich Hailey kurz zu und betrat den Aufzug. Als sich die Tür geschlossen hatte, lehnte ich mich an die Wand. Meine Knie zitterten und mir wurde schwindelig. Im Auto ließ ich die Scheibe runter und zündete mir eine Zigarette an. Eigentlich wäre jetzt ein Schnaps genau das richtige gewesen, dachte ich bitter. Gerade, als ich den Zündschlüssel umdrehte, fiepste mein Handy. Es war Jon.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wo bist Du ?“ fragte er ohne Umschweife.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ich sitz im Auto vor unserem Büro, ich fahr jetzt heim.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Okay, ich warte auf Dich.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Jon ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Ja ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Wir müssen reden.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Das müssen wir wohl.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Bis gleich !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Bye.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich wartete noch kurz, aber er hatte bereits aufgelegt. Unsicher und mit sehr gemischten Gefühlen fuhr ich aus der Stadt hinaus. Komischerweise verirrte ich mich dieses Mal nicht und fand ohne Umwege den richtigen Weg. Mir war nicht wohl beim Gedanken, gleich daheim anzukommen, aus irgendeinem Grund wollte ich nicht wirklich dorthin. Doch wusste ich, dass ich es nicht umgehen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Nachdem der Wagen in der Garage und das Tor verschlossen war, ging ich auf das Haus zu. Der Eingang, der mir sonst immer so einladend erschien, sah ablehnend aus. Ich straffte die Schultern, richtete mich auf und zwang mich, ruhig zu atmen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Sofort, nachdem ich die Haustür geschlossen hatte, kam Jon aus seinem Arbeitszimmer. Unschlüssig standen wir voreinander und auch das kurze „Hi“ von ihm ließ die Anspannung nicht von mir weichen. Ich stand immer noch direkt vor der Tür, er neben meiner kleinen Kommode. Mit wackligen Beinen ging ich die paar Schritte dorthin und legte meine Tasche darauf ab. Nicht wie sonst kam er auf mich zu, sondern er blieb abwartend stehen und sah mich ausdruckslos an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;Ich wollte etwas sagen, doch er unterbrach mich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt; font-family:Arial"&gt;„Lass uns nach draußen gehen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;  &lt;span style="font-size:11.0pt;font-family:Arial;mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language:AR-SA"&gt;Ohne meine Antwort abzuwarten, drehte er sich um, ging in die Küche. Ich hörte, wie er dort die Kaffeemaschine anwarf und mit dem Geschirr klapperte. Sein Auftreten machte mich wütend, ich fand es unmöglich, dass er so eine Riesensache draus machte. Eigentlich hatte ich gehofft, dass er mich in die Arme nehmen würde, sich entschuldigen würde, mir sagen würde, alles wäre wieder okay. Doch es hatte keinen Anschein, dass das geschehen würde&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4087190152333935339?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4087190152333935339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4087190152333935339' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4087190152333935339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4087190152333935339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/07/kapitel-292.html' title='Kapitel 292'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-8023509460042413948</id><published>2011-02-01T15:16:00.000+01:00</published><updated>2011-02-01T15:20:06.686+01:00</updated><title type='text'>Kapitel 291</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Meine Runde war fast zu Ende und ich lief auf das Anwesen zu. Dort angekommen, machte ich einen Satz über die Hecken und verlangsamte meine Schritte, um gemütlich auszulaufen, den Puls wieder runter zu bringen, den Körper zu beruhigen. Rosita war nicht mehr in der Küche zugange, als ich mir dort ein Wasser holte. Mit gierigen Schlucken trank ich die Flasche halb aus und machte mich dann auf den Weg unter die Dusche.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Fertig gestylt ging ich aus dem Haus, holte den Wagen aus der Garage und fuhr durch die Berge hinunter in die Stadt. Einen Stadtplan hatte ich nicht gefunden, doch ich machte mir nicht allzu viele Gedanken, ob ich den Weg zu unserem Büro finden würde. Notfalls würde ich Tini anrufen, damit sie mich dorthin lotste. Nur kurze Zeit später war es dann soweit, ich wählte ihre Nummer. Sie lachte nur, als sie von meinem Problem hörte und erklärte mir geduldig, wie ich weiterfahren musste. Zum Glück fand ich einen Parkplatz direkt vor der Tür, wenn ich danach hätte auch noch suchen müssen….. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Hailey begrüßte mich allzu freundlich und für mein Empfinden zu überschwänglich. Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund mochte ich diese Frau nicht. Sie geleitete mich zu Tom ins Büro. &lt;i style=""&gt;Den Weg hätte ich auch von alleine gefunden&lt;/i&gt;, dachte ich im Stillen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Die beiden erwarteten mich schon gespannt, begierig darauf, dass wir weiter arbeiten konnten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Doch als Tini mein Gesicht sah, kam sie erschrocken auf mich zu.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Mensch, Mädel, was ist denn mit Dir passiert ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Ich wandte mich zu Hailey um, die, die Türklinke in der Hand, auf irgendetwas zu warten schien. Ich riss mich zusammen und fragte sie mit gezwungener Freundlichkeit:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Würden Sie uns bitte etwas zu trinken bringen ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Sie nickte, vermutlich enttäuscht darüber, dass sie ihre Neugier nicht befriedigen konnte und schloss die Tür.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Ich hab Zoff mit Jon.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Wie ? Was ist denn geschehen ?“ fragte Tini und schlug augenblicklich die Hände vor ihr Gesicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Auch Tom sah mit gewitterumwölkter Stirn zu mir.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Ich hab keine Ahnung….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Sandy, Du hast nichts angestellt ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Meine Freundin kannte mich einfach zu gut, sie ahnte, dass ich natürlich doch etwas verbockt haben könnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, ich hab nix gemacht…. Jedenfalls nicht so wirklich….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Sandy, also hast Du doch…..“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Sie wurde unterbrochen, da Hailey mit den Getränken kam und beflissen fragte, ob sie noch etwas für uns tun konnte. Dabei sah sie immer noch neugierig in die Runde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, danke,“ erwiderte ich, zugegeben etwas ungehalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Als die Tür endlich wieder zu war, ließ ich mich auf die Couch fallen und schenkte mir etwas Kaffee ein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nun mach`s nicht so spannend !“ drängelte Tom.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Gestern kam mein Container, und als wir die Sachen ausgeladen haben….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Sandy, was hast Du gemacht ?“ bohrte Tini fordernd nach.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„….hat Jon das Bier entdeckt.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Welches Bier ?“ fragte sie mit energischem Ton.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Das, welches ich mitgebracht habe.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Jon regt sich wegen Bier auf, das Du mitgebracht hast ?“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Ein ungläubiger Tom setzte sich neben mich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Ja.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Moooment !“ warf Tini ein. Und ich wusste, dass sie wusste, dass ich doch etwas angestellt hatte. „&lt;i style=""&gt;Wieviel&lt;/i&gt; Bier ?“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Nun hatte sie die Hände in die Hüften gestemmt und stand vor mir, so wie meine Mutter immer vor mir gestanden hatte, wenn ich als Kind etwas ausgefressen hatte und sie mich zum Beichten zwang.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„20 Kisten,“ gab ich zu.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Wiiiieeeeeviiiiieeeeel ?“ fragte sie entgeistert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Tom lachte laut auf und prustete zwischen Luftholen und Husten nur „Du spinnst doch !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Da wunderst Du Dich noch, dass er sich aufregt ? Hast Du Dir schon mal überlegt, dass eine Frau das einfach nicht macht ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Eine Frau macht das nicht ? Sag mal, Tini, wie bist &lt;i style=""&gt;Du&lt;/i&gt; denn drauf ? Hätte ich statt dessen 20 Hutschachteln mitbringen sollen ? Wär das besser gewesen ? Du weißt schon noch, dass das unser Bandgetränk ist ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Das weiß ich, das weiß Tom, aber weiß das auch Jon ? Versetz Dich doch mal in seine Lage und stell Dir vor, er wäre bei Dir eingezogen und mit so was angekommen ? Was hättest Du dann gedacht ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Dass er nicht ganz dicht ist, weil wir in Deutschland nämlich &lt;i style=""&gt;vernünftiges&lt;/i&gt; Bier &lt;i style=""&gt;haben&lt;/i&gt; ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Mädels, so bringt das nichts !“ warf Tom ein, immer noch grinsend. „Natürlich ist ein Mann schockiert über so was, aber es ist ja zu erklären, oder ? Habt Ihr denn nicht darüber gesprochen ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, er ließ mir ja keine Chance. Und ich kann es wirklich nicht verstehen, der größte Teil davon ist sowieso für die Jungs.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Das weiß er aber nicht ?“ hakte Tom nach.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, weiß er nicht,“ erwiderte ich genervt. „Er hat mich ja nicht mal mehr angehört, und schon gar nicht, als Richie auch noch mit drei gefüllten Gläsern für uns ankam.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Tom lachte wieder laut auf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Richie hat sich gleich eines schmecken lassen ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Ja, er fand die Idee cool.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Oh Mann ! Männer !“ rief Tini aus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Tom unterbrach die Diskussion mit ausgebreiteten Händen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Das bringt so nichts. Soll ich ihn anrufen und das mit ihm klären ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, das mach ich selbst. Besser gesagt, da muss schon Mr. Rockgott zu mir kommen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Jetzt sei nicht schon wieder so bockig !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Sie sah mich beschwörend und gleichzeitig bittend an. Als ich zögerte, änderte sich ihr Gesichtsausdruck in einen hilflosen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Du haust jetzt aber nicht einfach wieder ab, so wie früher ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, natürlich nicht. Es ist ja eigentlich ein Witz, was er da abzieht.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Normalerweise ist es das. Ich hätte eher gedacht, dass er darüber lacht.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Tom rieb sich die Nasenwurzel mit Zeigefinger und Daumen, so als ob er Kopfschmerzen hätte. Doch bei seinem nächsten Satz wurde mir klar, dass er angestrengt nachdachte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Verstehen kann ich ihn nicht so ganz, ich finde es für absolut überzogen. Soweit kenne ich Jon mittlererweile, dass ich weiß, dass bei solch einer Reaktion von ihm weit aus mehr dahinter steckt. Hast Du nicht eine kleine Ahnung, was es sein könnte ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Nein, ich war ja auch vollkommen überrascht.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Er rieb sich nachdenklich das Kinn und sah dabei hinunter auf die Papiere, die auf dem Tisch lagen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Könnte es etwas mit Richie zu tun haben ?“ sagte er dann und sah mich mit seinen stahlblauen Augen aufmerksam an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;„Wie jetzt ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;So, wie mich Tom anschaute, wusste ich, dass er auf etwas ganz bestimmtes anspielte, doch ich kam nicht drauf. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;Tom`s Blick ruhte noch immer auf mir, seine Augen wichen nicht einen Millimeter von meinen, die Stille im Raum erdrückte mich. Ein schlimme Ahnung überkam mich. Und plötzlich war mir alles klar.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-8023509460042413948?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/8023509460042413948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=8023509460042413948' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8023509460042413948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8023509460042413948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2011/02/kapitel-291.html' title='Kapitel 291'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-5327616794720719127</id><published>2010-11-08T08:18:00.007+01:00</published><updated>2010-11-09T09:15:52.889+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/TNj8RF9QNiI/AAAAAAAAADY/pqjjhxpfHxQ/s1600/Greatest%2BHits%2BKonzert%2B04.11.10.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/TNj5xRIXX8I/AAAAAAAAADI/9OTBOpioIdY/s1600/Greatest%2BHits%2BKonzert%2B04.11.10%2B020.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 320px; height: 180px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/TNj5xRIXX8I/AAAAAAAAADI/9OTBOpioIdY/s320/Greatest%2BHits%2BKonzert%2B04.11.10%2B020.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537450366659420098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ja, Mädels, Missi war in Köln dabei ! Und ich kann es immer noch nicht glauben..... die After-Show-Trance hält noch immer an und das hoffentlich noch ewig !!!!&lt;br /&gt;Aber nun mal von Anfang an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war ich am Mittwoch Morgen todkrank, total erkältet, Fieber, Schnupfen.... Ich war auf dem Weg vom Doc nach Hause, mit einer Krankmeldung für den Rest der Woche in der Tasche und mit dem sehnlichsten Wunsch, zu duschen und mich hinzulegen. Im Autoradio lief My Immortal von Evanescence und da ich diesen Song liebe, ließ ich den Sender eingestellt, obwohl ich nicht gerne Radio 7 höre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gedankenverloren und traurig über mein blödes Leben, Trennung von meinem Mann, Liebeskummer nach einer kurzen, aber heftigen Affäre mit einem Typen, der mich eigentlich so gar nicht verdient hat und nun auch noch krank, bekam ich vom Song nicht mehr viel mit und fuhr so vor mich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich jedoch war ich hellwach und die Sinne auf Empfang gestellt.&lt;br /&gt;Das war doch....ja ! Das war tatsächlich meine Arbeitskollegin und Freundin, deren Stimme über den Äther kam !!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ja, ich rufe nicht für mich, sondern für meine Arbeitskollegin an. Der geht`s momentan nicht so gut und sie ist ein Riesen-Bon-Jovi-Fan."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rest bekam ich nicht mehr mit, hektisch kramte ich in meiner Tasche nach dem Handy und wählte ihre Nummer. Sie kreischte nur ins Telefon: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Jaaaaaaaaaaa !"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte nur: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Sag bloß, dass Du mit der Arbeitskollegin und Freundin mich gemeint hast ?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Wen denn sonst ?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraufhin kreischten wir beide, ich konnte es nicht fassen !&lt;br /&gt;Wie in Trance fuhr ich heim, rief das Murmele an und fragte sie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Sitzt Du ?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Pause sagte sie: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Sag bloß, Du fährst nach Köln ?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Murmele wäre nicht Murmele, hätte sie nicht sofort gewusst, was passiert sein könnte.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den restlichen Tag verbrachte ich zwischen Aufregung, Unglauben und unglaublicher Vorfreude. Tatsächlich erfassen konnte ich es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen traf ich mich mit meiner Freundin zeitig zum gemeinsamen Frühstück, essen konnte ich jedoch nicht viel. Trotz der herrlichen Platte mit Müsli, frischem Obst, Käse, Wurst und allerlei Schnick-Schnack. Mehr oder weniger gestärkt gingen wir zum Bus, wo es kurz darauf los ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sage und schreibe fünf Männer - und davon war einer der Fotograf - waren an Bord, der Rest natürlich Frauen.&lt;br /&gt;Die Stimmung war gut, etwas verhalten. Vermutlich ging es den anderen wie mir, sie konnten ihr Glück nicht fassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischendurch machten die Radioleute ein paar Interviews mit den Fans, die sie dann und wann an den Sender übertrugen. Ich wurde immer nervöser, denn wir stolperten von Stau zu Stau, bis wir schließlich nach über sechs Stunden Busfahrt ankamen. Die erste Reihe war weg, soviel war klar. Doch ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass es schließlich nur fünfhundert Leute sein würden und beschloß, dankbar zu sein, dass ich überhaupt dabei sein konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Limelight angekommen, holten wir unsere Bänder und gingen ohne zu zögern hinein. Und ich hatte Recht behalten: Die ersten Reihen waren weg, wir waren der letzte Sender, der angekommen war. Und es war heiß, es war sowas von heiß, dass ich schon nach wenigen Minuten spürte, wie eine Schweißperle nach der anderen meinen Rücken hinunter lief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ging`s auch schon los, Thomas Gottschalk kam auf die Bühne, von seiner Anmoderation bekam ich allerdings so gut wie nix mit, da ich nur Augen für Jon`s fantastisches Lächeln hatte..... *grins*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Band fackelte nicht lange, begann mit Bad Name und verwandelte den Club sofort in einen Hexenkessel. We weren`t born to follow, Lost Highway, It`s my life, What do you got, When we were beautiful, Wanted, Who says, Keep the faith, Livin`on a prayer, und kaum zu glauben: Always, bei dem mir wieder einmal die Tränchen herunter liefen....Als Zugabe gab`s Bad Medicine und Jon ging von der Bühne in den Graben, ließ sich abklatschen und gab Autogramme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei It`s my life wurde mir plötzlich klar, dass Jon mich ansah. Ich kam mir vor wie das Kaninchen vor der Schlange, fühlte, dass ich immer kleiner wurde. Mein einziger Gedanke war, "Jon, schau endlich wieder weg, ich pack das nicht !", doch er guckte weiter. In meiner Verzweiflung sang ich gegen ihn an, musste irgendwann über mich selber lachen und zwinkerte ihm zu. Er grinste, zwinkerte zurück, lachte und nickte mir zu. Dieser Augenblick ist mir mehr wert, als jedes Autogramm und diesen Blick werde ich meiner Lebtag nicht mehr vergessen !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war ich bei Bad Medicine zu weit weg und hatte keine Chance, durch den Pulk durchzukommen. Schade, wann ist man ihm schon mal so nahe ? Und dann war`s auch leider schon vorbei. Schön für mich war, dass ich die Songs mal wieder pur hören konnte, also ohne Shout, Pretty Woman, einfach so, wie sie sind. Nicht, dass mir diese Versionen nicht gefallen, aber das hatte ich mir schon länger gewünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die total glückliche Missi und ihre Freundin machten dann noch einen auf Teenie und suchten den Hinterausgang. Und tatsächlich, da standen die VW-Busse, bereits mit den Taschen der Band bestückt und kurz darauf kamen Jon und Richie, die noch auf der Treppe stehen blieben, dann jedoch gleich einstiegen. Tico kam zum hinteren Bus, ich rief noch nach ihm, die Kamera im Anschlag, er sah zu mir, bruddelte irgendwas, das Missi nicht verstand, weil sie im gleichen Augenblick wegen ihrer Kamera laut fluchte..... Dann fuhren sie auch schon weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach fünf Stunden Busfahrt kamen wir endlich wieder daheim an und ich machte mich eine gute Stunde später auf den Weg zur Arbeit. Der Blick von Jon trug mich den lieben langen Tag durch meinen Job und erst spät abends kam ich dann zur Ruhe und schlief glücklich und zufrieden ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="postbody"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-5327616794720719127?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/5327616794720719127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=5327616794720719127' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5327616794720719127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5327616794720719127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/11/ja-madels-missi-war-in-koln-dabei-und.html' title=''/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/TNj5xRIXX8I/AAAAAAAAADI/9OTBOpioIdY/s72-c/Greatest%2BHits%2BKonzert%2B04.11.10%2B020.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-7067774357052013748</id><published>2010-11-04T07:36:00.000+01:00</published><updated>2010-11-04T07:40:11.202+01:00</updated><title type='text'>Kapitel 290</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Heute morgen hab ich mich so gefreut, als ich den Truck sah…. dass er so lieb war, und das für mich organisiert hat…. es war so schön, die Sachen zusammen zu verräumen…. wir hatten soviel Spaß….. ich habe mich so gefreut auf diesen Tag…. und nun….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie war sehr gut ihm Trösten, er ließ mich jammern, schimpfen und weinen. Es tat in diesem Moment wahnsinnig gut, dass er bei mir war. Wie schon so oft, war er in einer schlimmen Zeit an meiner Seite und ich war froh, dass ich ihn als Freund hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, hielt er mich ein wenig von sich weg, sah mich lächelnd an und meinte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jetzt klatschst Du Dir ein wenig Wasser ins Gesicht und dann setzen wir uns raus auf die Terrasse. Lass uns ein wenig reden, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dankbar nickte ich und tat, was er vorgeschlagen hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dort saßen wir dann, mittlererweile war es Abend geworden. Von Jon war nichts zu sehen oder zu hören gewesen. Zwischendurch hatte ich nach meinem Handy gegriffen, doch Richie meinte, ich solle ihn besser schmoren lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich finde es absolut nicht okay, was er macht. Vor allem nicht heute, an diesem Tag. Da streitet man doch nicht ! Meiner Meinung nach hätte er sich freuen müssen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eigentlich schon !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Da mich wieder diese verdammte Traurigkeit und Hilflosigkeit überkam, stand ich schnell auf, um unsere Gläser neu zu füllen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er kam sich ausgeschlossen vor, als er die beiden beobachtete, ihr Gespräch mit anhörte. Sie wirkten so vertraut, so einig, mit dem was sie einander sagten, wie sie leise lachten und scherzten, wenn es auch sehr verhalten klang und wenn er auch merkte, dass die Stimmung nicht so ausgelassen wie sonst war. Sein erster Impuls war, zu ihnen zu gehen und sich dazu zu setzen. Doch nach ein paar Schritten hielt er inne. Das wäre nicht gut, er würde nur stören…. Traurig und durcheinander ging er zu Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch lange lag er wach, einen Arm über die Augen gelegt. Er versuchte, über alles nachzudenken, was ihm reichlich schwer fiel, denn seine Gedanken rasten. Hatte er einen Fehler gemacht mit dem, was er zu ihr gesagt hatte ? War seine Reaktion falsch gewesen ? Hatte er es nicht doch überzogen? Nach wie vor fand er es seltsam, dass sie soviel von dem Zeugs mitgebracht hatte. Wenn das ein Mann getan hätte, das wäre etwas anderes gewesen….. Trotzdem wurde er das schlechte Gefühl, das ihn schon die ganze Zeit beherrschte, nicht wieder los. Sonst war er doch auch nicht so spießig, konnte ihre Macken meist mit einem Scherz abtun, warum also hatte er so reagiert ? Zuerst fand er es ja noch lustig, wollte darüber lachen, und doch war ein Punkt gekommen, an dem er es nicht konnte. Warum ? Warum war das so ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und er hatte ihr diesen Tag gründlich versaut. Er hätte das nicht tun dürfen. Sie war wütend gewesen und diese Art von Wut zeigte sie stets, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlte. Ihre schnippische Reaktion…. Richie hatte ihre Aktion natürlich wieder witzig gefunden, dieser Kindskopf…. Sie hatte nicht mehr bei ihm angerufen, nicht nachgefragt, wo er war…. Nicht einmal eine SMS hatte er von ihr bekommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Je länger er darüber nachdachte und sein Hirn zermarterte, um so mehr kam er sich wie ein Vollidiot vor. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das Bett neben mir war bereits kalt und leer, als ich die Augen aufschlug. Wieder war es ein sonniger, warmer Morgen, der so gar nicht zu meiner Stimmung passte. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis das Geschehene wieder in meinen Gedanken war. So ein Theater, wegen so einem Furz ! dachte ich und spürte diesen Zorn in mir aufsteigen. Ich griff nach meinem Handy auf dem Nachttisch und sah auf das Display. Ich hatte eine SMS erhalten, hastig drückte ich auf „Öffnen“, und war gleich darauf enttäuscht. Sie war von Tom.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er bat mich, nachmittags ins Büro zu kommen.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun gut, dann hatte ich den Vormittag zur freien Verfügung. Ich schwang die Beine aus dem Bett, machte mich im Bad kurz frisch und warf mich in meine Trainingssachen. In der Küche wollte ich schnell noch einen Kaffee trinken. Dort traf ich auf Rosita.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Guten Morgen“, grüßte ich sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hallo, Sandy ! Gut geschlafen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ja, geht so….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie sah mich aufmerksam an, natürlich hatte sie sofort bemerkt, das etwas nicht stimmte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Geht`s Dir nicht gut ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, ich hab nur ein wenig Ärger mit Jon.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ist denn passiert ?“ fragte sie erschrocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich erzählte ihr in Kurzform die Geschichte und sie machte ein mitfühlendes Gesicht.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach, das renkt sich schon wieder ein ! Ich finde das nicht schlimm, keine Ahnung, warum der sich so darüber aufregt. Soll ich mal mit ihm reden ?“ fragte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich glaub, das bringt nichts. Aber versuchen kannst Du es ja….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn er wieder aus der Stadt zurück ist, heute früh murmelte er irgendwas von einem wichtigen Termin….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie zwinkerte mir aufmunternd zu und ich widmete mich wieder meinem Kaffee. Als ich ausgetrunken hatte, stöpselte ich die Hörer in meine Ohren, schaltete meinen MP3-Player ein und ging in den Garten. Gemächlich trabte ich los. Dieses Wetter passte tatsächlich nicht zu meiner Stimmung, ich wurde immer missmutiger. Warum zur Hölle, konnte er nicht mal auf Wiedersehen sagen ? Das konnte ich echt nicht leiden, so viele Menschen hatten sich im Streit getrennt, waren zur Arbeit, zum Einkaufen oder sonst wohin gefahren und hatten sich dann nicht mehr lebend gesehen, weil irgend etwas Schlimmes geschehen war…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Wut, die in mir war, konnte ich an diesem Morgen nicht weglaufen, ich bekam meinen Kopf nicht frei. Das passierte selten, eigentlich nur, wenn mich etwas zu sehr belastete. Ich war so zornig, dass ich nicht einmal weinen konnte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-7067774357052013748?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/7067774357052013748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=7067774357052013748' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/7067774357052013748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/7067774357052013748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/11/kapitel-290.html' title='Kapitel 290'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-1166194421238237785</id><published>2010-09-21T09:42:00.001+02:00</published><updated>2010-09-21T09:43:59.372+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 289</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Normale Tabelle";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin:0cm;  mso-para-margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:10.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:#0400;  mso-fareast-language:#0400;  mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Irgendwann war es mir zu bunt geworden. Ich verstand ihn nicht. Warum nur machte er so ein Theater darum ? Eigentlich hatte ich eher damit gerechnet, dass er sich darüber amüsierte. Und war es denn nicht tatsächlich so, dass es in den Staaten kein vernünftiges Bier gab ? Mir war, als sollte ich ein schlechtes Gewissen haben, mich als Alkoholikerin fühlen…. Gerade er, der sein Leben ja auch gelebt hatte, wollte mir Vorhaltungen machen ? Wegen so einem Kinkerlitzchen ? Auf keinen Fall würde ich mir das bieten lassen, soviel war sicher, nicht wegen so einem kleinen Ding. Am meisten ärgerte mich, dass er gar nicht wusste, warum und wieso.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Erstens war ich niemals von Alkohol abhängig gewesen, zweitens konnte ich ohne dass mir etwas fehlte, wochenlang ohne Alkohol auskommen, allein meiner Stimme wegen, drittens trank ich meist nur in Gesellschaft. Und viertens - der allerwichtigste Grund - war das Bier zum großen Teil für meine Jungs gedacht. Mit einem grimmigen Grinsen im Gesicht freute ich mich dennoch auf ein gepflegtes Weizen heute Abend. Das würde ich mir schon zum Trotz genehmigen. Hätte er mich wegen meines Konsums an Kaffee ausgeschimpft, das hätte ich wenigstens verstehen können…..&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Miss Reed ?“ wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ja ?“ wandte ich mich zu Mr. Williamson um.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Wir haben ein kleines Problem mit Ihrem Schrank….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Er sah mich verlegen lächelnd an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Welches denn ?“ fragte ich ihn, wischte mir die Hände an meinem Rock ab und ging zu ihm.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ehrlich gesagt, wir wissen nicht, wie dieser zusammen gebaut wird !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Trotz meines Unmutes über Jon musste ich lachen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Die Keile ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ja,“ erwiderte er und kratzte sich am Kopf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Wir gingen zusammen in die Halle, wo seine Männer ratlos um die Einzelteile standen. Ich zeigte ihnen, wie die Holzkeile in die Seitenwände gesteckt und dann mit dem Boden und dem Oberteil verbunden werden mussten. Von den Seitenwänden gingen weitere Querverstrebungen ab, die ebenfalls miteinander verzahnt werden mussten, so dass die Stabilität erreicht wurde. Sie lachten ob ihrer Unwissenheit und einer meinte dann:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Tut uns leid, aber so was haben wir wirklich noch nie gemacht ! So was wird ja heutzutage gar nicht mehr hergestellt. Alles ohne Schrauben und Dübel, nur verkeilt…. So was haben wir noch nie gesehen….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Besser, ich bleibe dabei und helfe, bis das Ding steht&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;…. dachte ich im Stillen. Er war mir zu wertvoll, als dass ich zugelassen hätte, dass er nicht ordnungsgemäß aufgestellt wurde. Ich nickte einem der Arbeiter aufmunternd zu und hielt eine der Wände fest. Mit der freien Hand zeigte ich ihm, welches Teil nun kam und wo es hin gehörte. Als er das System kapiert hatte, war es nicht mehr so schwierig und zum Schluss musste ich gar nicht mehr viel zeigen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Jon sah uns zu, jedoch konnte ich seinen Gesichtsausdruck nicht deuten. Wollte er lächeln oder war er damit beschäftigt, möglichst unbeteiligt auszusehen ? Langsam aber sicher wurde ich wirklich sauer….&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Die Möbelpacker waren mit ihrem Job fertig, die Kisten, Kartons und Möbel waren alle am gewünschten Ort und warteten darauf, ausgepackt zu werden. Die Halle war soweit wieder aufgeräumt, der Container leer und auch der Zankapfel Bier hatte seinen Weg in den Keller gefunden. Jon quittierte den Rapportzettel, gab ein ordentliches Trinkgeld und die Männer verabschiedeten sich freundlich. Eigentlich schien alles in bester Ordnung zu sein…..&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Was Mr. Rockgott wirklich bewegte, schien in den nächsten Sekunden allzu deutlich. Richie kam mit drei gefüllten Weizengläsern aus der Küche, nur der liebe Gott wusste, wie er in dem ganzen Chaos an meine Gläser gekommen war. Die Holzkisten, in denen mein Geschirr lagerte, waren noch nicht ausgepackt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Na dann, lasst uns anstoßen ! Allerdings hab ich die Zitronen weggelassen, nicht, dass ich hier noch Schimpfe krieg,“ sagte er strahlend.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Doch das Lächeln gefror ihm sofort ein, als er in Jon`s Gesicht blickte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ich hab noch einen Termin in der Stadt,“ sagte dieser kurz angebunden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Jetzt ?“ fragte ich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Heute ?“ fragte Richie im gleichen Atemzug mit hochgezogenen Augenbrauen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ja, ich muss was erledigen, dass ich nicht aufschieben kann. Ich bin bald zurück.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Er bedachte mich mit einem flüchtigen Kuss, drehte sich ohne ein weiteres Wort um und ging.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Nun war ich sauer.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Das konnte doch jetzt echt nicht wahr sein ! Vollkommen fassungslos und hilflos ließ ich mich auf eine der Holzkisten sinken, meine Knie gaben nach. Was zur Hölle war mit ihm los ? Ich verstand ihn immer weniger. Richie schien es ähnlich zu gehen, er stand immer noch dort, mit den drei Gläsern in der Hand, sah abwechselnd zur Haustür, die eben laut ins Schloss gefallen war und dann wieder zu mir. Ich streckte einen Arm aus und bedeutete ihm wortlos, er möge mir eines der Weizen geben. Mit einem mitleidigen Blick reichte er mir es und stieß mit einem bedauernden Lächeln mit mir an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Cheers !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ich nickte nur und nahm einen tiefen Schluck. Danach wischte ich mir den Schaum von der Oberlippe. Eine Weile saßen wir schweigend dort, jeder in seine Gedanken versunken. Jons Reaktion war für uns beide nicht nachzuvollziehen, es beschäftigte uns wohl zu sehr.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Sandy….“ ergriff Richie leise das Wort.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ich sah zu ihm auf und schüttelte den Kopf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Schon okay,“ wehrte ich lahm ab.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Nichts ist okay. Ich seh doch, wie`s Dir geht. Ist irgendetwas zwischen Euch beiden vorgefallen ? Ich mein, das ist doch nicht normal, wie der sich verhält ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Nein, es war alles eitel Sonnenschein, zumindest solange, bis er die Kisten entdeckt hat.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Und dann ging er so ab ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ja, und ich hab keine Ahnung, warum. Ist es denn soooo schlimm, was ich gemacht hab ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Nun, es ist schon eine ganze Menge an Bier und für eine Frau ist so ein Mitbringsel etwas….. sagen wir mal, &lt;i style=""&gt;ungewöhnlich&lt;/i&gt;.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Mag sein….aber….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Aber was ?“ fragte er sanft und lächelte mich dabei mit seinem warmen, liebevollen Lächeln an. Dieses Lächeln tat mir so gut in diesem Augenblick, von Anfang an hatte es mich für Richie total eingenommen. Schon damals, als wir uns in Kanada im Park getroffen hatten….&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Aber was ?“ hakte er nochmals nach und setze sich auf die Kiste neben mir.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Es ist doch nicht alles für mich, der allergrößte Teil ist für die Jungs gedacht, als Mitbringsel aus unserer Heimat. Sie mögen das so gerne und Ihr trinkt das doch auch ? Ich hab mir nichts schlimmes dabei gedacht…. Jon weiß doch gar nicht, was es für mich bedeutet, hier her gezogen zu sein…. weit weg von meinem daheim…. Auf einem anderen Kontinent….und er fragt nicht mal nach, warum…. wieso…. was wirklich dahinter steckt…. ich hab eben meine Traditionen…. wir haben bei unseren Proben immer welches getrunken…. es ist unser Bandgetränk….ein kleines Ritual…..“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ich verhaspelte mich, stotterte und schließlich liefen mir die Krokodilstränen über die Wangen….. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Na komm schon her !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Irgendwas brauche ich doch hier von zuhause…. ich bin doch keine Alkoholikerin…. wieso stellt er mich so hin…..“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Er zog mich in seine starken Arme und strich beruhigend über meinen Rücken. Wie ein Kind saß ich dort auf seinem Schoß und ließ mich von ihm trösten. Er murmelte nur dann und wann ein leises „schschsch“…. „schon gut“…..&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ich heulte wie ein Schlosshund.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-1166194421238237785?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/1166194421238237785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=1166194421238237785' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1166194421238237785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1166194421238237785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/09/kapitel-289.html' title='Kapitel 289'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4877266498337263839</id><published>2010-08-24T07:06:00.001+02:00</published><updated>2010-08-24T07:11:00.024+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 288</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es machte ihn glücklich, als er ihr mit den Augen folgte. Sie war jemand, der binnen Sekunden von Null auf Hundert schalten konnte, wenn sie eine Aufgabe bekam. Wie sie umher flitzte, die Männer anleitete, diese Energie, die sie an den Tag legte….. Im Moment beugte sie sich kurz hinunter, um die Schrift auf einem der Kartons zu entziffern. Es war ihre eigene, und doch hatte sie Mühe, diese zu lesen. Die Stirn gerunzelt besah sie sich immer wieder die Hieroglyphen, die mit schwarzem Filzstift darauf gepinselt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So oft hatte er selbst Haare raufend versucht, die kleinen Notizen, die sie für ihn hinterlassen hatte, zu entschlüsseln. Geschieht ihr ganz recht, dachte er in sich hinein lachend, dann geht`s ihr wenigstens auch einmal so, vielleicht wusste sie ja dann, was für eine Sauklaue sie hatte. Trotz allem war es eine schöne Schrift, klein, gleichmäßig, aber so verschnörkelt und in sich verschlungen, dass man schon ein geübtes Auge brauchte, um es flüssig lesen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;In der Halle herrschte bereits ein heilloses Durcheinander, überall standen Kartons, Holzkisten und noch in Luftpolsterfolie verpackte Teile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er beobachtete sie weiter, wie sie sich wieder und wieder zu den Kartons hinunter beugte, um das Gekritzel zu lesen. Ihr Mini war eindeutig zu kurz geraten. Ein warmes Ziehen stieg von seinen Lenden empor und brachte sein Herz in Wallung. Doch dieses Gefühl wischte er schnell beiseite. Er konnte schließlich nicht jetzt…. hier…. Es war unglaublich, mit welch wenigen Bewegungen sie ihn unbewusst…. Fahrig rieb er sich mit den Händen über das Gesicht. Um sich abzulenken, ging er hinaus, um nachzusehen, wie weit der Container geleert war. Eigentlich hatte er ihr ja geglaubt, als sie sagte, es wäre nicht viel….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Doch das, was er ganz hinten an der Wand entdeckte, machte ihn schließlich fassungslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy ? Kommst Du mal bitte ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie kam herausgeschossen, wahrscheinlich in der Annahme, es wäre etwas kaputt gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ist das ?“ fragte er mit dem letzten Rest Beherrschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie verzog das Gesicht und fragte leise:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was meinst Du denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Frag nicht so scheinheilig ! Hinten, an der Wand ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie holte tief Luft und sagte vorsichtig:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mein USA-Überlebenskit ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das ist nicht wahr, oder ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du spinnst doch total !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warum ?“ fragte sie mit einem unschuldigen Augenaufschlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das sind doch mindestens….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du kannst ja nachzählen !“ gab sie schnippisch zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie viele ?“ fragte er ungläubig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„20.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warum gerade 20 ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eben so viele Kisten, wie jeweils Flaschen drin sind.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ist das bitte für eine Logik ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weibliche vielleicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich glaub das einfach nicht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann lass es. Sie sind hier, Ihr habt hier ja schließlich kein vernünftiges ! Selbst schuld.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie wollte sich umdrehen und gleich wieder davon flitzen, doch er bekam sie am Arm zu fassen und hielt sie fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh nein ! So einfach kommst du mir jetzt nicht davon ! Du willst mir doch nicht tatsächlich sagen, dass Du - und ich glaube es wirklich noch immer nicht – 20 Kisten deutsches Bier hier her geschafft hast ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein das will ich nicht sagen,“ antwortete sie mit der stoischen Ruhe, die sie immer dann an den Tag legte, wenn ihre Sturheit durchkam. Sie stand vor ihm und der Trotz stand in dicken Buchstaben in ihr Gesicht geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy, ich kann die Kisten sehen, obwohl ich meinen Augen immer noch nicht traue.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bayrisches.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Entnervt rollte er mit den Augen und stöhnte leise auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was bayrisches ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bayrisches &lt;/span&gt;! Nicht deutsches. Und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hefeweizen &lt;/span&gt;! Nicht Bier.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er gab auf. Vielleicht wäre es besser, er würde sich fürs Erste zurückziehen und in Ruhe eine rauchen. Und genau das tat er auch, indem er sich auf eine der Holzkisten hinter dem Container setzte und tief durchatmete. Wie aus dem Nichts tauchte eine frisch angezündete Zigarette in der Höhe seiner rechten Schulter auf. Er drehte den Kopf und neben ihm stand eine grinsende Sandy. Fast wäre er versucht gewesen, zurück zu lächeln, doch so leicht wollte er es ihr nicht machen. Welche Frau brachte bei ihrem Einzug schließlich 20 Kisten Bier mit ? Auch wenn das amerikanische mit dem deutschen – halt ! bayrischen – nicht mithalten konnte, fand er es trotzdem mehr als seltsam. Von den 10 Kartons Cellini wollte er erst gar nicht anfangen…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er setzte einen ausdruckslosen Blick auf, der ihr Grinsen zu einer Maske erstarren ließ. Abrupt drehte sie sich um und ging mit weit ausgreifenden Schritten wieder ins Haus. Nun war sie  wütend, doch davon ließ er sich nicht beeindrucken. Er rauchte langsam, schnippte schließlich die Kippe weg und wollte gerade aufstehen, als Richie um die Ecke kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, was ist denn bei Euch los ?“ fragte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ihre Sachen sind gekommen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und warum machst Du dann so ein Gesicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie, in dem Container sind 20 Kisten Bier und 10 Kartons Prosecco.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dieser wandte blitzschnell den Kopf und beugte sich etwas nach links, um in den Container zu sehen.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, das stimmt ja wirklich !“ rief er aus und ging rasch die paar Schritte auf die hintere Wand zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon ! Das ist Hefeweizen ! Das ist doch genau das, was wir auf der letzten Tour auch getrunken haben ! Super Idee von ihr !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er hielt eine der Flaschen in der Hand und studierte interessiert das Etikett. Lachend wandte er sich zu seinem Freund um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weißt Du noch, wie die Fans uns aufgezogen haben, weil wir das mit Zitronen getrunken haben ? Dabei darf man das ja nur bei dem klaren…. Wie hieß das noch ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon runzelte missmutig die Stirn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ist denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sag mal, Rich, Du findest das vollkommen normal, dass sie mit so was hier ankommt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Vollkommen normal sicher nicht. Eine Frau bringt eher soviel Schuhkartons mit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Die hatten wir schon,“ erwiderte er mit einigem Sarkasmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber Du weißt doch gar nicht, für was das ist. Vielleicht will sie ja eine Party veranstalten oder ihre Jungs damit beglücken ? Die freuen sich bestimmt tierisch darüber.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie hat es immerhin ihr „USA-Überlebenskit“ genannt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Komm schon, Jon ! Das ist doch nur wieder einer ihrer Scherze. Ich verstehe wirklich nicht, warum Du Dich darüber so aufregst, das ist ja fast wie im Kindergarten. Solange Du nicht weißt, was wirklich dahinter steckt, gibt es keinen Grund, wütend zu sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du verteidigst sie wohl immer ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep ! Außerdem mache ich das bei jedem ungeklärten Fall so.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4877266498337263839?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4877266498337263839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4877266498337263839' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4877266498337263839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4877266498337263839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/08/kapitel-288.html' title='Kapitel 288'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-1643197911949857544</id><published>2010-08-16T07:20:00.002+02:00</published><updated>2010-08-16T07:26:15.187+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 287</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Am nächsten Morgen wurden wir durch lautes Metallgeklapper und das Brummen eines LKW`s geweckt. Ratlos sahen wir uns an, sprangen aus dem Bett und stürzten hinaus auf den Balkon. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Im Hof stand ein chromblitzender Truck, der in der Sonne nur so funkelte. Der Fahrer war gerade dabei, mit dem Kran einen Container abzuladen. Diesen Container kannte ich nur allzu gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon sah mich an, ich jubelte nur laut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Yeah ! Meine Sachen sind da ! Yippieeeeehhhhh !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Hastig kramte ich ein paar Sachen zum Anziehen zusammen und vollführte dabei vor lauter Freude einen wilden Indianertanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Heya heya heya…. wuwuwuwuwu….. heya heya heya……wuwuwuwuwu….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon brüllte vor Lachen, als er mich dabei beobachtete.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Kopfschüttelnd verschwand er in`s Bad. Wie schnell sich ein so fürchterlicher Morgenmuffel doch wandeln konnte, dachte er wohl und er hatte absolut Recht damit. Ich flitzte ihm aufgeregt nach, begann mit einer schlampigen Katzenwäsche, bei der ich mich nebenher anzog. Die Zahnbürste in der Hand, zog ich ein Shirt über den Kopf, spülte rasch meinen Mund mit Wasser aus, zog mir dabei einen Mini an und rannte die Treppe hinunter. Rosita war gerade dabei, die Frachtpapiere zu quittieren, als ich blitzartig stoppte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mooooment !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wer hatte das eigentlich organisiert ? Keine Ahnung, warum, aber als ich so ruckartig stehen blieb, schaute ich, von fremden Mächten gelenkt, zum Balkon des Schlafzimmers hoch. Dort stand ein über alle vier Backen grinsender Jon und beobachtete mich gespannt. Die diebische Freude, die er hatte, war körperlich zu spüren. Voller Dankbarkeit schickte ich ihm geschätzte tausend Handküsse, von denen er mir lächelnd einen zurück gab. Nun stand ich vor dem Monstrum und machte mich ungeduldig am Schloss zu schaffen, der Fahrer hatte mir eben den Schlüssel in die Hand gedrückt, die Plombe kriegte ich gerade noch so ab, aber für den Riegel brauchte ich schweres Gerät. Warum eigentlich waren alle Schiffscontainer auf diesem Planeten grundsätzlich verrostet ? Schon in der Firma, in der ich vorher gearbeitet hatte, hatte ich mit diesen Dingern zu tun, mehr papiertechnisch natürlich, aber noch nicht ein einziges Mal hatte ich einen neuen, nicht zerdellten gesehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jemand tippte mir leicht auf die Schulter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon stand hinter mir, mit einem Brecheisen und einem Werkzeugkoffer in der Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ah, danke Dir !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich wollte nach dem Brecheisen greifen, doch er sah mich leicht vorwurfsvoll an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon, Du wirst doch nicht….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, ich werde. Warum denkt eigentlich alle Welt von mir, ich wäre ein handwerklicher Chaot ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hmmmm…. vielleicht, weil es so ist….“ sagte ich vorsichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Komm schon, Du wirst mir doch zutrauen, dass ich diesen Riegel aufbekomme ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit einigen Zweifeln behaftet, trat ich zur Seite. Er würde dieses Ding ganz bestimmt aufbekommen, er konnte nicht wirklich was kaputt machen, jedenfalls nicht am Container…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Viel mehr hatte ich Angst, dass er sich verletzten würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und wieder einmal belehrte mich Jon, Mr. Rockgott, eines besseren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit überraschend geübten Griffen zog er das Hängeschloss mit der Zange ab, hebelte den Riegel über den Bügel, stemmte mit dem Brecheisen die Tür auf, die schrecklich quietschend und langsam aufschwang.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Triumphierend drehte er sich zu mir um, beugte sich etwas vor und steckte seinen Arm aus, um mit einer einladenden Bewegung dann einen Schritt zur Seite zu tun. Frech grinsend stand er neben mir, als ich freudig auf die Dinge zuging, die ich vor kurzer Zeit auf einem anderen Kontinent verpackt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Lass uns ausladen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein mein Schatz ! Das kannst Du so was von vergessen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erstaunt sah ich mich um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warum denn nicht ? Es ist doch nicht viel ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich verstand ihn nicht, nach meiner Schätzung würden wir nur einen Tag brauchen, um alles ins Haus zu tragen. Wirklich schwere Teile waren nicht dabei, mal von meinen Kommoden abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass ich das Risiko eingehe, dass Du Dir irgend etwas tust !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vorwurfsvoll runzelte er die Stirn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Außerdem….“ er blickte kurz auf seine Armbanduhr, „wirst Du die zehn Minuten abwarten können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Welche zehn Minuten ?“ fragte ich nun leicht genervt zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Die zehn Minuten, bis die Möbelpacker eintreffen werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Da war es wieder, dieses triumphierende Grinsen. Diese Überlegenheit, die er an den Tag legte, wenn er etwas ausgeheckt hatte und mich damit überraschen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du hast mal wieder alles perfekt organisiert, was ?“ erwiderte ich lächelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep. Du kannst ja, während die alles reinbringen und aufbauen, aufpassen damit sie nichts falsch machen, in Ordnung ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hmmm…. Lass mich raten: Während ich auf die Möbelpacker aufpasse, passt Du auf mich auf ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep. Richtig geraten, hundert Punkte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich sah ihn an, wie er zufrieden grinsend am Container lehnte, ein Bein über das andere geschlagen und die Arme verschränkt. Es sah ihm wieder mal ähnlich. Alles geregelt, alles organisiert, Sandy dumm fragen lassen und dann zufrieden zurück lehnen. Jedoch war ich ihm keinesfalls böse, sondern unendlich dankbar. Mir hatte - ehrlich gesagt - schon davor gegraut, selbst beim Zoll anzurufen. Die amerikanischen Behörden begegneten einem allesamt mit einer großen Freundlichkeit und zuvorkommend, doch wirklich schnell und effektiv arbeiteten sie wie auch in meinem Heimatland nicht. Das hatte er mir abgenommen, oder abnehmen lassen, besser gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lehnte immer noch dort, schaute mich abwartend an. Vermutlich las er wieder einmal meine Gedanken. Ziemlich sicher wusste er genau, was ich dachte. Ich ging auf ihn zu, legte meine Arme um seinen Hals und sagte leise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke. Ich bin sehr glücklich, dass Du das arrangiert hast. Du bist echt ein Schatz !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich küsste ihn, spielte mit seiner Zunge und wir beide versanken augenblicklich in der uns ganz eigenen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein lautes „Guten Morgen !“ ließ uns auseinander fahren und wir öffneten etwas verwirrt unsere Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon hatte sich als erster wieder gefangen und ging freundlich lächelnd auf den Mann zu, der da so plötzlich vor uns stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Guten Morgen ! Sandy, das ist Mr. Williamson, er ist der Chef der Möbelpacker.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hi ! begrüßte ich ihn und er schüttelte mir mit festem Händedruck die Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Miss Reed, gibt es irgend etwas, das wir beachten sollten ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, eigentlich nichts besonderes, außer dass Sie vielleicht ganz besonders auf meine Kommoden und meinen alten Schrank achten. Diese Möbel liegen mir sehr am Herzen, es sind Erbstücke meiner Familie und echte Antiquitäten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na, wenn sie den Übersee-Transport überstanden haben, werden sie meine Männer auch noch verkraften,“ meinte er lächelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Auf mein Stirnrunzeln hin, dessen ich mich nicht verwehren konnte, erwiderte er jedoch schnell:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War nur ein kleiner Witz ! Wir haben bereits die Möbel von Mister Bongiovi hier her gebracht und auch aufgebaut. Sie können sicher sein, dass wir die allergrößte Sorgfalt walten lassen. Sie werden es ja gleich sehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er besah sich den Inhalt des Containers und winkte dann die zwei Mitarbeiter zu sich. Er sprach kurz mit ihnen, um ihnen die ersten Anweisungen zu geben und trat dann wieder zu uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich denke, wir schaffen die ersten Teile am Besten zuerst in die Halle, damit wir einen ungefähren Überblick haben. Dann können Sie uns sagen, wo alles hin soll.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich nickte nur. Super, ich hatte mir noch gar keine Gedanken gemacht, an welchen Platz die Möbel sollten. Jon hätte ja mal wenigstens eine Andeutung machen können, dann hätte ich…. Doch der hatte immer noch dieses Grinsen im Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na komm, Süße, lass uns reingehen und überlegen, wie wir das machen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er zog mich zu sich, legte den Arm auf meine Schulter und zusammen betraten wir die Halle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also, der große, dunkle Schrank würde doch dort gut hinpassen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit dem Finger zeigte er auf die Wand, von der auf der einen Seite die Tür zur Küche und auf der anderen Seite die Tür zum Wohnzimmer war. Dort stand bis jetzt ein kleines, antikes Tischchen, auf dem wir unsere Schlüssel in eine gläserne Schale legten. Meist lagen auch dort die Handys und die Handtasche, die ich gerade in Gebrauch hatte. Er lag genau richtig, dort würde er am schönsten zur Geltung kommen. Außerdem wäre er ideal als Schrank, in dem wir unsere Jacken unterbringen konnten. Eine Garderobe fand Jon immer spießig, sie hätte auch nicht in diesen schönen Raum gepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und links davon,“ ich wies auf die Wand neben der Tür zu seinem Arbeitszimmer, „könnten wir eine der Kommoden hinstellen, vielleicht die mit den Messingbeschlägen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er nickte zustimmend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber die mit dem Marmoraufsatz hätte ich gerne im Schlafzimmer.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie Du willst !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und die andere packen wir in das Gästezimmer direkt daneben, da kann ich dann noch einiges von meinem Krimskrams unterbringen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Doch da wurden wir bereits in unseren Überlegungen gestört, denn die Männer brachten die ersten Kisten herein. Ich zeigte ihnen den Platz, wo sie diese hinstellen konnten. Auch die Kartons mit meinen Kleidungsstücken waren schnell ins Schlafzimmer gebracht. Die Schachteln mit den Fotos, den Collagen und meinen Erinnerungsstücken ließ ich ebenfalls in das Zimmer bringen, in dem ich die erste Nacht verbracht hatte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-1643197911949857544?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/1643197911949857544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=1643197911949857544' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1643197911949857544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1643197911949857544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/08/kapitel-287.html' title='Kapitel 287'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3925507866181090887</id><published>2010-08-07T08:45:00.002+02:00</published><updated>2010-08-07T08:48:15.875+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 286</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tini kam herein und schnappte sich zwei der Salatschüsseln. Ich folgte ihr mit dem Brotkorb und dem Fleisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann lasst uns anstoßen !“ rief Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die fünf Kelche stießen aneinander und der helle Klang passte so gut zu der heiteren Stimmung, die augenscheinlich herrschte. Anscheinend hatten alle beschlossen, heute Abend ihre Schokoladenseite zu zeigen. Auch Richie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Seine schlechte Stimmung war wie weggeblasen, er wirkte wie ausgewechselt. Eine schlimme Ahnung überkam mich, wie es dazu gekommen war…. Mir fielen die Blicke auf, die er und Jon immer wieder tauschten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Beim Essen sprachen wir über die Arbeit, die Tini und Tom die letzte Zeit geleistet hatten, auch Richie zeigte viel Interesse und brachte sich auf den neuesten Stand. So, wie es aussah, hatte auch er nicht sonderlich viel von den Aktivitäten seiner Mitbewohner mitbekommen. Jon bot wie immer die Hilfe seines Teams an, doch Tom lachte nur und meinte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke Jon, Deine Leute haben uns bereits sehr geholfen, sie sind echt klasse und haben uns viele wertvolle Tipps gegeben. Ich mag mir nicht ausmalen, wo wir wären, wenn sie uns nicht die ganzen Adressen der Firmen vermittelt hätten, die Ihr engagiert. Es ist so verflucht schwierig, ein vernünftiges Transportunternehmen zu finden, das sich bereit erklärt, zu unseren Konditionen zu arbeiten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das sind echte Profis !“ lobte auch Tini. „Vor allem sind die alle so freundlich und zuvorkommend. Sie haben sich mächtig angestrengt ! Ich musste nie lange auf einen Rückruf warten und oft war sehr viel mehr abgeklärt, als ich dachte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich sah sie fragend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, oft hatten sie Dinge erledigt, an die ich zum Beispiel noch gar nicht gedacht hatte ! Oder sie wiesen mich bei meiner Anfrage auf eventuelle Schwierigkeiten hin und hatten dann aber bereits die Lösung parat. Also echt unglaublich !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Freut mich, dass das alles so wunderbar klappt !“ lächelte Jon mit einem gewissen Stolz in der Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nur über die Modalitäten müssen wir uns halt noch einigen,“ warf Tom ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Welche Modalitäten meinst Du ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon, Deine Leute werden von Dir bezahlt, sie arbeiten aber für uns ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach, Du meinst, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ihr &lt;/span&gt;wollt sie bezahlen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Genau. Woanders müssten wir das auch, niemand arbeitet heute mehr umsonst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Quatsch, momentan haben sie eh nicht soviel zu tun. Im Gegenteil ! Bonnie meinte heute am Telefon sie sind froh, dass sie endlich wieder eine Tour organisieren können, wenn sie auch nur dabei wären. Den Stillstand, der zwischen den unseren herrscht, mögen sie nicht sonderlich….wobei der ja eigentlich nie lange anhält…. Für die ist das auch immer ganz schön aufregend, das sind echte Adrenalinjunkies !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lachte leise und Richie nickte ihm wissend zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; „Manchmal habe ich den leisen Verdacht, dass sie uns heimlich, fies und leise manipulieren, damit wir uns endlich wieder auf die Socken machen,“ erwiderte dieser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und wenn die Aufregung und das Chaos in Luft aufgelöst und wir weg sind, sind sie auch wieder froh !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon prostete Richie grinsend zu und lehnte sich entspannt in die Lehne zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jetzt ist aber Schluss mit Geschäft und Arbeit, lasst uns ein wenig Musik machen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er klatschte in die Hände und stand gleichzeitig auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, dann hol ich mal unsere Gitarren bei mir drüben !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die zwei stimmten einen lustigen Country-Song an, der von einem Cowboy erzählte, der zuerst sein Pferd und dann seine Freundin verlor. Dieser überlegte sich nun, was für ihn schlimmer war, der Verlust des Pferdes oder des Mädchens. Jon sang die Strophen und Richie fiel beim Refrain mit ein. Dabei übertrieb er den Kaugummi-Slang des Mittleren Westens bis zur Schmerzgrenze und schon alleine deswegen fielen wir vor Lachen fast von den Stühlen. Und die Grimassen, die er zog, waren zu göttlich !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nach diesem Lied folgte von Richie eines, das sehr traurig war und von Liebeskummer und Weltschmerz handelte. Er sang dieses alleine und alle hörten ihm betroffen zu. Das Gefühl, das er hinein legte, war deutlich zu spüren und der eine oder andere überlegte sich ganz sicher, was dieser Song für ihn wohl wirklich bedeuten mochte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als er die letzten Akkorde ausklingen ließ, herrschte Schweigen. Nur zögerlich applaudierten wir, sein Gesicht sprach Bände.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tini war diejenige, die die betretene Stimmung auflöste. Sie bat Tom, auch etwas zum Besten zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, nein ! Das könnt Ihr vergessen ! Ich mach mich doch hier nicht zum Affen, wenn zwei so begnadete Künstler vorgelegt haben !“ wand er sich unbehaglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bitte spiel Dein House of the rising sun !“ bettelte Tini und klatschte dabei in die Hände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach komm ! Das muss doch nicht sein, Sandy ist doch auch noch da !“ wehrte er ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Doch er konnte uns nicht entkommen, Jon reichte ihm mit einem bösen Grinsen seine Gitarre.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tom konnte nicht schlecht spielen, aber singen, das konnte er wirklich nicht. Sein Gejaule tat in den Ohren weh. Tini grinste sich eins, Richie verbiss sich das Lachen und Jon hatte die Hände vor sein verzogenes Gesicht gelegt. Ich konnte nicht anders, ich setzte mich neben Tom und unterstützte ihn gesanglich, um es nicht ganz schlimm enden zu lassen. Doch er kämpfte sich tapfer Strophe um Strophe durch, und irgendwann konnte ich nicht mehr, ich bog mich ebenfalls vor Lachen. Fast war es, als wäre ein Damm gebrochen, denn die anderen lachten schallend mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich hab`s Euch ja gesagt, aber Ihr wolltet ja nicht hören !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tom, es ist wohl besser, Du startest &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keine &lt;/span&gt;Karriere als Sänger !“ frotzelte Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schuster, bleib bei Deinen Leisten !“ prustete Richie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke, Tini, vielen Dank ! Es ist doch schön zu wissen, was ich an Dir habe !“ sagte Tom sarkastisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie legte ihre Arme auf seine Schultern und küsste ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich fand`s schön !“ wollte sie ihm Glauben machen, konnte sich dabei aber das Lachen immer noch nicht verbeißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich hatte nicht erwartet, dass dieser Abend trotz allem noch so heiter werden konnte, Jon und ich tauschten dann und wann besorgte Blicke, doch Richie schien wirklich gut drauf zu sein. Er trank fast keinen Alkohol, sein Sektglas hatte er lediglich einmal nachfüllen lassen. Viel mehr griff er zu Cola und Wasser. Vermutlich hatte er bemerkt, dass wir ihn beide nicht aus den Augen ließen. Und doch lag etwas in der Luft, etwas bedrohliches, unerklärliches, etwas, das in naher Zukunft sehr viel verändern könnte und uns mit Sicherheit sehr viel Kraft und Nerven kosten würde. Ich wischte die bösen Gedanken beiseite und beschloss, den Vorahnungen entschlossen entgegen zu treten. Es konnte ja auch sein, dass ihn das Zusammensein mit uns von seinen Problemen etwas ablenkte….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So langsam aber sicher war ich davon überzeugt, dass er von heftigem Liebeskummer geplagt wurde. Alle Anzeichen sprachen dafür. Was jedoch nicht dafür sprach, war, dass ich nicht wusste, um wen es sich handelte. Die Badewannen-Lady war es hundertprozentig nicht und sonst hatte ich von keiner Frau etwas mitgekriegt. War es Heather ? Hatte er die Trennung vielleicht doch nicht verarbeitet ? Oder war es ein Allerweltsherzschmerz ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als er ging, klopfte er Jon auf die Schulter. Mich nahm er lange in seine Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es war schön bei Euch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mir noch tief in die Augen, bis er mich schließlich losließ und im Dunkel der Nacht entschwand. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3925507866181090887?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3925507866181090887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3925507866181090887' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3925507866181090887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3925507866181090887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/08/kapitel-286.html' title='Kapitel 286'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-2120474933672844064</id><published>2010-08-05T18:59:00.000+02:00</published><updated>2010-08-05T19:04:27.911+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 285 - Grillfete</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey hey hey !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Meine Verzweiflung war anscheinend in mein Gesicht geschrieben, denn er stand schnell auf, kam um den Tisch herum und nahm mich in die Arme. Beruhigend strich er über meinen Rücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schatz, das ist völlig normal. Das geht mir heute noch so ! Aber vertrau Ihnen, sie machen einen guten Job, glaube mir.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Du &lt;/span&gt;hast Angst vor Euren Touren ?“ fragte ich fassungslos nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sicher, und nicht nur ich ! Du solltest mal unseren coolen Tico sehen, bevor es los geht. Oder Dave. Der einzige, der wirklich ruhig bleibt und einen kühlen Kopf bewahrt, ist Richie. Wobei ich bei ihm glaube, dass er sich auch dann und wann hinter seinen blöden Scherzen versteckt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jetzt kommt aber nicht der Spruch, dass die Angst dazu gehört, dass man ohne Angst leichtsinnig wird und so weiter ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, genau den wollte ich gerade sagen. Weil er einfach wahr ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Unsicher sah ich ihn an. Traurig erwiderte ich:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Unser kleines Familienunternehmen gibt es dann wohl nicht mehr ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon lachte auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, Süße, das wird es weiterhin geben. Ihr erweitert es einfach ein wenig, sagen wir, Ihr expandiert ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sein kleiner Scherz zwang mir doch wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Er ließ mich los und setzte sich wieder gegenüber. Ohne die Augen von mir abzuwenden, nippte er an seinem Wein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wir mussten uns, als wir anfingen, auf total fremde Leute verlassen, das war oft schwierig, weil wir nicht wussten, wer nur an uns verdienen wollte und wer ein echtes Interesse an uns hatte. Du hast dagegen Deine beste Freundin an Deiner Seite, Dein Ex-Freund ist Dein Manager, besser kannst Du es nicht treffen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er nickte, sich selbst zustimmend und lächelte mich aufmunternd an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du kannst nicht mehr alles selbst machen, alles kontrollieren. Das geht einfach nicht. Ihr braucht ein Team, auf das Ihr Euch absolut verlassen könnt. Und Du…“ er legte eine bedeutungsvolle Pause ein, „…. musst Ihnen das Vertrauen geben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich fühlte mich heute einfach überfahren….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das wird wahrscheinlich noch öfters passieren, aber Du wirst sehen, wenn alles funktioniert, ist das nur noch halb so schlimm. Irgendwann hat sich das eingespielt. Außerdem kann ich Dir ja auch noch helfen, wenn Du nicht weiter weißt, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dankbar über seine Worte, setzte ich mich auf seinen Schoß. Ich kuschelte meinen Kopf in seine Halsbeuge und genoss seine Nähe. Er wuschelte durch meine Haare und küsste mich sanft darauf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Leise sagte er:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es ist Zeit, den Grill anzuheizen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Widerwillig erhob ich mich und ging in die Küche, um zu schauen, ob wir an alles gedacht hatten. Vorsichtig zog ich den Bräter etwas aus dem Ofen und drehte die Kartoffeln, damit auch die obere Seite noch ein wenig Öl abbekam. Dann mischte ich die Salate nochmals durch und ging mit dem Geschirr auf einem Tablett wieder hinaus, um den Tisch zu decken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Derweil ging Jon zu Richie, um ihn zum Essen zu holen. Als ob das notwendig wäre ! So oft, wie er sich schon selbst eingeladen hatte und wie selbstverständlich seine Anwesenheit bei uns am Tisch geworden war…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wahrscheinlich hätte das Fleisch noch keine Minute auf dem Grill verbracht und er wäre aufgetaucht, mit einem seiner üblichen Sprüche auf den Lippen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Oh, Ihr esst schon ? Kann ich vielleicht ….?“ Oder „Ihr habt doch sicher nichts dagegen ?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Der Spruch „er hat den Braten gerochen“ wurde meiner Ansicht nach für Richard Steven Sambora erfunden….. Leise lachte ich vor mich hin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Doch als Jon zurück kam und ich seine Miene sah, ahnte ich Schlimmes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sag mal, weißt Du wirklich nicht, was mit dem los ist ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fragend sah ich ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wieso, was war denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Er will tatsächlich nicht zum Essen kommen, kannst Du Dir das vorstellen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja aber warum denn ? Er isst doch sonst auch immer mit uns ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Keine Ahnung, er murmelte nur, er hätte keinen Appetit und ihm wäre nicht gut. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass er `ne ganz schöne Fahne hatte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Er hatte eine Fahne ? Alkohol ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon`s nachdenklicher Blick ließ mich verstummen. Irgend etwas stimmte wahrlich nicht mit ihm. Ich war fest entschlossen, das sofort und auf der Stelle heraus zu finden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das Geschirrtuch, das wie üblich beim Kochen auf meiner Schulter lag, drückte ich Jon in die Hand und machte mich auf den Weg durch den Garten. Ich bog die Hecke um und ging auf Richie`s Terrasse zu. Die Glastüren standen wie meist weit offen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit einigem Unbehagen ging ich hinein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Lange musste ich nicht suchen, er saß in der Küche. Vor sich ein leeres Glas, in dem unter den Eiswürfeln eine braune Flüssigkeit schimmerte. Rasch versuchte er, dies zu verbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie, wieso willst Du nicht zu uns zum Essen kommen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weil ich keinen Hunger habe ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kann es sein, dass ich Dir das nicht glaube ? Was ist denn los mit Dir ? Ist irgend etwas passiert ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, es ist nichts passiert. Ich hab einfach keinen Hunger und will einfach nur alleine sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Willst Du nicht darüber reden ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Über was ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Zum Beispiel über das, was Dich bedrückt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mich bedrückt nichts, es ist alles in bester Ordnung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„In bester Ordnung sieht bei Dir aber anders aus. Warum trinkst Du ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy, was ist dabei, wenn ich mir Abends ein kleines Gläschen genehmige ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Normalerweise nichts, aber Du wolltest das Glas gerade eben vor mir verstecken, und da ist sehr wohl etwas dabei. Also, was ist los ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich sagte gerade eben schon, dass alles okay ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warum glaube ich Dir das nur nicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Gedankenverloren, den Kopf gesenkt, spielte er mit dem Glas in seinen Händen. Die Stille wurde übermächtig und dröhnte laut in meinem Kopf. Dann sah er mich an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also gut, ich komme zum Essen, Du gibst ja sonst eh keine Ruhe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Unschlüssig trat ich zum ihm und legte vorsichtig meine Hand auf seinen Rücken. Fast war mir, als zuckte er unter der Berührung zusammen, dann stand er ruckartig auf und stellte das Glas auf den Spültisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich zieh mich noch um, dann komm ich rüber, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Bedrückt schlenderte ich wieder zum benachbarten Anwesen zurück. Jon stand am Grill und verteilte die bereits glimmende Kohle, so dass sie eine gleichmäßige Glut bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Zuerst nahm ich einen Schluck von meinem Weißwein, der noch auf dem Tisch stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich habe absolut keinen Clou, was mit ihm ist. Er ist nicht damit raus gerückt, was ihm zu schaffen macht.  Aber er will kommen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja ?“ fragte Jon erstaunt. „Wie hast Du das denn geschafft ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War eigentlich nicht mein Verdienst, er hat sich von selbst dazu entschlossen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sicherlich tut es ihm gut, wenn er hier bei uns ist. Dann wird er wenigstens von seinem Kummer abgelenkt, hoffe ich jedenfalls.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich fände es auch nicht gut, wenn er – während wir hier gemütlich zusammen sind – da drüben alleine rumhockt und Trübsal bläst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wer bläst hier Trübsal ? Das kann ja überhaupt nicht angehen !“ erklang die fröhliche Stimme von Tini.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie kam mit Tom um die Ecke gebogen, dieser war mit einer Kiste Prosecco beladen. Schnaufend stellte er sie auf dem Boden ab und küsste mich links und rechts zur Begrüßung, bevor er Jon die Hand schüttelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hi !“ grinste mich Tini an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Meine Freundin war allerbester Laune und tat es Tom nach, danach begrüßte sie Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also, wer ist hier schlecht drauf ?“ fragte sie, die Hände in die Seiten gestemmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie. Und wir wissen nicht warum.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie ? Aber vor zwei Tagen habe ich davon nichts gemerkt, wir haben beim Frühstück noch herum gealbert, bis mir der Bauch weh tat vor lauter Lachen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fragend sah sie von einem zum anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Soll ich zu ihm gehen und mit ihm reden ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das macht wohl wenig Sinn, genau das hat Sandy gerade eben probiert,“ erwiderte Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hmpf. Kommt er denn wenigstens zum Essen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Gesagt hat er es.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na denn. Sag mal, kann ich noch was helfen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, Süße, setzt Euch einfach. Tom, Du könntest vielleicht den Prosecco einschenken ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich drückte ihm die Sektkelche in die Hand und ging dann in die Küche, um das Grillgut zu holen. Die Marinade hatte sich auf dem Boden der Schüssel gesammelt, so nahm ich die Zange und drehte die Stücke noch einmal, damit sie alle gleichmäßig davon bedeckt waren. Da ließ mich etwas aufschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Durch das Küchenfenster sah ich Richie kommen, die Hände in den Hosentaschen, den Kopf gesenkt, schlenderte er zu uns herüber. Seine große Statur erschien mir kleiner, als sie tatsächlich war. Er ging gebeugt….. Es tat mir weh, ihn so zu sehen. Viel hätte ich darum gegeben, zu erfahren, was mit ihm war….. Ein bisschen waren Jon, Richie und ich zu den drei Musketieren geworden, da musste doch jedes Problem zu lösen sein, wenn wir einander halfen und füreinander da waren…. Ich nahm mir fest vor, mich in der nächsten Zeit mehr um ihn zu kümmern. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-2120474933672844064?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/2120474933672844064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=2120474933672844064' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2120474933672844064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2120474933672844064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/08/kapitel-285-grillfete.html' title='Kapitel 285 - Grillfete'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-1844866611170390765</id><published>2010-07-31T12:02:00.000+02:00</published><updated>2010-07-31T12:04:07.969+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 284</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;font-size:130%;" &gt;Sie nickten zustimmend und mit weiteren Küssen und Umarmungen verabschiedeten Jon und ich uns, in der Tasche die Verabredung für heute Abend zum Grillen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Barbecue, hmmmm,“ grinste Jon im Aufzug vor sich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie war ich erschöpft, und lehnte mich an ihn. Es tat gut, seine starken Arme zu spüren, seinen ruhigen Atem. Eigentlich war es schon eine Wohltat für mich, seinen Geruch einzuatmen. Widerwillig lösten wir uns voneinander, als sich die Türen im Erdgeschoß öffneten und gingen auf den Wagen zu. Er steckte den Schlüssel in`s Zündschloss, blickte kurz nach hinten und drehte zügig auf der Straße um. Es herrschte wenig Verkehr, rasch hatten wir die Stadt hinter uns gelassen und fuhren nun auf der ruhigen Straße hoch in die Berge. Ich hing meinen Gedanken nach, ließ den Tag Revue passieren.&lt;br /&gt;Jon`s Bemerkung  von vorhin fiel mir wieder ein.&lt;br /&gt;….&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“wie sich alles entwickelt, die Welt weiter dreht….“&lt;/span&gt; Nun wusste ich, was er damit meinte. Ich musste loslassen, den Dingen und auch den Menschen um mich herum freien Lauf lassen, damit sie ihre Arbeit tun konnten. Das bedeutete allerdings auch, dass wir Gefahr liefen, uns voneinander zu entfernen. Tini tat ihren Job, ich tat meinen. Sie lebte ihr Leben, ich lebte meines. Das bedeutete nicht, dass ich es nicht schätzte, was sie auf die Beine gestellt hatten, aber es bedeutete, dass ich einen Teil meiner Freiheit aufgeben musste. Ich musste das tun, was sie für mich arrangiert hatten und konnte weniger spontan entscheiden, was ich tun wollte. Es war ein merkwürdiges Gefühl für mich, dass meine Freunde für mich arbeiteten, dass ich sie bezahlte. Sicher, es war die letzten Monate schon so gewesen, und doch war es mir nicht wirklich bewusst gewesen. Mir war auch nicht klar gewesen, was für eine Tour so organisiert werden musste, wie auch ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder spürte ich Jon`s Blicke, prüfende, abwartende Blicke. Ich hätte so gerne mit ihm darüber gesprochen, doch ich konnte nicht. Ich war viel zu sehr durcheinander. Bei den Massen an Neuigkeiten, die heute auf mich eingeprasselt waren, würde ich vermutlich ein Weilchen brauchen, bis ich das Ganze sortiert hatte. Daher war vielleicht es ganz gut, dass die beiden heute Abend kommen würden und ich für sie die Grillsachen vorbereiten musste. Beim Kochen konnte ich wenigstens über alles nachdenken.&lt;br /&gt;Ich nahm an, Jon wusste, was in mir vorging, denn er ließ mich in Ruhe und schwieg während der Fahrt. Kurz vor seinem Haus hielten wir vor einer Metzgerei und besorgten noch Grillsachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er den Wagen in die Garage gestellt und wir ausgestiegen waren, nahm er mich bei der Hand und zog mich an sich. Eine Weile standen wir so in der Einfahrt, bis wir schließlich doch ins Haus gingen.&lt;br /&gt;Er folgte mir auf meinen Schritten in die Küche. Überrascht drehte ich mich um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lass mich Dir helfen, die Sachen vorzubereiten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Aber Du….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schscht schscht….“ Er legte mir den Zeigefinger auf die Lippen, so dass ich augenblicklich schwieg. „Ich weiß, ich kann nicht kochen, aber Du kannst mir ja die Hilfsjobs überlassen, wie Gemüse schnippeln und so. Dann können wir, wenn wir fertig sind, in Ruhe über alles reden, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du könntest vielleicht das Fleisch ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Okay, mach ich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schweigend machten wir uns an die Arbeit. Ich legte Kartoffeln in Olivenöl ein, gab ein paar Kräuter und Knoblauchzehen dazu und deckte das mit Alufolie ab, damit sie durchziehen konnten. Dann zerrieb ich im Mörser weitere Zehen mit etwas Öl, Meersalz und gehäuteten Tomaten für einen spanischen Mojo de roja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Meinst Du das reicht mit dem Salz und dem Pfeffer ?“ fragte er nach einer Weile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein fragendes Gesicht brachte mich zum Lachen. Er hatte die Hände voller Gewürz, hielt diese weit von sich. Lächelnd ging ich um den Küchenblock herum, griff nach dem Steakgewürz und Paprika und stellte dies vor ihn hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Soll ich das auch noch…. ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nickte grinsend und zeigte ihm, wie er mit etwas Öl eine würzige Marinade machen konnte und er die Fleischstücke darin einlegen sollte. Jon strengte sich sehr an mir zu helfen, ich dagegen musste mich beherrschen, nicht laut los zu lachen. Während er das Weißbrot in Scheiben schnitt, ließ ich etwas Meersalz in Öl zergehen, vermischte damit die vorher eingeweichten Trockenpilze und dünstete sie in einer Pfanne leicht an. Den Mojo mit dem Brot, die Pilze würde ich als Tapas reichen. Im Kühlschrank waren noch mit Frischkäse gefüllte Peperoni, das würde reichen. Die Salate waren ebenso schnell angemacht, allerdings hatte ich zwei davon und die Dressings für alle drei fertig, als Jon immer noch mit Putzen des Kopfsalates beschäftigt war. So half ich ihm noch dabei, bevor wir das Geschirr auf einem Tablett stapelten und ich die Kartoffeln in einem gusseisernen Bräter in den heißen Backofen schob. Wir hatten noch genügend Zeit, bis unser Besuch eintraf und so setzten wir uns mit einer kühlen Flasche Weißwein auf die Terrasse. Als er für uns beide eingeschenkt hatte, lehnte er sich zurück und sah mich aufmerksam an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was denkst Du über die Sache ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unschlüssig sah ich ihn an und griff nach der Zigarettenschachtel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich weiß nicht so recht. Irgendwie ist mir das alles zu heavy.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Büro ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, auch. Ach, einfach alles.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdenklich blies ich den Rauch langsam aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ehrlich gesagt, hab ich ja nicht so den Überblick. Aber das, was ich gesehen habe, ist schon unglaublich professionell und durchorganisiert. Als Ihr drüben zusammen gesessen habt, hab ich in unserem Büro in New York angerufen, weil ich mich über meine nächsten Termine informieren musste. Bonnie meinte, unser Team war begeistert von Tini`s Kampagne, sie hat sich oft deren Rat zu Herzen genommen, aber die Grundideen kamen alle von ihr. Unsere Werbeprofis hatten so gut wie nichts auszusetzen. Und Tom ist ein Profi, was soll bei ihm schief gehen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Jon, es ist einfach alles zu viel ! Es passiert einfach alles zu schnell !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider fuhr ich etwas aus der Haut, er sah mich fast schon ein wenig erschrocken an. Bevor ich weiter sprach, atmete ich tief durch, er konnte ja am allerwenigsten dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schau, die Chartplatzierung ist ja schon ein wahnsinniger Erfolg. Aber Tom plant eine Riesentour, er hat, so wie ich gesehen habe, nur Stadien und Hallen gebucht, die mehr als 30.000 Zuschauer fassen, das größte hat 80.000 ! Die Auftritte nebenher, die Videodrehs, die Fototermine, die Fernsehaufzeichnungen…. Und ich hab eine Scheißangst, dass es schief gehen könnte. Am liebsten würde ich alles absagen, mir einen Job in einem Büro suchen….“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-1844866611170390765?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/1844866611170390765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=1844866611170390765' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1844866611170390765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1844866611170390765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-284.html' title='Kapitel 284'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4745481075685278601</id><published>2010-07-28T06:00:00.001+02:00</published><updated>2010-07-28T06:05:21.283+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 283</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Halt ! Tom, ich kann mir das unmöglich alles merken, kann ich mir das aufschreiben ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Lachend antwortete er:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Brauchst Du doch nicht ! Erstens habe ich Dir bereits einen Kalender erstellt, einen einfachen übrigens, ich weiß ja, wie Du bist. In Papierform, den Du immer bei Dir tragen kannst. Und zweites wirst Du von mir rechtzeitig informiert werden, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Puhhh !“ atmete ich durch. „Das ist ja Wahnsinn ! Ihr zwei habt echt geackert !“&lt;br /&gt;sagte ich bewundernd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, jetzt weißt Du wenigstens, warum wir uns hier so verkrochen haben,“ antwortete Tini.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es tut mir leid, was ich vorhin alles gesagt habe, ich war ungerecht zu Euch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon okay, Kleines. Bereits vergeben und vergessen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tom sah mich bei seinen Worten beruhigend an und drückte sanft meine Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wird es denn nicht zuviel für sie werden ?“ warf Jon besorgt ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, ich denke, ich habe zwischendrin für genügend Freiraum gesorgt. Ihr zwei werdet Euch allerdings etwas einschränken müssen, obwohl ich mit Eurem Team natürlich auch gesprochen und einige Termine mit den Euren abgestimmt habe. Zu hundert Prozent ging es jedoch nicht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon klar,“ erwiderte Jon nachdenklich und mit gesenktem Blick. Dann wandte er sich an Tom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kann ich Dein Büro benutzen ? So könnt Ihr hier in Ruhe weiter machen und ich würde Euch nicht stören.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Selbstverständlich, aber Du störst uns doch nicht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der kleine Kontrollfreak !&lt;/span&gt; Ganz klar, dass er jetzt gleich in New York anruft und das alles nachprüft, dachte ich im Stillen. So war er eben. Er küsste mich auf die Wange und stand auf. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir beugten uns wieder über die Papiere auf dem Tisch und waren nur wenig später vollkommen darin vertieft. Nun war Tini`s Part dran. Sie hatte sich unheimlich Mühe mit der Promotion gegeben und unzählige Zeichnungen für die Tourplakate und Werbebanner angefertigt. Alles war soweit fertig, eigentlich hatten sie nur noch darauf gewartet, dass ich das Ganze abnicke. Der Rest der Band hatte sich bereits einverstanden erklärt und sie hatten ebenfalls nur noch auf mein Ja gehofft. Ich lehnte mich zurück und musste mir eingestehen, dass ich den beiden wirklich Unrecht getan hatte, denn nicht nur, dass alles perfekt vorbereitet war, sondern auch das Timing war absolut in Ordnung. Nur die kleinen Anmerkungen von Tom, fast nicht zu lesen, machten mich stutzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tom, heißt das hier neben dem Shooting-Termin etwa Romy und Stella ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Neeeiiiin !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vor Freude fiel ich ihm um den Hals. Ich freute mich wie Bolle, dass ich die zwei wieder um mich haben würde. Ich musste lachen, als ich an unsere „Garderoben-Gespräche“ auf der Tour mit Aerosmith dachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, die zwei Mädels hab ich auch für Dich engagiert. Allerdings hat mir Jon noch einen weiteren Stylisten empfohlen, der einen sehr guten Ruf hat. Er ist zwar etwas teuer, aber ich denke, das wird sich auf jeden Fall lohnen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Drei Leute allein nur für mich ?“ hakte ich ungläubig nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, Süße. Du bist das Aushängeschild der Band, natürlich werden die drei sich auch um Deine Jungs kümmern, da ist schließlich auch noch einiges zu tun, aber Du bist einfach die Hauptperson.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich nachdenklich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach ja, dann habe ich noch Rick Pherson gebeten, sich um Deine Performance zu kümmern. Zusammen mit Ke Gao. Hat der eigentlich schon mit dem Tanztraining begonnen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, hat er. Das habt Ihr also auch ausbaldowert ? Wer zur Hölle ist Rick Pherson ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tom grinste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bevor ich Dir das beantworte, musst Du mir was versprechen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dass Du nicht ausflippen wirst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kann ich nicht. Ich will`s aber trotzdem wissen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ein Modeltrainer ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Was ?????&lt;/span&gt;“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun war es endgültig vorbei mit meiner Beherrschung. Schön und gut, dass alles perfekt sein sollte. Mir war auch klar geworden, dass unsere Combo bei einigen Dingen Nachhilfe brauchte. Aber einen Modeltrainer ? Ich schüttelte mich vor Lachen, als ich mir vorstellte, wie dieser Rick mit mir einen imaginären Catwalk entlang stolzierte, oder wie er mich beobachtete, wie ich stundenlang mit einem Buch auf dem Kopf den stolzen Gang einer Dame übte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Super, dass Du es wenigstens witzig findest,“ grinste Tini vor sich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Tränen liefen mir über das Gesicht und binnen kurzer Zeit war ich mal wieder total abgeschminkt. Tini hatte sich von meiner Lachsalve anstecken lassen und prustete mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„…. wie Du mit einem Buch auf dem Kopf…..“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„genau an das habe ich gerade auch….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„wie in ‚Pretty Woman’, als die Schnecke oder was auch immer….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„von der Gabel geschossen ist….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wie hielten unsere Bäuche vor Lachen und hingen auf halb sieben auf der Couch. Als Jon, vermutlich von unserer Geräuschkulisse aufgeschreckt, vorsichtig seinen Kopf zur Tür hereinsteckte, erklärte ihm Tom den Grund dafür.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Auch er ließ sich von uns anstecken und lachte herzlich mit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tom löste das Ganze auf, indem er vorschlug, dass wir für heute Schluss machen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wir können ja morgen weiter machen, ja ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay, heute macht es wirklich keinen Sinn mehr, wir sind jetzt zu albern drauf.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich nahm Tini fest in den Arm und drückte sie lange an mich. Sie sah mich erstaunt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es tut mir leid, ich hab das alles missverstanden. Hätte ich gewusst, was Ihr hier auf die Beine stellt, hätte ich nicht so schlecht von Euch gedacht. Mich zerfrisst das schlechte Gewissen fast.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy, es ist schon okay. Tom und ich sind dafür da, Euch alles vom Hals zu halten. Na ja, wenn ich ehrlich bin, macht das auch verdammt viel Spaß. Außerdem hat uns Jon von seiner Überraschung für Dich erzählt und wir wollten Euch auch ein bisschen Zeit für Euch alleine geben. Du weißt ja, in Verschwörungen ist unsere Truppe erste Klasse.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ihr seid mir nicht böse ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, natürlich nicht. Allerdings könntest Du es mit einem guten Essen wieder gut machen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich grinste. Das war typisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Allerdings hätte ich noch eine Bedingung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Gespannt schauten sie mich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich möchte nie mehr wieder, dass Ihr Euch als unsere Angestellten betrachtet.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber….“ warf Tom ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nix aber. Ich will es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;niemals&lt;/span&gt; mehr hören. Okay ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4745481075685278601?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4745481075685278601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4745481075685278601' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4745481075685278601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4745481075685278601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-283.html' title='Kapitel 283'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-2165563179642737359</id><published>2010-07-25T09:47:00.002+02:00</published><updated>2010-07-25T09:50:22.178+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 282</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tom bedeutete uns, uns zu setzen und holte tief Atem, bevor er sprach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich dachte mir, dass Du so reagieren würdest.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tini stand auf und trat an die Kaffeemaschine. Mit zwei gefüllten Tassen kam sie zurück und stellte diese vor sich und Tom. Sie musste sich beschäftigen, sie fühlte sich unbehaglich, die Situation war ihr gänzlich unangenehm. Ich kannte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn Du wusstest, wie ich reagieren würde, warum hast Du dann nichts zu mir gesagt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder dieser schneidende Ton.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich lange und mit festem Blick an, trank dann einen Schluck seines Kaffees und stellte die Tasse bedächtig zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy, wir wollten Dich damit einfach nicht behelligen. Du hattest den Umzug, dann erfuhren wir von der Geschichte mit Tanja…. Außerdem kenn ich Dich lange genug, um zu wissen, was der Jetlag bei Dir so anstellt. Aber das wichtigste für uns war, dass Du Dich auf Jon konzentrieren konntest, dass Du für ihn Zeit und einen freien Kopf hattest. Wir haben lange mit allen zusammen darüber beratschlagt und dies für die beste Lösung gefunden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie mit allen ?“ hakte ich nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Zum Beispiel mit Deinen Jungs ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay….“ sagte ich gedehnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, Kleines ! Du musst Dich daran gewöhnen, dass Du Angestellte hast, die dafür bezahlt werden, für Dich alles zu erledigen. Du wirst in den nächsten Monaten keine Zeit haben, Dich um so profane Angelegenheiten wie Einkäufe, Shopping mit Tini und so weiter zu kümmern. Schau, Du hast uns doch vorher auch vertraut, warum denn jetzt nicht mehr ? Wegen diesem Büro ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich liebevoll an. Dann beugte er sich zu mir herüber und griff nach meinen Händen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du siehst doch auch ein, dass wir das nicht mehr von Richie`s Wohnzimmer aus machen können ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Meine Gedanken rasten. Verflucht ! Jetzt stieg mir auch noch das Wasser in die Augen !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Unter Tränen antwortete ich schließlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich möchte nie mehr, dass Ihr zwei Euch als meine Angestellten bezeichnet ! Ihr seid doch meine Freunde !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Heulend sah ich schließlich zu meiner besten Freundin, die aufstand, sich auf die Lehne meines Sessels setzte und mich in ihre Arme nahm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es war zuviel für mich, es war alles zu neu für mich. Ich konnte damit nicht umgehen. Jedenfalls jetzt noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Willst Du Dir denn nicht mal alles ansehen ?“ fragte Jon mit leiser Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich nickte nur und ließ mich von Tini hochziehen. Alle vier zusammen gingen wir durch die Räumlichkeiten und Tom erklärte alles. Die Führung begann mit einem Raum, der jedoch noch nicht fertig gestellt war. Dort hingen noch unzählige Kabelstränge aus den Wänden und von der Decke. Das würde der Besprechungsraum werden. Tom meinte, sie hätten damit gewartet, weil sie noch unsere Meinung hören wollten, was wir alles an Kommunikationstechnik hier haben mochten. Danach ging es weiter zu seinem Büro. Im Gegensatz zu Tini`s kreativem Chaos herrschte hier eine klar durchstrukturierte Ordnung. Sein gläserner Schreibtisch war bis auf seinen PC, sein Handy und einem einzelnen Ordner leer. Tom konnte nur effektiv arbeiten, wenn er nicht von herumliegenden Sachen abgelenkt wurde. Er war straff durch organisiert und verließ sich vollkommen auf seinen Rechner und sein Handy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ordner im Regal an der Seite waren allesamt von der gleichen Farbe und mit den gleichen Rückenschildern beschriftet. Sogar seine Jacke hing ordentlich an dem kleinen Ständer links neben der Tür. Als einzigen Luxus hatte er sich eine große, saftig grüne Washingtonia-Palme gestattet. Weiter ging`s zu den Waschräumen mit den Toiletten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tom schloss die Tür und drehte sich lächelnd zu mir um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Für die Jungs haben wir das hier genommen….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er griff nach der Klinke der nächsten Tür und ließ diese aufschwingen. Ein großes, Licht durchflutetes Zimmer tat sich vor uns auf. Staunend und immer noch schweigend betrachtete ich es. Die Fenster waren auf der ganzen Front bodentief, der Boden mit grauem Stein ausgelegt, die Wände schneeweiß. Eine schwarze, puristische Ledercouch, die mit chromfarbenen Rohren eingefasst war, nahm einen großen Teil ein. Auch hier stand ein Glasschreibtisch, auf dem mehrere Laptops gestapelt waren. Alle mit Namen versehen. Jeder von uns konnte sich seinen nehmen und einstöpseln. An der Wand gegenüber des Schreibtisches befand sich ein riesiger Plasma-Schirm, dessen Größe ich auf 4 Quadratmeter schätzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann gehen wir jetzt am besten in Deines,“ schlug Tom vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„In &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meines &lt;/span&gt;?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er öffnete eine weitere Tür und wir standen in einem Eckbüro, dessen beide Fronten voll verglast waren. Ich sah mich ungläubig um, sah die moderne Einrichtung, den ebenfalls grauen Steinboden, die weißen Wände, die Ledercouch – ein Zwilling der Couch, die im Büro nebenan stand und als Krönung, und den in vollkommenem Kontrast dazu stehenden antiken Schrank, der an der Wand gegenüber stand. Derselbe Plasma-Schirm hing auch hier, man konnte von der Ledercouch wie auch vom Schreibtisch aus bequem fernsehen. Ich war sprachlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schön, dass es Dir gefällt !“ frotzelte Tini grinsend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; „Ich hab ein so großes Büro ? Aber warum, ich bin doch eher selten hier ? Und warum hab ich eines für mich alleine ? Wollt Ihr nicht lieber das nehmen ? Ihr braucht doch einen vernünftigen Arbeitsplatz und nicht ich, also ich meine, Ihr geht doch vor ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, Süße. Du bist der Kopf der Band. Denk dran, dass Du repräsentative Aufgaben haben wirst und dann brauchst Du ein solches Büro. Du kannst doch nicht in einer kleinen Rumpelkammer hocken….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was würden dann die Leute sagen ?“ vervollständigte ich Tom`s Satz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Waren meine Jungs schon hier ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bereits des Öfteren, sie haben es mit ausgesucht und sie sind begeistert ! Eigentlich wollten sie Dir damit eine Überraschung machen, quasi als kleine Entschuldigung, weil Du die meiste Arbeit mit der Band hast.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich sah Jon an, versuchte, in seinem Gesicht zu lesen. Er war unschlüssig ob meiner Reaktion und lächelte mich etwas schief an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Hailey kam herein und fragte, ob wir noch etwas brauchen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Würdest Du uns noch bitte ein paar gekühlte Getränke bringen ?“ bat Tini.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie nickte und ging wieder hinaus. Um meine Gedanken zu ordnen und wieder einigermaßen ruhig zu werden, trat ich an die Fenster und blickte auf die Stadt unter mir. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mein Leben änderte sich grundlegend. Ich konnte es nicht aufhalten. Also beschloss ich, das Beste daraus zu machen. Wie immer dachte ich an meinen letzten Lauf, um meinen Kopf leer zu bekommen. Einige Minuten stand ich dort und sammelte mich. Es war wichtig, dass ich mich wieder in den Griff bekam. Ich holte tief Luft und drehte mich zu den dreien um, die mittlererweile auf dem Sofa Platz genommen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also, dann lasst uns arbeiten ! Rock and Roll !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay !“ nickte Tom erleichtert und erhob sich. „Ich hol uns am besten den Terminplaner, dann kannst Du Dir am leichtesten ein Bild machen, was wir bisher organisiert haben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Hailey brachte die Getränke und fragte nochmals, ob sie noch etwas für uns tun könnte. Wir verneinten, da Tom mit seinem Laptop wieder kam, vor den ich mich gespannt setzte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er hatte wie immer eine dermaßen komplizierte Tabelle erstellt, die es mir sehr schwer machte, ihm zu folgen, ja ich musste mich echt anstrengen. Basierend auf einem Jahreskalender hatte er mit Kommentarfunktion die kommenden Termine eingetragen. Er ging die Wochen und Monate durch und mir wurde schnell bewusst, das da einiges auf mich zukommen würde. Es war ein enormes Pensum an Vorarbeit, die vor allem ich leisten musste. Irgendwann stoppte ich ihn in seiner Begeisterung, die mich bereits erfasst hatte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-2165563179642737359?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/2165563179642737359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=2165563179642737359' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2165563179642737359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2165563179642737359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-282.html' title='Kapitel 282'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-8549360953990340771</id><published>2010-07-22T08:38:00.001+02:00</published><updated>2010-07-22T08:41:32.149+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 281</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Eine Stunde später saßen wir im Wagen und fuhren in die City. Es war herrlich, neben ihm zu sitzen. Wie schon zuvor wurde mir bewusst, was für ein guter Fahrer Jon war. Sicher, jedoch in flottem Tempo steuerte er die Limousine die gewundenen Straßen hinunter. Wir unterhielten uns angeregt und alberten miteinander herum. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon hielt vor einem imposanten Bürogebäude. Staunend stieg ich aus und legte den Kopf in den Nacken, um es zu begutachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht schlecht, dachte ich. Anscheinend verdienten wir ganz schön Kohle, wenn wir uns das leisten konnten ! Dass das vom Geld bezahlt wurde, das unsere Band verdiente, stand außer Frage. Tom hatte längst bei 8tmf gekündigt, und Tini war ja schon seit der Tour mit Aerosmith bei uns angestellt. Die komplette Fassade war mit dunklem, anthrazitgrauem Glas verkleidet, der Eingang mit der großen zweiflügligen Tür war teilweise mit Messing ausgekleidet, der Boden mit schwarzem Granit ausgelegt. Ich drehte mich einmal um meine eigene Achse und schaute die umliegenden Hochhäuser an. Alle, bis auf eines, das wohl gerade saniert wurde, waren sehr elegant und modern. In der Nachbarschaft waren Bankhäuser, Immobilienfirmen und dergleichen angesiedelt, alles in allem eine seriös anmutende Gegend. Jon lehnte lächelnd an seinem Auto und spielte mit dem Schlüssel, mich beobachtend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ?“ fragte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nichts, es ist nur immer wieder interessant, Dich zu beobachten, wie Du merkst, was um Dich herum passiert.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was um mich herum passiert ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er nickte nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es ist toll, wie Du staunend betrachtest, wie sich alles um Dich entwickelt, die Welt sich weiter dreht ….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sei mir nicht böse, aber das ist mir gerade echt zu poetisch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich von unten herauf an, mit leicht geneigtem Kopf beobachtete er mich weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wollen wir hier Wurzeln schlagen, oder gehen wir irgendwann einmal hinein ? Ich will endlich sehen, was die beiden sich hier ausgesucht haben. Warst Du eigentlich schon mal hier ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, sie haben mir nur ein paar Fotos und die Pläne gemailt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Stirn runzelnd sah ich ihn an. Trotz der riesigen Ungeduld, die ich verspürte, hielt ich inne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wieso weißt Du eigentlich immer über alles Bescheid, und ich nicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schatz, sie wollten Dich damit nicht belasten. Du musst Dich daran gewöhnen, dass es jetzt Leute um Dich herum gibt, die das für Dich erledigen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du meinst, ich habe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Personal &lt;/span&gt;?“ fragte ich ungläubig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So sieht`s wohl aus !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Langsam gingen wir auf den Eingang zu. Links von der Türe prangten chromfarbene Schilder, auf denen in schwarzen Lettern die Firmennamen eingeprägt waren. Die meisten sagten mir natürlich nichts, es waren einige Modefirmen und Versicherungen dabei. In der Mitte ungefähr fiel mir eines natürlich gleich ins Auge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Schlicht und mit nur zwei Worten. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nine Lives&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon fasste meine Hand und zog mich grinsend mit sich. Am Empfang sagte er dem Wachmann, wohin wir wollten. Dieser gab auf einer Computertastatur einen Code ein und wies lächelnd auf einen der Aufzüge, dessen Tür sich gerade öffnete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bitte ! Der Lift hält im gewünschten Stockwerk.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir bedankten uns und gingen darauf zu.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Während wir sanft in die Höhen gehoben wurden, dachte ich über seine Bemerkung von vorhin nach. ….&lt;span style="font-style: italic;"&gt;“wie sich alles entwickelt, die Welt weiter dreht….“ &lt;/span&gt;Ich verstand nicht, was er damit meinte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Tür öffnete sich im 78. Stock und wir wurden von einer lächelnden Frau empfangen, die sich freundlich und zuvorkommend vorstellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hallo Miss Reed, Mister Bongiovi ! Ich bin Hailey Adams. Zu wem darf ich sie bringen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Zu Tini und Tom ?“ fragte ich fassungslos nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich war froh, dass mich Jon an der Hand hielt, denn diese brauchte ich im Moment und drückte sie fest.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Plötzlich öffnete sich eine der Bürotüren und Tini kam heraus gestürmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hab ich doch richtig gehört !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Freudestrahlend lief sie auf mich zu und riss mich in ihre Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Endlich kommst Du vorbei, ich dachte schon, Du hast mich vergessen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das gleich hatte ich von ihr auch gedacht, doch als sie uns in ihr Büro geschafft hatte, wusste ich warum. Dort herrschte ein heilloses Durcheinander, überall lagen Ordner, Akten, Fotos und Krimskrams herum. An einer Wand hing eine Karte der Staaten, auf denen lauter rote Pins steckten. An der nächsten waren zahllose Fotos unserer Band aufgepinnt. Über den Stühlen der Sitzecke lagen kreuz und quer Klamotten verteilt. Ohne zu fragen, trat sie an die Kaffeemaschine und drückte uns nur wenig später zwei Tassen Cappuccino in die Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nach ein paar Schlucken hatte ich endlich meine Fassung wieder gefunden und zündete mir eine Zigarette an. Während dessen räumte sie die Kleidungsstücke beiseite und wir setzen uns. Sie griff nach dem Telefon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tom, kommst Du bitte, wir haben Besuch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein über alle vier Backen strahlender Tom kam nur Sekunden später herein und riss mich wie Tini zuvor in seine Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Süße ! Wie geht`s Dir denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nach ein paar Küssen links und rechts hielt er mich etwas von sich weg und schaute mich prüfend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eigentlich dachte ich, Du hast uns vergessen ! Wieso hast Du Dich denn nicht mehr gemeldet ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Irgendwas ging hier wohl vollkommen an mir vorbei….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hattest Du viel Stress mit dem Umzug ? Erzähl, wie ist es Dir ergangen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lies mich los und gab Jon die Hand, um auch ihn zu begrüßen. Dieser stand grinsend neben mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Könnt Ihr mich vielleicht mal aufklären, was hier vor sich geht ?“ fragte ich die beiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Stimme klang schneidender, als ich das beabsichtigt hatte. Vielleicht sahen sie mich deswegen so ungläubig an. Vielleicht war es auch mein Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wieso weiß ich von alldem nichts ? Und wieso habt Ihr Euch eigentlich nicht mehr gemeldet ? Telefon habt Ihr ja anscheinend !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Eine peinliche Stille trat ein. Sie wussten, dass ich kurz vor einer fürchterlichen Explosion stand.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-8549360953990340771?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/8549360953990340771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=8549360953990340771' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8549360953990340771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8549360953990340771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-281.html' title='Kapitel 281'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-5317353926881739969</id><published>2010-07-21T07:26:00.000+02:00</published><updated>2010-07-21T07:30:29.486+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 280</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ? Du bist aber ziemlich früh aus den Federn gekrochen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mehr brachte ich nicht hervor und schnappte mir die Flasche. Nach mehreren tiefen Schlucken setzte ich diese schwer atmend ab, drückte ihm einen Kuss auf die Lippen und ließ mich auf den nächsten Stuhl plumpsen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon schien sich köstlich über mich zu amüsieren, denn er lachte mich immer noch an. Auf diese Art und Weise, dass ich mir einmal mehr wie ein Teenager vorkam. Er rückte näher an den Tisch heran, stützte beide Ellbogen ab und nahm einen genießerisch langen Schluck von seinem Kaffee, die Tasse mit beiden Händen umschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Möchtest Du frühstücken ?“ fragte er fürsorglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, Schatz, nur Kaffee bitte. Oh, ich hab so einen Brand !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Da das Wasser leer war, wollte ich aufstehen und mir ein neues holen. Doch er winkte ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bleib sitzen, ich mach das schon.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er ging rasch in die Küche und als er zurück war, stellte er eine neue Wasserflasche vor mich und schenkte mir Kaffee ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du verwöhnst mich ganz schön !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Findest Du ? Das ist doch normal, Du machst das doch auch für mich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja ?“ grinste ich ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja Süße. Aber was anderes. Weißt Du was mit Richie los ist ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich durchdringend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, leider nicht. Ich weiß nur, dass was nicht stimmt. Er ist echt komisch die letzten Tage.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hat er was gesagt ? Irgendeine Andeutung vielleicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie kommst Du jetzt darauf ? Ist was passiert ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, ich meine nur….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder bedachte er mich mit einem prüfenden Blick, so als wollte er mich scannen. Doch ich konnte ihm nicht allzu viel sagen, ich wusste ja selber nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber Du musst doch einen Grund haben, warum machst Du Dir denn Gedanken ?“ hakte ich meinerseits nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Gestern, als wir das Mini-Konzert für Dich vorbereitet haben, war er schon so seltsam. Er war in Gedanken auf einem vollkommen anderen Planenten. Es schien, als ob er mir überhaupt nicht zuhören würde. Dann schlug er ganz andere Songs vor. Stell Dir vor, wir hätten Living on a prayer für Dich gesungen….“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er schüttelte ungläubig den Kopf bevor er fort fuhr.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dabei hatten wir die Titel schon länger besprochen. Dann kam er plötzlich an, er hätte keine Zeit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Living hätte ich auch genommen,“ versuchte ich zu scherzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aaahhh, ich verstehe wirklich nicht, was ihn umtreibt,“ gähnte Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich glaube, er ist einfach einsam. Schau, er ist schon lange allein und dann muss er uns zwei Turteltauben auch noch ertragen ! Da kann man schon ein bisschen irre werden. Eigentlich dachte ich….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich unterbrach mich und überlegte kurz, ob ich Jon von Richie`s Affäre erzählen sollte. Sein neugieriger Blick ließ mich schließlich alle Bedenken über Bord werfen. Da war ja wirklich nichts dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was dachtest Du ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ja, er hat mir – als er mich vom Flughafen abholte – von einer Bettgeschichte erzählt. Nichts Ernstes, er hat eigentlich mehr darüber gescherzt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Er ist also nicht verliebt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich lachte leise auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, bestimmt nicht. Viel mehr wollte er die Dame wieder los werden, als der erste Reiz des Neuen verflogen war.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hmmmm…. Das ist es also auch nicht…. Ich werd einfach nicht schlau aus ihm….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kopfschüttelnd griff er nach seinem fiependen Handy und nach einem Blick auf das Display hatte er einen äußerst unwilligen Ausdruck auf dem Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja ?“ meldete er sich kurz angebunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein ! Hören Sie, ich weiß nicht, wer sie sind und eigentlich will ich das auch gar nicht wissen ! Hören Sie endlich auf damit, mich zu belästigen, ansonsten werde ich mich an meinen Anwalt wenden !“&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Eine kurze Pause, bevor er mit schneidender Stimme fortfuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, das was Sie hier veranstalten, ist Belästigung, wenn nicht sogar Stalking ! Ich habe keine Ahnung, woher Sie meine Nummer haben, aber sollte ich denn Schuldigen finden, wird es für denjenigen sehr unangenehm werden !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wütend beendete er die Verbindung und ließ das Handy über den Tisch flutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh Mann ! Diese Tussi regt mich so langsam wirklich auf ! Es ist wohl besser, ich lass mir bald eine neue Nummer geben !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War das die Frau, die schon des Öfteren angerufen hat ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, mein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;‚erotischer Alptraum’&lt;/span&gt; !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So schlimm ?“ lachte ich. „Ist es vielleicht ein Fan ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kann sein, glaub ich aber eher nicht. Die Tante ist wirklich durchgeknallt, so verhält sich kein echter Fan.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wer weiß ? Was sagt sie denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das willst Du nicht wirklich wissen, glaube mir !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lächelte mich an, bevor er sich mit der mir so sehr vertrauten Geste mit beiden Händen über sein Gesicht fuhr. Unangenehme Dinge wegwischen, dachte ich im Stillen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was machst Du heute ?“ fragte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich hab noch keinen Plan, eigentlich wollte ich in die Stadt, nach meinen Jungs schauen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du kannst mit mir fahren, ich müsste auch ein paar Dinge erledigen. Wir könnten bei Tini und Tom vorbei schauen, dann könnte ich von dort ein paar Angelegenheiten klären und Du hättest Gelegenheit, Euer neues Büro zu begutachten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wär nicht schlecht, außerdem wäre ich dann auch mal wieder auf dem neuesten Stand, was die zwei so treiben. Ich hab mal wieder keine Ahnung, was die nächste Zeit so auf mich zukommt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also dann ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber zuerst muss ich noch duschen und mich umziehen. So kann ich ja nicht mit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So ein bisschen Arbeit täte Dir auch mal wieder gut, mein kleiner Faulpelz !“ neckte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, ich hab die letzten Wochen ja nur auf der faulen Haut gelegen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Lachend stand ich auf und flitzte rasch nach oben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-5317353926881739969?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/5317353926881739969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=5317353926881739969' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5317353926881739969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5317353926881739969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-280.html' title='Kapitel 280'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3363669252258964840</id><published>2010-07-20T08:56:00.003+02:00</published><updated>2010-07-20T08:58:28.886+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 279</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er dachte an ihre erste Begegnung und schloss die Augen. Damals in Kanada, als er sie beim Joggen getroffen hatte. Ein kleines Grinsen konnte er sich nicht verkneifen, als ihm einfiel, wie sie auf dem glatten Schnee in`s Straucheln gekommen war, sich an ihm festhalten wollte und sie beide schließlich umgefallen waren. Danach mussten sie erst ihre Knochen sortieren, bevor er ihr aufhelfen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie war so natürlich, so unbefangen. Von Anfang an hatte sie ihn begeistert, fasziniert. Vor allem, weil sie nicht wie all die anderen Frauen sofort auf Jon angesprungen war. Damals konnte er nicht ganz verstehen, warum sie ihn so abgelehnt hatte. Gerade das aber machte sie so besonders. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erschrocken schlug er die Augen auf und sah sich verwundert in seinem Schlafzimmer um. Eben war ihm gewesen, als ob er ihr helles Lachen gehört hätte. Dieses Lachen…. Einmal hell und unschuldig, dann wieder jenes Lachen, wenn sie sich über irgendetwas kaputt lachte und nicht mehr aufhören konnte. Jedes Mal rannen ihr sofort die Tränen herunter. Wie sagte sie dann immer ?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Richie, hör sofort auf damit ! Ich bin schon wieder total abgeschminkt !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es hatte keinen Sinn. Er musste wieder runter kommen. Missmutig stand er auf und ging mit hängenden Schultern nach unten in den Wohnbereich. An der Bar griff er nach einem Glas und schenkte sich einen Whiskey ein. Mit der silbernen Zange holte er aus dem kleinen Eisfach direkt daneben ein paar Eiswürfel und ließ diese in die goldbraune Flüssigkeit fallen. Gedankenverloren schwenkte er das Glas einige Zeit hin und her um den Alkohol gleichmäßig durchzukühlen. Er trank in einem Zug aus und schenkte sich noch einen ein. Es waren nur ein paar Schritte zu den bodentiefen Fenstern. Doch er ging sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er wollte nicht sehen, dass im Schlafzimmer im Haus nebenan Licht brannte. Vermutlich hätte er auch noch die Schatten der beiden Menschen gesehen, die sich dort aufhielten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es gab ihm einen tiefen Stich, als er vor sich hin sinnierte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die zwei hatten einen schönen Abend verbracht. Jon hatte ihm genau erzählt, wie er sich den Verlauf vorstellte, was er geplant hatte. Er hatte ihn einfach reden lassen, nur dann und wann hatte er den Begeisterten oder den Verwunderten gegeben. Das Schlimmste war, Jon hatte ihn einige Male zweifelnd angesehen, ihn sogar gefragt, ob etwas nicht in Ordnung wäre. Mit einiger Beherrschung hatte er ihn beruhigt und die Sorgen seines Freundes mit belanglosen Ausreden abgetan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und er wusste, verdammt noch mal, überhaupt nicht, wie das Ganze weitergehen sollte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich wachte vor Jon auf. Vorsichtig schlug ich die Decke zurück und blieb dann doch noch ein paar Minuten liegen, da er unruhig geworden war. Es war so schön, ihn zu beobachten. Ein paar der blonden Strähnen hingen über seine Augen. Sein Gesichtsausdruck war friedlich, entspannt….. Die Decke war herunter gezogen und gab das Tattoo auf seinem Oberarm frei. Nur zu gerne hätte ich ihn darauf geküsst, doch ich wollte auf keinen Fall, dass er aufwachte. Es war heute Nacht sehr spät geworden, bis wir endlich eingeschlafen waren. Prüfend sah ich zu meinem kleinen Radiowecker. Es war kurz vor acht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Da ich hellwach war, stand ich auf und öffnete die Tür an meinem Schrank. Ich griff nach meinen Trainingsachen und ging ins Badezimmer. Mit der Morgentoilette machte ich mir nicht allzu große Mühe. Kurzes Zähneputzen und noch kürzeres Waschen und schon zog ich mich an. In der Küche drückte ich die Taste für Cappuccino, welchen ich im Stehen trank. Danach ging ich durch den Garten zu Richie hinüber. Ich klopfte an die Terrassentür, doch niemand öffnete. Dasselbe geschah an der Haustüre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Enttäuscht ging ich wieder zurück. Es wäre zu schön gewesen, wenn wir heute morgen hätten zusammen laufen können. Wir hatten das so lange nicht mehr gemacht. Also trabte ich alleine los. Bevor ich den Garten verließ, sah ich Richie auf der anderen Straßenseite zurück kommen. Ich rief seinen Namen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sein Kopf fuhr verwundert zu mir herum und er zog die Stöpsel seines MP3-Players aus den Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schade, Du kommst schon zurück ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, ich konnte nicht mehr schlafen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warum hast Du denn nicht gefragt, ob ich mitkomme ? Wir sind schon ewig nicht mehr zusammen gejoggt ! Außerdem haben wir das gestern Abend eigentlich so ausgemacht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich lange an, bevor er antwortete. Zu lange, fand ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich wollte Euch nicht wecken, Ihr seid ja bestimmt erst spät in die Kiste gekommen, oder ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, allerdings !“ lachte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein Schatten ging über sein Gesicht. Sein Lächeln, mit dem er mein Lachen quittierte, sah mehr als gequält aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie, sag, was ist los mit Dir ? Stimmt was nicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, doch ! Alles okay. Vielleicht habe ich einfach Herzschmerz.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Herzschmerz ? Wegen der Badewannen-Lady ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ne, nicht wegen der. Vielleicht bin ich ganz einfach einsam.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Einsam ?“ Ich erschrak und stammelte vor mich in, da ich nicht wirklich wusste, was ich ihm antworten sollte. „Okay, ich kann das verstehen. Jon und ich feiern da drüben und Du hockst alleine hier. Es tut mir leid, wirklich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es braucht Dir nicht leid zu tun. Du brauchst Dich nicht dafür zu entschuldigen, dass Dir der Mann, der dich liebt, einen solchen Abend bereitet hat. Es ist schon in Ordnung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir standen schweigend voreinander. Mit schwante, dass das nicht die volle Wahrheit war. Es war zu offensichtlich, dass ihn etwas quälte, über das er im Moment nicht reden wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also dann….“ sagte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kommst Du nachher zum Mittagessen rüber ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich glaube nicht, ich hab nachher noch einen Termin in der Stadt. Keine Ahnung, wann ich zurück bin.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schade. Aber Du weißt ja, wo wir sind ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep. Nun lauf schon los !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich hob meine Hand und strich ihm sachte über die Wange. Sonst wusste ich nicht, was ich in diesem Moment hätte für ihn tun können. Ohne ihn noch einmal anzusehen, drehte ich mich um und lief los. Jeder andere hätte vermutlich auf ein Gespräch gedrängt, hätte versucht, heraus zu bekommen, was mit Richie war. Das war jedoch nicht meine Art, ich hatte immer Angst, zu sehr in jemand zu dringen. Wenn er darüber reden wollte, würde er das sicher von alleine tun.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nur wenig später hatte ich meinen Rhythmus gefunden und achtete auf meine Atmung, bevor ich schließlich doch wieder meinen Gedanken nachhing. Grübelnd versuchte ich darauf zu kommen, was mit ihm war. Mir fiel die Situation von gestern wieder ein, als ich nur in Unterwäsche vor ihm stand. Sein begehrlicher Blick…. Konnte es damit zu tun haben ? Hatte er ein Auge auf mich geworfen ? Ach Quatsch ! Ich wischte dies unwillig beiseite. Nie im Leben konnte ich mir vorstellen, dass er an so etwas dachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich waren wir nicht nur Freunde, unsere Beziehung zueinander basierte auf etwas tieferem, etwas besonderem. Außerdem würde er niemals wagen, die Freundin seines besten Freundes…. Ganz bestimmt war er nur einsam und er sehnte sich nach einer echten Beziehung. Da war es natürlich zusätzlich belastend für ihn, dass er gleich in unmittelbarer Nähe ein so verliebtes Paar wie uns beide hatte. Kein Wunder, dass er so durcheinander war….. Und dann der Abend gestern…. Die beiden mit ihren Gitarren…. Jon, als er vor mir kniete…. Mir traten die Tränen in die Augen, so sehr war ich auch jetzt noch gerührt…. An die Nacht konnte ich schon gar nicht denken, ohne dass mir heiß und kalt wurde…. Ich hob leicht meinen Arm und betrachtete stolz den Ring, den er mir geschenkt hatte. Er war wirklich wunderschön, etwas besonderes…. Ein unglaublich starkes, liebevolles Gefühl stieg in mir auf, als ich Jons Gesicht vor mir sah…. eine unendliche Dankbarkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;War für ein Leben führte ich ? Nur wenige Monate waren vergangen, seit wir zusammen waren und doch kam es mir vor, als wären es Jahre. Soviel war passiert, soviel geschehen. Manchmal hatte ich den Eindruck, andere erlebten das in ihrem ganzen Leben nicht, was mir in der kurzen Zeit geschehen war. Wie lange das wohl noch so gut gehen würde ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder wischte ich die dunklen Gedanken von mir und lief schneller. Irgendwie musste ich es doch schaffen, wieder runter zu kommen und meinen Kopf zu leeren. Sonst klappte das doch auch immer ! Ich rannte, bis mir die Glieder schmerzten, glücklicherweise befand ich mich schon auf der Rückrunde und nach wenigen Minuten sah ich Jons Anwesen zwischen den Bäumen auftauchen. Ich machte einen Satz über die Hecken und durchquerte den riesigen Garten. Er saß auf der Terrasse.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als er mich sah, beendete er rasch sein Telefonat und legte das Handy und die aufgeschlagene Zeitung zur Seite. Noch bevor ich am Tisch angekommen war, hatte er eine frische Wasserflasche geöffnet und hielt sie mir grinsend entgegen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3363669252258964840?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3363669252258964840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3363669252258964840' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3363669252258964840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3363669252258964840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-279.html' title='Kapitel 279'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-436881912886558938</id><published>2010-07-18T09:32:00.003+02:00</published><updated>2010-07-18T09:41:53.321+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 278</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er lachte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir hatten uns leidenschaftlich geliebt und lagen nass geschwitzt und total erledigt auf den Laken. Besser gesagt, diese waren in einem heillosen Durcheinander um unsere Beine und Körper geschlungen, irgendwie fehlte mein Kissen….&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich beugte mich zur Seite, um es vom Boden aufzuheben und kuschelte mich wieder an Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Von ihm war nur ein zufriedenes Knurren zu hören. Ich grinste und küsste ihn auf die Nasenspitze. Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. Versonnen öffnete er seine Augen ein wenig, und schaute mich aus kleinen Schlitzen liebevoll an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich liebe es, wenn Du so bettelst !“ sagte er schelmisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich weiß, ich liebe es auch, wenn Du darum bettelst, dass ich bettle !! frotzelte ich zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Dann ist ja alles okay !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Fragt sich nur, wer da wem am meisten ausgeliefert ist ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Hmmmm….. Du mir ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ja, klar ! Eine andere Antwort hätte ich von Dir auch nicht erwartet !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er lachte sein helles Lachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er küsste mich, legte seine Hand an meinen Hinterkopf und kraulte durch meine Haare. Dann sah er mich ernst an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich wollte ihn fragen was er hatte, doch er legte seinen Zeigefinger auf meine Lippen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Lass mich Dir erst noch etwas sagen, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sein bittender Blick ließ mich augenblicklich verstummen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Honey, ich hab Dir vorhin nicht alles gesagt. Deine Reaktion war für mich sehr heftig…. ich war überrascht… Du warst so fassungslos, so…. hilflos. Das hätte ich nie erwartet, sonst lässt Du Dich nur so fallen, wenn wir…“ er lachte leise, „….wenn wir…. na ja, das tun, was wir eben getan haben. Der Ring, ich …. Er soll kein Antrag sein…. Ich hoffe, Du verstehst was ich meine ? Er soll ein Zeichen dafür sein, dass wir beide verbunden sind, auch ohne Heirat, dass Du immer an mich denkst, dass ich immer bei Dir bin…. dass Du zu mir gehörst….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nach seinem Kuss, den er mir in einer Art Verzweiflung auf die Lippen drückte, sah er mir lange in die Augen. Ich wusste, dass er in meinen las und ich schaffte es, dass ich meine Gedanken hinein legte, denn er atmete tief aus und wirkte gleich erleichtert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Jon….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sein Kopfschütteln ließ mich abermals verstummen, er sprach kaum hörbar weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Du weißt, dass ich Dich am liebsten sofort vor den Altar führen würde ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich nickte leicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Das werde ich, versprochen ! Aber ich kann das erst tun, wenn ich wirklich alles geregelt habe, wenn alles ausgestanden ist, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er hatte mich an den Schultern gefasst und hielt diese mit festem Griff, fast tat es mir weh. Dieses „okay“ von ihm war beschwörend, flehend gewesen und ich sah die Tränen in seinen Augen. Mein Herz raste und drohte zu zerspringen. Ich konnte ihm nicht antworten, und wollte ihm doch soviel sagen. Statt zu sprechen, tat ich etwas anderes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;„Diamond ring, wear it on your hand, it`s gonna tell the world, I`m your only man&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Diamond ring, diamond ring, Baby, you´re my everything, diamond ring…”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sein erstaunter Blick wegen meines leisen Gesanges ließ mich dann aber doch sagen, was ich zu sagen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Schatz, ich muss mit Dir nicht verheiratet sein, um mit Dir glücklich zu sein…. Es ist schön, so wie es ist. Solange Du noch nicht geschieden bist, würde ich Dich niemals mit so etwas belasten. Ich will einfach nur in Ruhe mit Dir zusammen sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wieder sah er mich überrascht an, doch ich konnte das stille Einverständnis in seinen Augen sehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In seinem Haus angekommen, ließ er sich mutlos auf das Sofa fallen. Die Beine lang ausgestreckt und einen Arm über sein Gesicht gelegt, lag er da. Unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Warum passierte das immer wieder ? Warum passierte das immer wieder ausgerechnet ihm ? In Sachen Liebe war er ein fürchterlicher Pechvogel. Ein Pechvogel, der an seinem Unglück auch noch selber schuld war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heather war seine absolute Traumfrau gewesen, er hatte sie geliebt wie ein Wahnsinniger. Als Ava auf die Welt kam, meinte er, sein Glück nicht mehr aushalten zu können und oft zweifelte er daran, dass er das Ganze wirklich verdient hatte. Und doch hatte er alles kaputt gemacht. Zerstört. Wegen einer sinnlosen Romanze mit einer oberflächlichen Frau. Einer Frau, die es absolut nicht wert gewesen war, ihretwegen seine Familie aufs Spiel zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Beim Gedanken an sie überkam ihn ein Schaudern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Heather war manchmal eine unglaubliche Zicke. Stur, bockig, immer ihren Willen durchsetzend. Sie hatten oft gestritten, sich bis aufs Blut gereizt. Die Versöhnungen danach zauberten ihm ein Lächeln auf sein Gesicht. Ja, sie war eine Diva, mit all ihren Macken, ihren Ansprüchen, ihren oft überzogenen Forderungen. Heute würde er all das mit Freuden in Kauf nehmen, könnte er die Vergangenheit ungeschehen machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dann wäre er zumindest nicht in diese verdammte Situation gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nur ein paar Meter entfernt von hier machte gerade sein bester Freund seiner Liebsten eine Liebeserklärung, die wohl ihresgleichen auf dieser Welt suchte, und er ? Er begehrte genau diese Frau. Leise vor sich hin fluchend, raffte er sich schließlich auf und ging nach oben. Nach einer kalten Dusche beschloss er, zu Bett zu gehen. Wohl wissend, dass er keinen Schlaf finden würde, ließ er die kleine Nachttischlampe brennen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auf der Decke liegend, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, starrte er an die Decke. Seine Gedanken begannen zu kreisen, er konnte es nicht verhindern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-436881912886558938?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/436881912886558938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=436881912886558938' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/436881912886558938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/436881912886558938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-278.html' title='Kapitel 278'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-8673406220390461087</id><published>2010-07-15T09:54:00.002+02:00</published><updated>2010-07-15T10:02:15.467+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 277 - Tränen und Brillianten</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah sie dort sitzen, die Hände vor das Gesicht geschlagen, die Schultern zuckend. Sie heulte Rotz und Wasser. Rasch stand er auf, gab Richie ein Zeichen und drückte ihm seine Gitarre in die Hand. Dieser nahm sie an sich und verließ auf leisen Sohlen die Terrasse. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis er im Halbdunkel verschwunden war. Jon`s Gitarre würde er morgen wieder zurück bringen. Ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht. Es war ihm nicht leicht gefallen, und doch hatte er seinem besten Freund diesen Gefallen gerne getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon trat zur ihr und fasste sie sachte an den Armen. Mit fast unhörbarer Stimme sprach er Worte der Beruhigung. Endlich sah sie mit völlig verheultem Gesicht zu ihm auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Babe ?“ versuchte er es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja ?“ antwortete sie mit kläglicher Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er zog sie sanft hoch und hielt sie in seinen Armen. Er musste abwarten, bis sie wieder ruhiger geworden war. Sonst bestand eventuell die Gefahr, dass sie auch noch hyperventilieren würde. Am besten würde er sie zurück zum Tisch führen…. Wenn sie sitzen würde, konnte sie wenigstens nicht umfallen. Als sie saß und einen großen Schluck von ihrem Rotwein getrunken hatte, kniete er vor ihr nieder. Sie bebte immer noch und zitterte am ganzen Leib. Insgeheim freute es ihn, dass er sie mit seiner Musik so beeindrucken konnte. Schließlich kannte sie die Songs seit über zwanzig Jahren. In und auswendig. Und doch musste er jetzt Vorsicht walten lassen. So fassungslos hatte er sich noch niemals gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht einmal, wenn sie miteinander schliefen. Das waren immer noch die einzigen Augenblicke, in denen sie völlig ihm gehörte und sich völlig fallen ließ. Minute um Minute verrann, ehe er sich endlich traute, in seine linke Hosentasche griff und das kleine, samtene Schächtelchen heraus zog.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie hatte seine Bewegung bemerkt und sah ihn mit tränenumflorten Augen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Babe ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sanft und mit fast unhörbarer Stimme unternahm er noch einen Versuch. Sie griff nach einem Papiertaschentuch und putzte energisch ihre Nase. Anschließend holte sie mit geschlossenen Augen tief Luft, tupfte ihr Gesicht trocken und straffte die Schultern. Danach war ihr Blick klar und fest. So war sie. Jon spürte deutlich, dass sie sich wieder in den Griff bekommen hatte und bereit war, für das, was er ihr sagen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Geht`s wieder ?“ fragte er vorsichtshalber nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie nickte nur.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun war es an ihm, tief durchzuatmen und sich zu sammeln. Es würde auch für ihn nicht einfach werden, das zu tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er nahm ihre Hände in die seinen und fast schien es ihm, dass er sich auch an ihr festhalten musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Honey, ich habe Dir gesagt, dass ich es dieses Mal richtig machen möchte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Seine Stimme brach und ihr erstaunter Blick ruhte auf ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich…. Es….. Also….. Ach Mensch, warum ist das nur so schwierig ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein kleines, verstecktes Lächeln huschte über ihr Gesicht und dieses winzige Aufblitzen machte ihm wieder Mut fortzufahren. Vermutlich amüsierte sie sich über sein Stottern. Doch sie schwieg und sah ihn mit unbewegtem Blick an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Süße…. Ach….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein tiefer Seufzer entschlüpfte ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich wollte Dir mit den beiden Songs einfach zeigen, dass Du mir unglaublich wichtig bist. Ich bin so unendlich froh, dass Du wieder hier bist und mit mir leben willst. Ich brauche Dich und möchte jede Sekunde meines Lebens wissen, dass Du bei mir bist. Sandy, ich liebe Dich, wie ich noch nie vorher eine Frau geliebt habe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vorsichtig öffnete er das Kästchen. Ein überraschter Ausdruck lag auf ihrem Gesicht. Er zeigte ihr den Ring und ihre blauen Augen wurden dunkel, so dunkel wie ein tiefer Bergsee. Sie erschienen ihm größer denn je. Regungslos saß sie vor ihm und so nahm er ihre Hand, streifte behutsam den Ring über ihren linken Ringfinger. Dann hob er seinen Kopf und sah sie gespannt an. Wie gebannt schaute sie auf den Ring.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er war schmal, aus Silber gearbeitet. Oben auf war er mit Brillianten besetzt. Sie hatte die Finger ausgestreckt und drehte ihre Hand leicht von links nach rechts. Ihre Augen wichen nicht mehr davon ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brillianten zeigten ein mit einem S verschlungenes J, jedoch so filigran gearbeitet, dass man es nicht auf den ersten Blick erkennen konnte. Die Steine funkelten geheimnisvoll im Kerzenlicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie schwieg immer noch. Eigentlich hätte er erwartet, dass sie wie üblich auf ihre burschikose, fast raue Art darauf reagieren würde. Doch dieses Mal war es vollkommen anders. Er spürte, dass sie immer noch fassungslos, sprachlos war. Sie atmete tief durch und sah ihn dann unbewegt an. Es wurde ihm fast unheimlich, so lange ließ sie ihren Blick auf seinem Gesicht ruhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon, ich weiß nicht was ich sagen soll.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann sag einfach nichts und küss mich !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er zog sie in seine Arme, atmete ihren Duft ein, ließ sich von ihm berauschen. Und endlich legte sie ihren Kopf zurück und küsste ihn. Es war ein schier unendlicher Kuss, der ihm die Sinne raubte. Sanft hob er sie hoch und trug sie immer wieder küssend nach oben. Vorsichtig legte er sie auf dem Bett ab. Ihm war, als hinterließen ihre Hände heiße Spuren auf seiner Haut. Ungläubig öffnete er die Augen und sah nach, ob das nicht doch irgendwelche Folgen hatte. Schauer jagten über seine Körper, die Härchen an seinen Armen stellten sich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam zog er ihr den langen weißen Rock aus und schob ihr Top hoch. Bewundernd sah er auf sie hinab, nur noch mit ihrer schwarzen Unterwäsche bekleidet, die Swarovski-Kristalle aufreizend funkelnd. Wie immer konnte er sich an ihr nicht satt sehen. Sie atmete heftig, das sah er an ihrem bebenden Busen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er ließ sich Zeit, wusste er doch genau, dass dies ein besonderer Abend war. Nicht nur für ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon, bitte….“ flüsterte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie bäumte sich auf, ihm entgegen. Auf die Antwort wartete er vergebens.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er gab ihr die kleinen, fast nur gehauchten Küsse auf die Halsbeuge. Wieder kam sie ihm entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Honey ? Was willst Du mir denn sagen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dieses Spiel konnte er noch ewig so treiben, es war zu köstlich für ihn. Irgendwann würde es ihr ja doch raus rutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wieso zitterst Du denn so ?“ fragte er scheinheilig und hatte Mühe, sein Grinsen zu verbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tu nicht so unschuldig, Du weißt genau warum.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß warum ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und zwar ganz genau !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schatz, ich kann mich überhaupt nicht dran erinnern. Kannst Du mir vielleicht auf die Sprünge helfen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und warum bist Du jetzt so empört ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weil Du mich irgendwann noch einmal wahnsinnig machst,“ entgegnete sie ungeduldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Soll ich aufhören ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Neeiiiiin !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wir könnten fernsehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon ! Ich will vieles, aber ganz bestimmt nicht fernsehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was sonst ?“ stichelte er weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Muss ich das jetzt wirklich noch sagen ?“ Ihre Stimme war brüchig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja…..“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie flüsterte es in sein Ohr und nun verbarg er sein Grinsen nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach so…..“ flüsterte er zurück und beugte sich über sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Seine Hände gingen wieder auf Wanderschaft. Als er bestimmte Stellen erreichte, reagierte sie sofort. Ihr Seufzen, ich Stöhnen, ihre Worte brachte ihn um den Verstand. Das ziehen in seinen Lenden wurde übermächtig und er wollte nur noch eines….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich werde mich fürchterlich rächen,“ drohte sie ihm leise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Süße, Du weißt es. Ich weiß es."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was weiß ich ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dass Du mir wieder einmal vollkommen und total ausgeliefert bist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bin ich das ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn nicht, kannst Du ja aufstehen und sonst was machen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eines Tages werden sich meine Hände ganz langsam um Deinen Hals legen und Dich erwürgen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-8673406220390461087?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/8673406220390461087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=8673406220390461087' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8673406220390461087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8673406220390461087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-277-tranen-und-brillianten.html' title='Kapitel 277 - Tränen und Brillianten'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-6571806969341987636</id><published>2010-07-14T08:30:00.002+02:00</published><updated>2010-07-14T08:37:28.711+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 276</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Du hast…. ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ja !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Jon, Du bist einfach unglaublich !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Freut mich, wenn ich Dich überraschen kann !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er nahm meinen Teller und legte mir auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Wer hat das gekocht ? Rosita ?“ fragte ich immer noch leicht fassungslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Jep ! Nach dem Rezept von Deiner Mam. Keine Ahnung, warum sie ausgerechnet &lt;span style="font-style: italic;"&gt;das &lt;/span&gt;von ihr bekommen hat….Aber ich hab schon auch ein klein wenig geholfen….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Wie kommst Du auf dieses Essen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich dachte daran, dass Du das bei meinem ersten Besuch in Deiner Wohnung gekocht hast und heute ist ja eigentlich Dein erster richtiger Abend hier und deswegen….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Du bist so süß ! Aber ich war doch gestern schon hier….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unschlüssig sah ich zu ihm. Er grinste nur.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nun lass es Dir schmecken, ich hoffe, Rosita hat das so gut hinbekommen, wie Du damals. Lass Dich überraschen. Wenn Du morgen aufwachst, wirst Du wissen, warum !"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Was er damit wieder meinte…..? Neugierig schnitt ich ein Stück von der Rindsroulade ab und schob sie in den Mund. Sie schmeckte herrlich, genauso wie die Soße und das Kartoffelpüree. Eigentlich schmeckte es fast wie bei Mam zuhause….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Und was hat Du dabei geholfen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sein Lächeln, vermischt mit etwas Stolz, brachte mich fast zum Schmelzen und ließ mich vergessen, dass ich eigentlich auch schlucken sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Das Kartoffeldings….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich lachte laut auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Du meinst Kartoffelpüree ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Lach mich nicht aus, für einen Amerikaner ist das ein sehr schweres Wort, genauso wie Rinderralll…. Ach, ich geb`s auf !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Komm, Babe, Du hast doch bestimmt nur die Kartoffeln geschält ?“ frotzelte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nein, ich hab die auch – unter Anleitung von Rosita – selbst gekocht und gestampft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er war so süß, wie er da saß, schier platzte vor lauter Stolz. Natürlich lobte ich ihn, wie immer…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Entspannt genossen wir das Essen. Es war ein wunderbarer Abend, immer noch schön warm, wenn auch eine leichte Brise vom Meer herauf wehte. Die silbernen Kerzenleuchter reflektierten das flackernde Licht. Ich schaute mich um, so als ob ich meine Umgebung zum ersten Mal sähe. Wir lebten hier wirklich wie im Paradies. Tief in mir wusste ich mit einem Mal, dass mein Umzug hier her die einzig richtige Entscheidung gewesen war. Und ich fühlte mich ab diesem Moment hier zuhause. Ich wusste, dass ich hier her gehörte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er wischte sich den Mund mit der Serviette ab und ließ diese auf seinen Teller fallen. Ich war bereits fertig mit Essen und papp satt. Zufrieden lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück und trank einen Schluck Wein. Jon tat es mir nach, allerdings warf er mir ein grinsendes „Cheers“ zu, bevor er das Glas ansetzte. Es schien mir, als würde er auf etwas warten…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Plötzlich raschelte die Hecke und im Halbdunkel konnte ich sehen, wie die Zweige zur Seite gingen und Richie hindurch schlüpfte. Mit einem tiefen Seufzer wollte ich schon protestieren, der Abend sollte doch Jon und mir gehören ! Waren wir hier denn niemals alleine ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doch Richie klopfte mir beruhigend auf die Schulter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Durch sein Auftauchen abgelenkt, hatte ich nicht bemerkt, dass Jon zwei Gitarren und drei Stühle bereit gestellt hatte. Richie bedeutete mir, dass ich mich auf den dritten, der etwas entfernt von ihren stand, setzen sollte. Ich tat ihm natürlich den Gefallen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Erst durch das Stimmen der Gitarre wurde ich wieder auf Jon aufmerksam. Richie ließ sich ebenfalls auf einen Stuhl fallen und griff nach seiner. Ein kleines, feines Privatkonzert also….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die beiden sahen sich an, von Richie war ein leises „ready ?“ zu hören und sie begannen. Ich fiel fast vom Stuhl, als ich die Akkorde erkannte. Hilfe suchend griff ich mit beiden Händen nach den Armlehnen und krallte mich fest. Ich drückte so fest zu, dass meine Knöchel schneeweiß hervor traten. Es half nichts. Jon sang so gefühlvoll, wie ich ihn noch niemals zuvor gehört hatte. Hatte er denn nicht vorhin zu mir gesagt, jetzt wäre nicht die Zeit für Tränen ? dachte ich verzweifelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;“This Romeo is bleeding&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;But you can't see his blood&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;It's nothing but some feelings&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;That this old dog kicked up.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;It's been raining since you left me&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Now I'm drowning in the flood&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;You see I've always been a fighter&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;But without you I give up.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Now I can't sing a love song&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Like the way it's meant to be&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Well I guess I'm not that good anymore&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;But baby that's just me…”&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er schaute konzentriert auf die Saiten. Dann und wann hob er den Kopf und sah mich mit festem Blick direkt an. Ich konnte ihm nicht widerstehen. Wieder und wieder sah ich -  meinen Schöpfer um Gnade anflehend - gen Himmel. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Beim Refrain sang Richie leise mit und mit meiner Beherrschung war es endgültig vorbei. Ich heulte Krokodilstränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als die beiden endeten, hegte ich die leise Hoffnung, dass ich das überstanden hatte. Diesen Song verkraftete ich bei den Konzerten nie, ohne dass mir das Wasser in die Augen schoss. Aber so, in dieser Unplugged-Version und meine beiden Helden direkt vor mir, hatte ich das natürlich noch niemals erleben dürfen. Das war um einiges schlimmer für mich, und als ob das noch nicht genug wäre, hörte ich von Jon ein leises one…. two…. three…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Anfangsklänge vom nächsten Titel ließen mich bis ins Mark erstarren. Nein ! Das konnte unmöglich sein Ernst sein ! Er wusste genau, dass ich das nicht überleben würde ! Ja, er wusste es. Und er spielte es trotzdem. Vielleicht genau deswegen…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;“As I sit in this smokey room &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;The night about to end &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;I pass my time with strangers &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;But this bottle's my only friend…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Remember when we used to park &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;On Butler Street out in the dark &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Remember when we lost the keys &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;And you lost more than that in my backseat”&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-6571806969341987636?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/6571806969341987636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=6571806969341987636' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/6571806969341987636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/6571806969341987636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-276.html' title='Kapitel 276'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3595595455143266702</id><published>2010-07-12T11:35:00.002+02:00</published><updated>2010-07-12T11:39:57.536+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 275</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er grinste mich noch an, gab mir einen kleinen Kuss auf die Schläfe und ging zur Küchentür. Dort drehte er sich noch einmal um und zwinkerte mir zu. Leise fiel die Tür ins Schloss und ich sah auf meine Tasse hinunter. Vielleicht sollte ich im Kaffeesatz lesen, um zu erfahren, was er für heute Abend geplant hatte….. Dieser Mann war einfach unglaublich. So oft glaubte ich, ihn zu kennen und dann überraschte er mich wieder völlig. Eine Weile grübelte ich noch darüber nach, was er sich ausgedacht haben könnte, dann stand ich seufzend auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Von alleine kam ich ja sowieso nicht drauf, und so ging ich mit einer frisch gefüllten Tasse hinaus in den Garten. An eines der Rankgitter gelehnt, rauchte ich in Ruhe eine Zigarette. Gedanken verloren blies ich den Rauch aus und dachte über Richie nach. Es ging mir einfach nicht aus dem Kopf, was vorgefallen war. Was war nur mit ihm los ? Sein Blick erschien vor meinem Auge. Seine Begierde, das Leuchten, als sein Blick über meinen Körper gestreift war….. Er war doch wie ein Bruder für mich….. Ein Seelenverwandter….. Jon war sein bester Freund….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Höchste Zeit, Tini anzurufen. Nach kurzem Geplänkel, wie es uns beiden ergangen war und einem knappen Bericht über meinen Umzug und Tanja`s Liebeskummer berichtete ich von diesem Erlebnis. Tini war zuerst sprachlos, doch dann lachte sie lauthals los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Wie, glaubst Du, soll er reagieren, wenn Du nur in Dessous vor ihm stehst ?“ fragte sie prustend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Aber…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nix aber ! Sag mal, Du weißt wirklich nicht, wie Du auf einen Mann wirken kannst ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Super Antwort, falsche Antwort !&lt;/span&gt; Du weißt schon, dass wir beide oft als Zwillinge betitelt werden ? Du siehst doch fast gleich aus, wie ich. Außerdem haben wir dieselbe Figur.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Ich weiß das&lt;/span&gt;. Aber &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ich &lt;/span&gt;weiß auch, was geschieht, wenn ich halbnackt vor Richie stehe. Mensch Mädel, er ist schon so lange alleine ! Ich weiß jetzt nicht, was Du willst ? Soll er so tun, als sähe er Dich nicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sie lachte wieder laut auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Also manchmal glaube ich wirklich, Du lebst unter einem Stein. Warum echauffierst Du Dich eigentlich so ? Es ist doch nichts passiert !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nein, Tini, es ist nichts passiert. Außer dass der beste Freund von Jon dessen Freundin lüstern angeschaut hat. Ich konnte genau sehen, was ihm durch den Kopf ging.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ja und ? Ich finde das eigentlich völlig normal. Bist Du neuerdings unter die Nonnen gegangen ? Du bist doch sonst nicht so verklemmt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Bin ich ja auch nicht, aber es war Richie ! Richie ist wie ein Bruder für mich, und ich hab einfach Muffensausen, dass da noch was nachkommt….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Jetzt halt mal die Füße still. Früher hättest Du Dich köstlich darüber amüsiert, hättest mir die gleiche Story immer und immer wieder erzählt….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Durch diese Bemerkung hatte sie mich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Sie hatte ja Recht. Und je länger ich mit ihr sprach, um so weniger konnte ich meine Zweifel verstehen. Früher hätte ich darüber gelacht, hätte in dem Augenblick irgendeine doofe Bemerkung zu ihm losgelassen. Wahrscheinlich war ich doch unter die Nonnen gegangen, zumindest gedanklich dann und wann. Tini beruhigte mich weiter und noch während des Gespräches konnte ich wirklich darüber lachen und das Ganze etwas lockerer sehen. Und doch sah ich immer wieder zur Tür hinüber und vergewisserte mich, dass ich alleine war und niemand mich belauschte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nachdem ich aufgelegt hatte, zündete ich mir noch eine Zigarette an und setzte mich an den Tisch. Eine kleine Weile noch wollte ich meine Gedanken spielen lassen. Mit Absicht hatte ich Tini nicht auf das Büro angesprochen, denn ich wollte, dass sie es mir von sich aus erzählten. Da kam eben meine Sturheit wieder durch. Ich sah Rosita vom Garten her kommen und lächelte ihr erwartungsvoll entgegen. Sie ließ die grüne Gießkanne aus den Händen fallen und lief freudig auf mich zu. Bei mir angekommen, zog sie mich hoch und riss mich in ihre Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ach, ist das schön, dass Du endlich wieder da bist !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sie hielt mich, nachdem sie mir einige Küsse auf die Wangen gedrückt hatte, etwas von sich weg und musterte mich strahlend. Ihre Augen funkelten voller Temperament und Freude, mich zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wieder zog sie mich an sich und drückte mich fest. Ihre Freude war ehrlich und überschwänglich. Und genau das tat mir so gut im Moment. Als sie mich los ließ, sah sie mir ernst in die Augen und sah mich beschwörend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Weißt Du, ich mag Dich sehr, und Du tust Jon so gut. Er tut mir so leid….. Bevor er nach New York flog, hing er nächtelang nur im Studio herum und manchmal hat er dort unten sogar geschlafen. Er hat Dich sehr vermisst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sie sah zu Boden und hielt inne. Es war ihr anzusehen, dass sie sich Sorgen gemacht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Jetzt bin ich ja wieder da. So wie es aussieht, hat er in Sachen Scheidung bis auf weiteres alles auf den Weg gebracht. Hoffentlich ist das Schlimmste überstanden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Das hoffe ich auch. Für Euch beide ! So, nun muss ich aber in die Küche, ich muss doch kochen für heute Abend.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Augenblicklich schlug sie sich erschrocken die Hand vor den Mund und schaute mich mit großen Augen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Oh ! Jetzt habe ich wohl zuviel gesagt ! Du weißt von nichts, okay ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Lachend nickte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nein, ich weiß von nichts !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sie wuselte davon, drehte sich noch einmal zu mir um und zwinkerte mir verschwörerisch zu. Ein klein wenig hatte ich also doch heraus bekommen. Wir würden heute Abend also hier bleiben, warum sonst sollte Rosita kochen ? Mit einem Grinsen im Gesicht ging ich nach oben um zu duschen und mich fertig zu machen. Von Jon war bis jetzt nichts mehr zu hören oder zu sehen gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nachdem meine Haare trocken waren, trat ich vor meinen Schrank und suchte mir die Sachen, die ich anziehen wollte, zusammen. Ich griff nach einem beigefarbenen Top mit Spaghetti-Trägern und dem weißen, langen Stufenrock. Irgendwo musste doch der geflochtene Gürtel sein…. Ganz unten auf dem Boden sah ich etwas braunes, ledernes heraus lugen und zog daran. Aus der Wäschekommode nahm ich das Set aus schwarzer Seide, das mir Jon bei Victorias Secret gekauft hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich lehnte mich an der Kommode an und ließ den zarten, duftigen Stoff durch meine Finger gleiten. Voller Freude sah ich den funkelnden Swarovski-Stein, der den Verschluss vorne verdeckte. Die drei Träger, die vom Körbchen spiralförmig über die Schultern liefen, würden frech unter dem Träger des Tops hervor blitzen. Zufrieden mit meiner Auswahl schlüpfte ich in die Sachen und ging zurück in`s Bad. Dort schminkte ich mich sorgfältig und ging schließlich erwartungsfroh nach unten. Auf der untersten Stufe angekommen, lauschte ich in die Stille. Jedoch war nur Rosita in der Küche zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich öffnete die Tür, jedoch war diese kaum offen, kam mir auch schon eine mit dem Geschirrtuch wedelnde Rosita entgegen und scheuchte mich aufgeregt wieder davon. Schulter zuckend ging ich hinaus in den Garten ging langsam schlendernd zum Mäuerchen hinunter. Dann würde ich eben warten, bis etwas hoffentlich entscheidendes geschehen würde…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich ließ meine Gedanken schweifen und versank völlig darin. Irgendwie ging mir ein paar Textfetzen nicht mehr aus dem Kopf…. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Through the clouds…. Against the storm…. Above the sea…. You will shine on me…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Schließlich stand ich auf, um im Haus nach meinem Notizbuch zu suchen und die Fragmente zu notieren, bevor ich sie wieder vergessen hatte. Weit kam ich jedoch nicht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Rasch verbarg ich mich hinter dem dicken Baumstamm rechts von mir und starrte gebannt auf das seltene Bild. Oben auf der Terrasse deckte Mr. Rockgott persönlich den Tisch. Ich konnte von Weitem sehen, dass er sich damit sehr viel Mühe gab. Er rückte das Besteck zurecht, rückte an den Tellern, zupfte an den Servietten, verschob die Gläser mal dahin, dann wieder dorthin. Dazwischen trat er ein, zwei Schritte zurück, um sein Werk zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein Lächeln überzog mein Gesicht. Es war so süß, wie er sich anstrengte. Wie man sehen konnte, schien es ihm unheimlich wichtig zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dann sah ich, wie die Hecke auseinander gebogen wurde und Richie hindurch schlüpfte. Mit langen Schritten durchmaß er den Garten und ging auf ihn zu. Jon klopfte ihm freudig auf die Schulter, Richie tat es ihm gleich. Sie unterhielten sich kurz, Jon sagte etwas eindringlich zu ihm, dabei zählte er mit den Fingern bis fünf. Richie stand vor ihm, die Hände in die Hüften gestemmt und hörte ihm aufmerksam zu. Leider konnte ich kein Wort des Gesprochenen hören, dafür war ich zu weit weg. Richie hob beide Hände zum Victory-Zeichen und verließ das Gelände ebenso schnell, wie er es betreten hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Unschlüssig geworden, was ich tun sollte, ging ich langsam die kleine Anhöhe hoch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gerade, als ich auf der Terrasse angekommen war, kam Jon aus der Küche, mit zwei Schüsseln in der Hand, gefolgt von Rosita. Diese stellte ihre behände auf dem Tisch ab und nahm die anderen aus seinen Händen. Mit seinem Million-Dollar-Lächen strahlte er mich an. Wollte ich mein Augenlicht behalten, bräuchte ich wohl eine Sonnenbrille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Hey, Du kommst gerade richtig !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit seinem federnden Gang, den er immer drauf hatte, wenn er glänzender Laune war, kam er auf mich zu. Er fasste mich an beiden Händen und sah mich mit einem unglaublich intensiven Blick an. Ich merkte, wie er meinen Geruch in sich einsog und langsam wieder ausatmete. Dann spürte ich seine Lippen zart auf meinen. Vor langer, langer Zeit hatte ich die Augen geschlossen. Er nahm mich fest in seine muskulösen Arme und hielt mich dicht an sich gedrückt. Ich spürte jeden einzelnen Finger von ihm auf meinem Rücken. Diese starke Nähe von ihm ließ keinen Platz für andere Gedanken. Sie ließ keinen Platz für irgend einen Gedanken. Mit wenigen Gesten nahm er von mir Besitz und machte mich sich völlig zu eigen. Deutlich konnte ich seinen schnellen Herzschlag an meiner Brust spüren. Mit dem letzten Rest Beherrschung versuchte ich, nach Atem zu ringen und verlor doch kläglich den Kampf gegen die aufsteigenden Tränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Jetzt ist nicht die Zeit für Tränen, Honey,“ sagte er bedeutungsvoll und küsste mich abermals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Und bevor Du mich geteert und gefedert auf einer Stange aus der Stadt tragen lässt, lade ich Dich zu einem romantischen Dinner ein. Außer, Du hast doch etwas anderes vor ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit dem Daumen strich er die Spuren von meinen Wangen weg und lächelte mir aufmunternd zu. Er führte mich, die Hand an meinen Rücken gelegt und sanften Druck ausübend, zum festlich gedeckten Tisch, zog meinen Stuhl zurück und setzte sich mir gegenüber. Das kleine verschmitzte Grinsen, das eben über sein Gesicht huschte, war mir nicht entgangen und machte mich neugierig. Irgendetwas hatte er doch wieder ausgeheckt !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als er die Deckel der Schüsseln anhob, musste ich schon wieder lachen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3595595455143266702?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3595595455143266702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3595595455143266702' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3595595455143266702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3595595455143266702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/07/kapitel-275.html' title='Kapitel 275'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-5497043213614569256</id><published>2010-06-16T08:15:00.001+02:00</published><updated>2010-06-16T08:22:27.210+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 274</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Was war das für eine Spannung, die sich da gerade eben zwischen uns aufgebaut hatte ? Woher kam sie ? Ich wischte alles energisch beiseite. Auf gar keinen Fall wollte ich solchen Gedanken Raum schaffen. Sicherlich war das noch der Jetlag. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hallo ! Miss Reed ! Geht`s eigentlich noch ?&lt;/span&gt; Ich rief mich zur Ordnung und als ich das Restaurant betrat, fühlte ich mich sicher genug, ihm unter die Augen zu treten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er saß an einem kleinen Tisch, gerade groß genug für zwei Personen, die Hände gefaltet vor sich und schaute mir entgegen. Ich ging direkt auf ihn zu, fing ihn mit meinem Blick, doch er konnte ihm nicht standhalten. Er rieb seine Hände aneinander und sah nervös zum Fenster hinaus. Na klasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hi,“ sagte ich nur und zog den Stuhl zurück um mich zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sorry….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er war aufgesprungen, um mir die Tasche abzunehmen, den Stuhl zurecht zu rücken, was weiß ich…. Ich schaute zu ihm hoch und da sah ich seinen seltsamen Blick. Da mir nichts besseres einfiel, räusperte ich mich verlegen und strich meine Haare zurück. Bei all dem wich dieser Blick nicht eine Sekunde von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Möchtest Du….“ er unterbrach sich und drehte den Kopf auf der Suche nach der Bedienung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was kann ….“ und wieder stockte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Rich….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Doch er winkte ab und sah sich vollkommen hektisch nach jemandem um, der uns was zu trinken bringen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Rich….“ versuchte ich es eindringlicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und endlich wandte er sein Gesicht wieder zu mir.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun wusste ich nicht mehr, was ich sagen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hör mal…. Wegen vorhin…. Es tut mir sehr leid, was da geschehen ist…. Aber als ich Dich so gesehen hab…. Und…..“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Der Gitarrist meiner Träume saß mir gegenüber und stotterte vor sich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß nicht …. Ich weiß wirklich nicht, was in mich gefahren ist…. Ich kann es Dir nicht erklären…..Ich kann mich nur ehrlich dafür entschuldigen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit einer gehörigen Portion Unsicherheit bemühte ich mich, ihn anzulächeln. Schließlich wusste ich ja selbst nicht, was in ihn gefahren war. Vermutlich war er sich über seine Gefühle vollkommen unklar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Irgendwann musste es ja so kommen…..“ rutschte mir heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sein überraschtes Gesicht zwang mich zu einer Erklärung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ja…. Ich meine, wir beide sind so innig…. Da bleibt das wohl nicht aus. Du bist einfach schon viel zu lange alleine. Am besten wir vergessen das einfach.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kannst Du das ?“ fragte er mit leiser Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich werde das müssen, Du übrigens auch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy, ich kann nur wiederholen, dass mir das ganze unheimlich leid tut.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist okay, es ist ja nichts schlimmes passiert. Wir sind schließlich nicht in der Kiste gelandet, wir haben uns nicht einmal geküsst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich versuchte, dem Ganzen die Spannung zu nehmen, schließlich war es doch völlig harmlos. Endlich kam eine Kellnerin vorbei und fragte uns nach unseren Wünschen. Wir bestellten Kaffee und Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Möchten Sie vielleicht etwas essen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, danke !“ wehrten wir gleichzeitig ab. Anscheinend war nicht nur mir der Appetit vergangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Bis sie mit den Getränken wieder kam, schwiegen wir. Ich spielte nervös mit dem Besteck. Es war eine blöde Situation…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Froh, mich mit meinem Cappuccino beschäftigen zu können, schüttete ich den Zucker hinein und rührte so lange darin herum, bis von der Crema nichts mehr übrig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wirst Du ihm davon erzählen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Entsetzt sah ich ihn an. Entsetzt, weil er mir das zutrauen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, Rich, ganz sicher nicht. Das ist unser Geheimnis, und das wird es auch bleiben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Puhhh !“ stieß er aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun musste ich lachen. Der sonst so coole, über alles erhabene, ständig einen Witz machende Richie Sambora sank erleichtert in sich zusammen. Nein, ich würde seinem Freund nichts davon sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wollen wir vielleicht doch etwas essen ?“ fragte er nun zusehend fröhlicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn Du willst ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er winkte die Kellnerin wieder zu uns und so kam es, dass wir an diesem Tag doch noch in Ruhe miteinander zu Mittag aßen. Es war zwar immer noch etwas Unerklärliches, Seltsames zwischen uns, aber wenigstens konnten wir uns wieder einigermaßen ungezwungen unterhalten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nach dem Essen fuhren wir zurück und ich verabschiedete mich von ihm mit einem kleinen Kuss auf die Wange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Alles wieder okay, Mr. Sambora ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, Miss Reed. Aber Du wirst…..“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich habe Dir gesagt, dass Jon nichts davon erfahren wird. Und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;so &lt;/span&gt;schlimm war es auch wieder nicht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit diesen Worten schloss ich das Garagentor, warf die Sporttasche über meine Schulter und lief ohne mich umzusehen, die kleine Treppe zum Hauseingang hoch. Kaum hatte ich die Tür geöffnet und die Halle betreten, trat auch schon Jon aus seinem Arbeitszimmer und kam mir strahlend entgegen. Als ich in seine Arme flog, war das vorher Geschehene nur noch ein grauer Fetzen, ähnlich einer Wolke, die sich langsam in ein Nichts auflöste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er hielt mich fest und nach endlosen Sekunden küsste er mich mit einem dieser Atemraubenden, besinnungslos machenden Küsse, fast so, als wolle er allen Unbill, der mir widerfahren war, damit ungeschehen machen. Ich ließ mich von ihm in eine andere Welt entführen…..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Endlose Zeit später ließ er mich los, hielt mich etwas von sich und sah mich mit diesem Lachen, diesem Jon-Lachen, an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, Du siehst wunderbar aus ! Das Training hat Dir gut getan ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;An seiner Hand zog er mich hinter sich her in die Küche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kaffee ?“ fragte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, bitte !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er werkelte an der Kaffeemaschine herum und stellte die Tassen danach auf der Theke ab. Wir ließen uns einander gegenüber nieder und tranken den heißen Kaffee. Mir tat er sehr gut. Kaffee war schon von jeher mein Rettungsanker, mein Lebensgeist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wie immer wollte Jon alles wissen, was ich an diesem Tag erlebt hatte. Ich erzählte ihm von Ke Gaos Einfall, Standardtänze als Training zu verwenden. Er lachte sich fast kaputt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das wär ja wieder mal was für mich gewesen !“ schüttelte er den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jetzt tu doch nicht so ! Du bist ein gar nicht so schlechter Tänzer, wie Du immer tust. Mir kommt es so vor, als würdest Du damit immer ein bisschen kokettieren !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er ließ sich gerne necken und war bester Laune.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ne ne ! Ich kann in Wirklichkeit gar nicht tanzen, keinen Schritt !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du willst doch nur von mir hören, dass Du das auch ganz toll kannst ! Wie immer willst Du nur von mir bewundert werden !“ lachte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn Du mich schon ständig Mr. Rockgott nennst….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, und ein Mr. Rockgott kann natürlich auch glänzend tanzen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lächelte mich selig an, den Kopf leicht in den Nacken gelegt. Ich spürte, wie wohl er sich fühlte. Es war lange her, dass er so ausgelassen gewesen war. Die letzten Vorkommnisse hatten ziemlich an ihm gezehrt und sein helles Lachen war fast gar nicht mehr zu hören gewesen. Es tat so gut, ihn so zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hast Du heute Abend schon was vor ?“ fragte er mich über den Tassenrand hinweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wirklich ?“ kam von ihm, schon etwas enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep. Ich treffe mich heute Abend mit einem wundervollen Mann. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, was er mit mir vor hat. Das hat er mir heute Morgen nämlich nicht verraten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hat er nicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sein schelmisches Grinsen brachte mich schon wieder zum Schmelzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, er meinte nur, er wolle &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„dieses Mal alles richtig machen“&lt;/span&gt; und ich solle ihm &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„bis zum Abend Zeit geben“&lt;/span&gt;….. Dann ist er leider verschwunden und nun warte ich halt so vor mich hin….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du wartest immer noch auf ihn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fast schon musste ich wieder lachen über unseren Dialog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja. Aber weißt Du, ich warte eigentlich schon mein halbes Leben auf ihn, da machen die paar Stündchen auch nichts mehr aus….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du wartest bereits Dein halbes Leben auf ihn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder blitzte dieses verschmitzte Grinsen zwischen den Händen, die die Tasse hielten und dem oberen Rand der Tasse, kurz durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Joa, kann man so sagen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und wenn er nicht kommt, heute Abend ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann wird er das bitter bereuen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, so ! Für den vollkommen unwahrscheinlichen Fall, dass er sich erlaubt nicht zu erscheinen, werde ich ihn teeren, federn und auf einer Stange aus der Stadt tragen lassen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Och komm schon ! Das würdest Du nicht tun ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, mein Schatz, das würde ich !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na dann holt er Dich besser ab. Sonst wird er vermutlich eine billige Kopie der Daltons abgeben !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er stand auf, ging um die Theke herum und schmiegte sich an meinen Rücken. Sanft legte er die Arme um mich und küsste mich auf die Halsbeuge. Sein Atem strich über meine Haut und verschaffte mir einen Gänsehautschauer nach dem anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dieser Mann, wann wird er Dich abholen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon hatte an diesem Spiel genauso großen Gefallen gefunden, wie ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß es nicht. Er hatte mir keine Zeit genannt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich drehte leicht den Kopf nach links, um ihn anschauen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich glaube, vorhin war ein Anruf, der Typ am anderen Ende der Leitung meinte, er würde um acht Uhr auf Dich warten. Er erwartet Dich in legerer Kleidung, und Du sollst bitte ausnahmsweise pünktlich sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay….“ erwiderte ich gedehnt. „Was wird denn dieser „Typ“ heute Nachmittag noch so tun ? Weißt Du das zufällig ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hmmmm…. Ich glaube, er hat erwähnt, er müsse heute noch sehr viel an seinem Schreibtisch erledigen….“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-5497043213614569256?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/5497043213614569256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=5497043213614569256' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5497043213614569256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5497043213614569256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/06/kapitel-274.html' title='Kapitel 274'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3440401188661866578</id><published>2010-06-15T08:15:00.002+02:00</published><updated>2010-06-15T08:19:14.153+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 273</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach ! Da bist Du ja endlich, Süße !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Noch ehe ich mich versah, zog er mich in seine Arme und knutschte mich links und rechts ab. Danach schob er mich ein wenig von sich, um mich betrachten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du siehst sensationell aus ! Der Umzug scheint Dir bekommen zu sein !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er ließ eine Hand von mir los, hob die andere nach oben und bedeutete mir, mich einmal um die eigene Achse zu drehen. Anerkennend pfiff er leise durch die Zähne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Alles noch dran ? Nichts verrenkt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ke Gao lächelte sein geheimnisvolles Lächeln und zwinkerte dann Richie zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hallo Richie ! Freut mich, Dich zu sehen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hi !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Danach klatschte er in die Hände und sah die Blondine an der Theke an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wo sind die Sachen für Miss Reed ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie beeilte sich, den selben Stapel wie für Richie vorhin zusammen zu suchen. Selbst schuld, dachte ich, als ich ihr Gesicht sah.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ke Gao nahm die Sachen auf seine Arme und beugte sich zu ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn ein Paar erscheint, dann wird die Dame immer zuerst bedient ! Wissen wir das nun oder sollen wir es aufschreiben, damit wir es nicht vergessen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und ohne ihre Antwort abzuwarten, drehte er sich wieder zu uns. Er konnte eine ganz schöne Zicke sein wenn er wollte. Mit wütendem Blick sah Blondie uns nach, es war genau zu erkennen, was sie dachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na, dann lasst uns mal !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Geschäftig ging er voraus, nicht ohne meine Hand loszulassen. Richie verabschiedete sich und ging zu seinem Squash-Spiel. Wir beide marschierten noch eine ganze Weile durch das Center, bis wir an der Halle angekommen waren, die für uns reserviert war. Ke Gao hielt mir die Tür auf und wies auf eine weitere Tür links in der Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dort kannst Du Dich umziehen. Ich bereite so lange Dein Aufwärmtraining vor.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als ich zurück kam, standen dort zwei Ergometer, einander zugewandt. Er gab den Takt vor, mal schnell, mal langsam. Dann wieder spornte er mich zu einem Sprint an, ließ mich eine Weile so in die Pedale treten, bis er mir ein gemächlicheres Tempo bedeutete. Es dauerte wirklich nicht lange, und ich war vollkommen aus der Puste und vollkommen nass geschwitzt. Ganz im Gegensatz zu ihm. Es schien fast, als hätte er sich überhaupt nicht bewegt. Seine Stirn war trocken, ebenso sein Shirt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Lass uns ein wenig laufen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wenigstens wusste ich jetzt, warum er mich hier her zitiert hatte. Wir hatten vielleicht zwanzig Mal die Halle umrundet, als er langsamer lief und mich anwies, es ihm nach zutun. Ich nahm einen Schluck aus meiner Wasserflasche und beobachtete ihn. Er wirkte nicht ein bisschen erschöpft oder außer Atem. Ich dagegen…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wir warten etwas ab, bis Du wieder normal atmen kannst. Dann beginnen wir mit dem Training.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dann beginnen wir mit dem Training ????  Was war das denn bitte bis jetzt gewesen ????&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als die Klänge eines Walzers zu hören waren, war ich vollkommen verwirrt. Er stellte sich hin, die Arme zur Führung meinerseits erhoben und zwinkerte mir zu. Ich rollte mit den Augen. Er wollte doch nicht tatsächlich Walzer tanzen ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er wollte doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;In seinen Armen flog ich durch die Halle. Grinsend stellte ich fest, dass Ke Gao ein sehr sehr guter Walzertänzer war. Nichts desto trotz wurde mir die Absurdität der Situation bewusst. Doch er lächelte nur weiter sein asiatisches Lächeln, das wie fest getackert schien. Wir schwebten über die große Fläche und ich war ihm dankbar dafür, dass er sich die Mühe gemacht hatte. Solche Mühe für ein kleines Glück. Als die Musik geendet hatte, lachten wir beide laut los und ich sah ihn fragend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ke Gao, warum tanzt Du mit mir Walzer ? Was hat es damit auf sich ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich will, dass Du Dein natürliches Körpergefühl wieder findest. Das ist nämlich seit Deinem Sturz abhanden gekommen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich hatte die Schnürsenkel an meinen Turnschuhen festgezogen. Nun blickte ich überrascht zu ihm auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tja Schätzchen, das ist so. Tanztraining ist ideal dafür, es ist auch gut als Vorbereitung für Deine Tour. Das wird nämlich mörder anstrengend werden und Du wirst eine fundierte Fitness brauchen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er ließ die Musik wieder erklingen und winkte mich zu sich. Seit meiner Tanzstunde damals mit 14 Jahren hatte ich keine Rumba, Foxtrott, geschweige denn Walzer getanzt und ich genoss es in vollen Zügen. Ke Gao machte es genau so viel Spaß wie mir und wir zwei verausgabten uns total. Irgendwann winkte ich ab und bat um eine Pause, ich konnte einfach nicht mehr. Zwischen heftigem Atemholen und Lachen frotzelte ich, dass er nun endlich auch einmal schwitzen durfte. Er quittierte es nur mit einem Grinsen. Ausgepowert und klatschnass beugte ich mich nach unten und stützte mich mit den Händen an meinen Knien ab. Wir schnauften um die Wette, als plötzlich von der Tür her ein Klatschen zu vernehmen war. Unsere Köpfe fuhren herum und Richie stand dort, lässig an den Türrahmen gelehnt und mit freudig ungläubigem Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, Ihr seid ja ein schönes Paar !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke !“ lachte ich zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Macht nur weiter, es ist schön Euch zu zusehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Hoffentlich kam Ke Gao jetzt nicht auf die Idee, Richie den Gefallen zu tun. Mir zitterten die Knie, ich war wirklich fertig. Er winkte jedoch ab und ich war heilfroh. Außerdem war es mir, so vertraut ich mittlererweile zwar mit meinem Trainer war, unangenehm, in diesem derangierten Zustand so auf Tuchfühlung mit ihm zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also, hopp hopp, Sweety ! Unter die Dusche, anziehen und dann lade ich Euch zum Essen ein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke Rich, Du bist echt ein Schatz !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;So langsam schob ich nämlich auch mächtig Kohldampf. Ich half Ke Gao noch rasch, die Sachen zusammen zu räumen und wir drei verließen gemeinsam die Halle. Ke Gao ging leider nicht mit zum Essen, er hatte noch weitere Termine, Richie wollte im Restaurant auf mich warten. Eilig ging ich zu den Umkleideräumen, holte mein Duschzeug und suchte die Nasszellen auf. Es war alles wirklich sehr schön gestaltet, jeder der Räume, die ich bisher betreten hatte, verströmte ein sehr angenehmes Ambiente, so dass sich jeder Gast hier einfach wohl fühlen musste. Die Waschräume hier waren abgetrennt, so dass man ungestört war und jeder hatte eine Dusche, eine Badewanne, eine Liege zum Entspannen….. Verschiedene Duschgels, Shampoos, Body Lotions, ein Fön, alles was man sich vorstellen konnte, lag bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fliesenarbeiten waren ein Hingucker für sich. Die Regalbretter, auf denen die Pflegemittel dekorativ aufgestellt waren, waren aus sehr altem Holz. Die Holzwurmlöcher und die Risse darin sprachen für sich. Die Regale selbst waren in die Wände eingelassen und mit tönern modellierten Figuren, wie Drachen oder Sternen und Sonnen eingefasst. Der Boden war mit Bruchstücken aus rotem Marmor ausgelegt. Das gefiel mir fast am meisten, denn diesen Rosso Verona hatte ich in meiner Wohnung ebenfalls verlegt gehabt. Es war zwar damals eine Heidenarbeit, die ich zwei Wochen lang kniend und fluchend auf dem Fußboden verbracht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem betrachtete ich jedes Mal, wenn ich in der Wanne relaxte, diesen Boden voller Stolz. Ich besah mir noch einmal den Boden hier und fühlte mich fast ein wenig daheim.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vor Wonne seufzend stieg ich schließlich in die Dusche und ließ das warme Wasser auf mich herunter prasseln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Danach fönte ich schnell meine Haare. Gerade, als ich meinen BH verschloss, klopfte es leise an der Tür. Gedanken verloren und weil ich in Hektik war, rief ich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Come in !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Tür ging langsam auf, soviel bekam ich zwischen Shirt suchen und Jeans heraus ziehen gerade noch mit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein bewundernder Pfiff ließ mich schließlich aufschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich beneide Jon unendlich ! Was gäbe ich dafür…...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie !“ rief ich empört aus, nun im vollen Bewusstsein, dass ich nur mit Slip und BH bekleidet vor ihm stand. Im selben Augenblick bemerkte ich, dass er mich von oben bis unten und von unten bis oben musterte. Sein Blick sprach Bände. Schnell streifte ich mein Shirt über und schlüpfte in die Jeans.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie, der sich der Situation nun ebenfalls im Klaren war, hüstelte etwas verlegen. Dann sah er verschämt zu mir, wobei er sich mit dem Handrücken über die Stirn fuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich warte im Restaurant auf Dich.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3440401188661866578?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3440401188661866578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3440401188661866578' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3440401188661866578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3440401188661866578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/06/kapitel-273.html' title='Kapitel 273'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-6296400593199825260</id><published>2010-05-04T08:04:00.002+02:00</published><updated>2010-05-04T08:11:29.435+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 272</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Kopfschüttelnd ging ich ebenfalls zurück zum Haus und machte mich salonfähig. Mir blieb nicht mehr viel Zeit, bis ich in die Stadt musste. Das lenkte mich wenigstens von meiner Ungeduld, die Jon in mir entfacht hatte, etwas ab. Ke Gao hatte in dem Center, in dem er normalerweise arbeitete, eine kleine Halle reserviert. Dort wollte er mit mir für die Tour trainieren. Ich hatte zwar keinen Schimmer, wofür er eine Halle brauchte, aber er wusste sicherlich, was er tat. Schnell hatte ich meine Sporttasche gepackt, ließ die Haustür hinter mir zufallen und ging Richtung Garage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, nimmst Du mich mit ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie kam mit einem ziemlichen Tempo um die Ecke gebogen. Vor lauter Schreck hätte ich fast meine Tasche fallen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie !!!! Sag mal, musst Du mich so erschrecken ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sorry, aber ich dachte, ich erwische Dich nicht mehr !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Genau ! Ich bin noch nicht einmal in der Garage drin, das Tor ist noch nicht offen und ich sitze auch noch nicht im Auto ! Was in aller Welt ist so wichtig ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du gehst doch ins Training, richtig ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und woher weißt Du das schon wieder ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tini ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lachte verlegen und hatte einen schuldbewussten Ausdruck auf seinem Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War ja klar ! Ich bin jetzt über einen Tag wieder hier, und sie hat es nicht mal für nötig befunden, nach mir zu sehen. Aber wo ich hingehe, verrät sie !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich war im Grunde meines Herzens schon ein wenig von meiner Freundin enttäuscht, weil sie sich seit meiner Ankunft nicht hatte blicken lassen. Und das, obwohl wir nebeneinander wohnten…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Komm, sei nicht sauer ! Sie sitzt mit Tom in der Stadt und brütet über Euren Tourplänen. Die zwei sind grad mächtig im Stress.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, und wahrscheinlich wird genau dieser Stress irgendwann mal Sandy Reed`s Stress sein !“ brummelte ich vor mich hin, während ich das Tor öffnete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn Du mich mitnimmst, sag ich Dir auch, wie Du am besten fährst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke Rich ! Was würde ich nur ohne Dich tun ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Ironie troff nur so von meinen Worten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey ! Ich kann doch nix dafür, wenn sie Dich nicht anruft ! Ich weiß nur, dass die beiden in ihrem Büro hocken und Eure Tour planen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist ja schon gut !“ versuchte ich einzulenken und bemühte mich um einen versöhnlicheren Ton. Ich hatte die Tasche in den Kofferraum geworfen und er stellte seine daneben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du willst auch trainieren ?“ fragte ich erstaunt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep ! Ich treff mich dort mit einem alten Bekannten zum Squash.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ah…..“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Den Blick nach hinten gewandt, stieß ich mit dem Wagen zurück, um in der Auffahrt umzudrehen. Kies spritzte nach allen Seiten, weil ich doch etwas zu stark auf das Gaspedal getreten hatte. Dafür erntete ich natürlich einen vorwurfsvollen Blick von meinem Beifahrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Soll ich lieber…. ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie ! Reg mich jetzt bloß nicht auf ! Ich fahr selbst !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er stöhnte leise neben mir und stützte den Kopf in seine Hand.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun doch vorsichtiger geworden, mahnte ich mich selbst zur Ruhe und fuhr langsam die Bergstraße hinunter Richtung City. Er schwieg, vermutlich, um nicht noch einen Wutausbruch meinerseits zu ernten. Es tat mir leid, dass ich ihn so angefahren hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Entschuldigung, weil ich so zickig war. Es war nicht böse gemeint.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon in Ordnung !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er klopfte mir mit der flachen Hand leicht auf den Schenkel und grinste mich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jeder hat mal einen schlechten Tag.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn`s das nur wäre ! Ich hab mir das eigentlich ein bisschen anders vorgestellt. Und ich frage mich echt, warum sie sich noch nicht bei mir gemeldet hat ! Sie weiß doch, dass ich da bin, oder ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon, aber gestern Abend wurde es bei ihnen ziemlich spät, so dass sie in der Stadt übernachtet haben. Ich glaub sogar, dass sie im Büro gepennt haben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„In welchem Büro eigentlich ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weißt Du das noch gar nicht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ne…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie haben es vor ein paar Tagen angemietet. Es ist wohl einfacher, dort zu arbeiten. Na ja, komfortabler als auf der Terrasse beziehungsweise im Wohnzimmer wird’s bestimmt sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich runzelte die Stirn. Das waren ja mal Neuigkeiten ! Meine beste Freundin und unser Manager mieteten sich irgendwo ein und ich wusste nichts davon. Toll. Wahrscheinlich bekam ich dann meine nächsten Termine per SMS oder Fax.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Und dann war da noch die Sache mit Tanja. Das hätte ich Tini ja auch noch erzählen wollen. Dass sie sich so gar nicht für meinen Umzug interessierte….. Außerdem konnte sie sich ja denken, dass ich Tanja getroffen hatte….. Jon mit seinem merkwürdigen Verhalten vorhin….&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Schließlich die Tour, die ich vor mir hatte……&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mach Dir mal keine Gedanken.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich wandte mich schnell zu Richie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vor lauter Ärger hatte ich nicht bemerkt, dass ich laut gesprochen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, mach Dir keine Gedanken ! Tini meint das sicherlich nicht böse, sie hat einfach zuviel zu tun. Und Jon…“ er lachte leise auf. „Du weißt doch, wie er ist !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Vielleicht hast Du Recht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hab ich meist !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nachdem ich sein Lächeln erwidert hatte, wurde ich endlich ruhiger. Außerdem musste ich mich auf den Verkehr konzentrieren. Richie lotste mich sicher durch die Stadt und kurz darauf waren wir an dem Spa-Center angekommen, in den Ke Gao arbeitete. Ich staunte nicht schlecht. Es war ein riesiges Areal, mit einer pompösen Eingangshalle, links und rechts weitere Gebäude, einige davon als Tennishallen zu erkennen und viel Grün drum herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Fahr vor den Eingang, der Wagen wird für Dich geparkt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich tat, wie mir befohlen und stoppte an der großen Freitreppe, die mit Buchsbäumchen gesäumt war. Links und rechts der Tür standen große, saftig grüne Palmen. Die Treppe war mit einem blauen Teppich belegt, auf der kein Staubkörnchen zu sehen war. Vermutlich wurde er zwanzig Mal am Tag gesaugt, damit niemand schmutzige Fußsohlen bekam, dachte ich sarkastisch. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie wollte meine Tasche abnehmen, doch ich winkte ab. Er ging mir voraus und blieb an einer Theke aus Wurzelholz stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hi !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hi Mr. Sambora !“ lachte eine braungebrannte, durchtrainierte, blauäugige Blondine hinter ihrem Bildschirm hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ihr Squash-Partner ist bereits da. Er wartet an der Saftbar auf Sie !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie gab ihm einen Stapel schneeweiße Handtücher, auf denen ein ebenso schneeweißer Bademantel lag. Daneben legte sie einen Schlüssel an einem Bändchen. Wenigstens das war wie bei uns in Good Old Germany….. Nachdem sie ihn mit einem lasziven Augenaufschlag angelächelt hatte, wandte sie sich an mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Miss Reed, nehme ich an ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Natürlich tat sie, als hätte sie mich schon einmal gesehen, ließ jedoch durchblitzen, dass sie sich nicht sicher war, wer ich denn sei, denn sie hatte ihre Frage mit ein klein wenig Arroganz unterlegt. Sie musterte mich von oben bis unten, so als würde ich dieses edle, noble Ambiente das uns umgab, mit meiner Anwesenheit beleidigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, ich bin Miss Reed,“ entgegnete ich beherrscht. „Mr. Ke Gao wartet auf mich, nehme &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ich &lt;/span&gt;an ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich war nicht wütend, weil sie mich nicht erkennen wollte. Mir gefiel nur ihr Getue um Richie nicht, dass sie danach tat, als wäre ich weniger wichtig. Diese Stutenbissigkeit war mir fremd und äußerst verhasst. Bevor sie jedoch noch einen Ton von sich geben konnte, hörten wir einen freudigen Ausruf hinter uns.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-6296400593199825260?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/6296400593199825260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=6296400593199825260' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/6296400593199825260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/6296400593199825260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/05/kapitel-272.html' title='Kapitel 272'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-5706035242894326801</id><published>2010-05-03T08:00:00.001+02:00</published><updated>2010-05-03T08:02:24.906+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 271</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mehr konnte ich nicht sagen, es war auch nur mehr ein Hauchen. Meine Stimme war flöten gegangen, und mir war sehr bewusst, dass dies ein wichtiger Augenblick war. Nicht nur für mich, sondern auch für die zwei Jungs rechts und links von mir. Nicht nur Jon, auch Richie hatte sein feierliches Gesicht aufgesetzt und schaute mich um Fassung bemüht an. Das Wasser schoss in meine Augen und um die Tränen zurück zu halten, wandte ich meinen Blick gen Himmel. Ich war nicht übermäßig gläubig, doch jetzt schickte ich meinem Schöpfer ein klitzekleines „Dankeschön“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das Klirren der Gläser klang sehr hell, als wir drei diese zeitgleich aneinander klingen ließen, fast so, als sollte dieses Klirren etwas besiegeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir tranken im Stehen aus, bis wir uns wieder auf unseren Plätzen nieder ließen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon klatschte in die Hände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So, nun lasst uns nicht länger Trübsal blasen ! Lasst uns Euren Run in die Charts feiern und außerdem will Richie bestimmt auch wissen, was Ihr zwei Mädels in den zwei Wochen so alles getrieben habt !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie pflichtete ihm nickend bei und ich begann zu erzählen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Anscheinend gefiel beiden die Szene an der Tankstelle am besten, als ich den Mann so angefahren hatte. Richie fand es klasse, dass ich Tanja meine Wohnung überlassen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schade, dass ich nie dort war. Hätte mich schon interessiert, wie Du gelebt hast.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das kannst Du ja demnächst live erleben, wenn ihre Container geliefert werden. Irgendwie habe ich ein klein wenig Angst davor….“ frotzelte Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Brauchst Du nicht, mein Schatz ! Es ist nämlich nur einer.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon zog überrascht die Augenbraue hoch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die würde er, wenn der Container geöffnet würde, ganz sicher nochmals hochziehen, feixte ich im Stillen. Er wusste ja nicht, was ich als „USA-Überlebens-Kit“ eingepackt hatte…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die ersten grauen Streifen waren am Firmament zu sehen und schickten uns mahnend in unsere Betten. Gähnend und mit wackligen Schritten verabschiedete sich Richie. Wir räumten noch schnell die Gläser zusammen und ich sah ihm noch nach, wie ihn die Dunkelheit verschluckte. Die Geste, mit der er die Hecke zur Seite bog, war zu einem festen Ritual geworden. Irgendwann mussten wir uns vielleicht doch etwas einfallen lassen….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als ich aufwachte und meine Hand nach links wandern ließ, fasste ich ins Leere. Verschlafen rieb ich mir die Augen und sah hinüber. Die Decke war zurückgeschlagen und das Bett war verlassen. Jon war bereits aufgestanden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nachdem ich geduscht und mir bequeme Shorts und ein weites Shirt angezogen hatte, ging ich hinunter in die Küche. Dort war er ebenfalls nicht. Ich wählte an der Kaffeemaschine die Taste für Cappuccino und setzte mich auf einen der Barhocker an die Theke. Da fiel mir der kleine Zettel auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich bin kurz in der Stadt, Besorgungen machen. Bin bald zurück ! Kuss, Jon.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Was musste er für Besorgungen machen ? Fast alles wurde doch für ihn erledigt, sogar die Klamotten wurden ins Haus geliefert, von den Lebensmitteln oder Getränken ganz zu schweigen. Kopfschüttelnd ging ich, die Tasse in der Hand, hinaus ins Freie. Ich beschloss, den Tag ruhig angehen zu lassen und schlenderte hinunter zu der kleinen Mauer. Wieder einmal wurde mir bewusst, in welch schönem Fleckchen Erde ich hier war. Der Anblick des Tales unter mir raubte mir den Atem. Jedes Mal, wenn ich seiner ansichtig wurde, fühlte ich das gleiche. Und jedes Mal genoss ich es in vollen Zügen und vergaß die Welt um mich herum. Daher zuckte ich zusammen, als ich leise Schritte hinter mir hörte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schschscht ! Ich bin`s nur !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit einem unglaublich intensiven Strahlen kam er auf mich zu. Er trug eine abgewetzte, hellblau ausgewaschene Jeans, ein weißes enges Shirt. An den Füssen hatte er Sneakers. Fast provozierend schlenderte er den kleinen Hang herunter und fing mich mit seinem Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wo warst Du denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nur kurz in der Stadt, etwas abholen. Hast Du mich etwa vermisst ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hallo ? Ich wache auf und Du bist verschwunden. Statt dessen finde ich in der Küche eine Notiz von Dir, die mir weismachen will, Du müsstest was besorgen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist das so verwunderlich ?“ grinste er feixend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, Jon-Schatz ! Ist Dir vielleicht schon mal aufgefallen, dass Mr. Rockgott nie selbst zum Einkaufen geht ? Dass ihm alles ins Haus getragen wird ? Meistens geschieht das sogar, bevor er selbst drauf gekommen ist !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nenn mich nicht immer Mr. Rockgott !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, weil Du das für mich bist !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er bog lachend seinen Kopf zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay, wenn ich Mr. Rockgott für Dich bin, dann….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was dann ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ja…. dann kann ich ja immer bestimmen, was….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ne ne ne !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er hatte nach meinen fuchtelnden Händen gegriffen und hielt sie fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kannst Du auch mal ernst bleiben ?“ frotzelte ich lachend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er atmete tief durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay, aber nur für fünf Minuten !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Den Kopf zur Seite gelegt, schenkte er mir sein verführerisches Lächeln. Die blonden Strähnen fielen ihm in die Stirn und er lugte frech dazwischen hervor. Abwechselnd hielt er seinen Blick auf die Landschaft unter uns gerichtet, dann sah er mir in die Augen. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte, was nun folgen würde. Worauf wartete er ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er ließ seinen Blick langsam über das Tal schweifen, dann blickte er mich ernst an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich möchte es dieses Mal richtig machen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erstaunt zog ich die Augenbrauen zusammen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Gibst Du mir bitte bis heute Abend Zeit ?“ fragte er flehentlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß ja nicht einmal…..“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Lass Dich überraschen !“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit diesen Worten stand er auf, ich spürte, dass es ihm nicht leicht fiel, dass er jedoch von irgend etwas angetrieben wurde. Nach einem sehr zarten Kuss auf meine Stirn ging er mit schnellen Schritten, die Hände in den Hosentaschen vergraben, die kleine Anhöhe hinauf. Kurz darauf hörte ich den Motor von seinem Jaguar aufheulen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-5706035242894326801?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/5706035242894326801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=5706035242894326801' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5706035242894326801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5706035242894326801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/05/kapitel-271.html' title='Kapitel 271'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3390685552743447592</id><published>2010-04-30T07:55:00.002+02:00</published><updated>2010-04-30T08:00:03.283+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 270 - Willkommen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Schlagartig setzte ich mich aufrecht hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Dessous ausprobiert ? Wie kann man Dessous &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ausprobieren &lt;/span&gt;???? Und wie um Gottes Willen kommst Du jetzt da drauf ????“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Eine leichte Röte überzog sein Antlitz und verlegen machte er sich schnell daran, die Pasta auf unseren Tellern zu verteilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Richie !“&lt;/span&gt; entrüstete ich mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Doch er hielt seinen Kopf weiter gesenkt und machte sich mit einer Engelsgeduld daran, auch noch unsere Salatteller zu bestücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Richie ! Rück jetzt sofort raus mit der Sprache, sonst….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er wusste genau, dass ich einen Trumpf in der Hinterhand hatte. Schließlich konnte ich immer noch davon erzählen, dass er seinem Betthäschen sein Handy mit all unseren Nummern gegeben hatte. Und wie aus heiterem Himmel klingelte das von Jon. Er nahm ab, fragte verständnislos ein paar Mal nach, wer denn da am anderen Ende war. Er beendete das Gespräch mit einem unwilligen „Sie sind wohl falsch verbunden. Bye.“ Das Handy flog aus seiner Hand und flutschte quer über den Tisch. Als er meinen fragenden Blick bemerkte, murmelte er nur:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Irgend eine Tussi hat meine Nummer heraus bekommen. Die Tante ruft ständig an, fragt mich dummes Zeug, macht auf voll erotisch. Das nervt gewaltig. Ich sollte wohl mal wieder meine Nummer ändern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Richie sah mich erschrocken an, ich ihn vermutlich ebenfalls. Ich zwinkerte ihm beruhigend zu und wandte mich an Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Aber die Nummer haben doch nur ganz wenige Leute, wie soll das jemand heraus gekriegt haben ?“ fragte ich unschuldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Das würde mich auch interessieren. Jedenfalls werde ich den Schuldigen persönlich steinigen. Aber nun lasst uns essen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Im gleichen Atemzug zuckte Richie zusammen. Er versuchte, sein erschrockenes Gesicht hinter der Serviette zu verbergen, doch ich sah es trotzdem. Jon glücklicherweise nicht. Er hatte sich voll und ganz seinem Essen gewidmet. Um die Situation aufzulösen, fragte ich Richie, ob wir am nächsten Morgen endlich wieder zusammen laufen würden. Begeistert stimmte er zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Hast Du eigentlich die neuen Schuhe schon ausprobiert ?“ fragte Jon erwartungsvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nein, leider nicht. In Deutschland hatte ich ja nicht wirklich Zeit. Und die Freizeit, die ich hatte, wollte ich dann doch lieber mit Tanja verbringen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Richie sah mich fragend an.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich erklärte ihm kurz, wer sie war, worum es ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Oh je ! Da kam dann zu dem ganzen Umzugsstress auch noch Liebeskummer hinzu ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ja, es war nicht ganz einfach für mich. Vor allem, weil ich ständig das Gefühl hab, dass ich sie im Stich ließ. Wenn ich nur daran denke, wie sie da am Flughafen stand….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich brach ab und nahm schnell einen Schluck von meinem Wein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Vielleicht hättest Du doch besser noch bleiben sollen,“ warf Jon ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ja, vielleicht…. Aber ich wollte auch hierher zurück ….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er nahm meine Hand und drückte sie leicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich weiß, Schatz.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sein warmes Lächeln gab mir binnen Sekunden ein besseres Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Außerdem wartet `ne Menge Arbeit auf Dich ! Tom und Tini haben ganz schön geackert die letzten Wochen. Nicht zu vergessen, Euer Song ist auf der Eins !“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Richie hatte den Salatteller hochgenommen und schaufelte gerade eine volle Gabel in seinen Mund. Dabei sah er mich abwartend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Dachte ich mir schon ! Eigentlich wollte ich mit Jon noch ein paar ruhige Tage verbringen….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Das werden wir auf jeden Fall. Wir müssen erst wieder zur Ruhe kommen. Wir beide.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Was war eigentlich in New York ?“ fragte Richie an Jon gewandt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dieser legte das Besteck auf den Teller und tupfte sich den Mund mit der Serviette ab. Dann nahm er bedächtig einen Schluck Wein. Anscheinend sammelte er seine Gedanken, bevor er antwortete. Mit ruhigen, langsamen Sätzen erzählte er davon. Richie saß, entspannt zurück gelehnt in seinem Stuhl, ein Bein über das andere geschlagen, die Hände gefaltet. Er hörte seinem Freund aufmerksam zu und unterbrach ihn nicht, bis er geendet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Was hältst Du davon ?“ fragte Jon und sah ihn fragend an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Phhhh… keine Ahnung ! Ich kenn Doro nun auch schon eine Weile, aber so, wie Du sie schilderst…. Das macht mir echt Angst ! Hätte ich auch nie von ihr erwartet. Sie war immer eine liebe, freundliche Person…. Gut, wir beide waren nie die besten Freunde, aber dass sie so abgeht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jon trank seinen Wein aus und erhob sich, um uns allen nachzuschenken. Dann ließ er sich auf seinen Stuhl fallen und fuhr mit beiden Händen durch die Haare. Diese Geste war mir allzu vertraut. Er benutzte sie, um unangenehmes wegzuwischen. Es half ihm, in schwierigen, komplizierten Situationen nach einer Lösung zu suchen. Doch in dieser Lage half ihm das nicht wirklich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Alle drei schwiegen wir und starrten gedankenverloren in unsere Gläser. Ich ließ meinen Blick über unsere kleine Runde schweifen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Richie, selbst aus einem Scheidungsdilemma geschädigt hervorgegangen….&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jon, der das alles noch vor sich hatte….&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Und schließlich ich, an meinem ersten Abend hier….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; „Wir sind ja ein tolles Willkommens-Komitee ! Wir sitzen hier und haben Dich noch nicht mal richtig willkommen geheißen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Jon sprang auf und holte von irgendwoher aus den Büschen einen Sektkühler, in dem eine Flasche, ummantelt mit einer weißen Serviette, stand. In der freien Hand trug er drei Sektkelche. Mit einem lauten Plopp entkorkte er die Flasche und goss die Gläser voll. Nachdem er jedem eines gereicht hatte, erhob er seines und setzte ein feierliches Gesicht auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich bin sehr froh, dass Du endlich wieder da bist. Und ich bin sehr dankbar, dass Du Dein Leben mit mir verbringen möchtest. Ich wünsche Dir, dass Du Dich hier für immer wohl fühlst, und ich wünsche mir, dass Du dieses Haus als Dein eigenes betrachtest.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er kam um den Tisch herum, stieß mit mir an und zog mich in seine Arme. Nach einem unglaublich langen, intensiven Kuss sah er mich strahlend an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Auch Richie war aufgestanden und stand neben uns, sein Glas in den Händen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Von mir auch ein herzliches Willkommen, Nachbarin !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Er grinste schelmisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Danke !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3390685552743447592?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3390685552743447592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3390685552743447592' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3390685552743447592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3390685552743447592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-270.html' title='Kapitel 270 - Willkommen'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-6734310991057866982</id><published>2010-04-26T07:42:00.002+02:00</published><updated>2010-04-26T07:49:01.754+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 269</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich nickte lachend und so fuhren wir in den Hof des kleinen Diners. In dieser verlassenen Gegend war dort Gott sei Dank nichts los und wir waren die einzigen Gäste. Wir nahmen an der Theke Platz und bestellten Kaffee und zwei kalte Coke. Durstig trank ich das Glas leer. Die Bedienung erkannte uns anscheinend nicht und schenkte wortlos nach. Ich fragte sie, ob sie vielleicht Kuchen hätten und sie meinte tonlos „Apfelkuchen“. Davon nahm ich ein Stück, Jon orderte einen Hamburger mit Pommes für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gasthaus war wenig einladend, die Bedienung muffig und so aßen wir rasch auf und schwangen uns wieder auf die Bikes. Mittlererweile war es schon dämmrig geworden und Jon wollte vor Einbruch der Dunkelheit daheim sein. Wenn ich ehrlich zu mir selbst war, wollte ich das auch. Denn in dieser Gegend war es bei dem herrschenden Zwielicht äußerst unheimlich. Und doch war auch die Rückfahrt unglaublich schön und ich genoss es sehr, endlich wieder auf dem Motorrad zu sitzen und die Freiheit, die sich sofort dabei einstellte, machte mich glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir fuhren gleich in die Garage und stiegen zeitgleich ab. Jon, noch mit dem Helm auf dem Kopf, die Handschuhe von den Händen ziehend, stand da und schüttelte den Kopf. Trotz des mit Insekten verschmutzten Visiers konnte ich sein Grinsen sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was ?“ fragte ich lächelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Süße, es war wahnsinnig schön mit Dir heute Nachmittag !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich streckte die Arme nach ihm aus und er ging die paar Schritte auf mich zu. Jedoch, als wir uns küssen wollten, war irgend was im Weg. Plastik prallte auf Plastik und wir brachen in Gelächter aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So geht das nicht, glaube ich“, lachte er mit seinem hellen Lachen und befreite mich fürsorglich von meinem Helm. Nachdem er seinen ebenfalls abgenommen hatte, lagen wir uns in den Armen. Wir versanken gerade in einem langen, zärtlichen Kuss, als wir auch schon wieder gestört wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sagt mal, wo wart Ihr eigentlich schon wieder ?“ konnten wir Richies Stimme vernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit in die Seiten gestemmten Händen stand er da und sah uns vorwurfsvoll an. Jon und ich tauschten einen verwirrten Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich dachte, Du….“ sagte er zu mir gewandt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wollte ich ja auch, aber….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich war mir nicht sicher, ob ich von dem Schild an der Terrassentür anfangen sollte. Also ließ ich es und suchte nach einer anderen Möglichkeit. Wenn ich von dem Zettel erzählt hätte, hätte Jon zu fragen begonnen und irgendwann wäre das mit Richies Affäre und seinem verlorenem Handy heraus gekommen. Da ich versprochen hatte, ihm zu helfen, aber bis jetzt noch nicht die Möglichkeit hatte, sagte ich nur:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich habe vorhin bei Euch Sturm geklingelt, aber niemand öffnete.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie hatte meine Unsicherheit bemerkt. Wissend zwinkerte er mir unmerklich zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach, da war ich bestimmt schnell ein paar Zeitschriften holen….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War was wichtiges ?“ fragte nun Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach, nö…. Ich hab Euch nur vermisst. Die letzten zwei Wochen waren schließlich fürchterlich langweilig hier….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Eine kurze Pause entstand, bis Richie zähneknirschend fragte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Könnte ich bei Euch zu Abend essen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ahhhh ! Daher weht der Wind !“ lachte Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Kommt schon, ich bin ganz alleine drüben, Tini und Tom sind weg, mein Kühlschrank ist leer und alleine mag ich sowieso nicht essen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann sag wenigstens, dass es Dir bei Sandy besser schmeckt !“ kam von Jon fordernd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;“Natürlich, das sowieso ! Was gibt`s denn leckeres ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie stand neben mir und wieder einmal konnte ich diesem Rehblick einfach nicht widerstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eigentlich hab ich heute echt keine Lust mehr auf Kochen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy !“ kam bittend von beiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich stand hilflos dazwischen, anscheinend hatten sich beide zum gemeinsamen Dackelblick verabredet. Doch ich zögerte. So leicht wollte ich es ihnen dann doch nicht machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wir helfen auch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du brauchst auch nicht abräumen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und die Küche räumen wir auch auf !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh Gott ! Bewahre ! Rosita wird sich bedanken ! Das mach ich besser selbst !“&lt;br /&gt;entgegnete ich und musste schon wieder lachen, so wie die beiden mich anschauten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du kochst also ?“ fragte Richie hoffnungsvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Gegen Euch habe ich ja eh keine Chance ! Aber es gibt nix aufregendes !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Pasta mit Salat ?“ fragte ich und hoffte inständig, dass ich sie damit zufrieden stellen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie rollte kurz mit den Augen und tat, ob er das für sich abwägen musste. Schließlich gab er sein Okay und auch Jon nickte grinsend. Missmutig machte ich mich Richtung Haus auf, lief die Treppen nach oben, entledigte mich der Lederklamotten und machte mich im Bad kurz frisch. Im Vorbeigehen schlüpfte ich in meinen Schnuffelanzug und Flip-Flops und ging wieder nach unten. Ich hatte wirklich keine Lust zu kochen, viel lieber hätte ich uns irgendwas bestellt oder wäre essen gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorratsraum griff ich nach einem Paket Nudeln, lugte nach frischem Gemüse und stellte alles auf der Arbeitsplatte bereit. Rosita war einfach ein Traum von einer Perle. Irgendwie hatte sie absolut den Dreh raus, dass immer was da war, aber so gut wie nichts vergammelte. So schnitt ich die Zucchini, Tomaten, Zwiebeln und frische Champignons in feine Scheiben, goss ein wenig Olivenöl in die gusseiserne Pfanne und röstete das Gemüse kurz an. Dann schälte ich zwei Knoblauchzehen, quetschte diese mit dem Messer, hackte sie klein und gab sie zuletzt zum Gemüse, ich mochte es nicht, wenn Knoblauch bitter wurde. Ich goss etwas frische Sahne hinzu und drehte das Gas herunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frischer Kopfsalat war auch vorhanden. Nach dem Putzen bekam dieser ein feines Kräuter-Senf-Dressing. Ich goss die Nudeln ab, vermischte sie mit dem Gemüse und gab noch frische, klein gezupfte Basilikum-Blätter dazu. Zum Schluss träufelte ich noch ein paar Tropfen getrüffeltes Olivenöl darüber. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Beim Anrichten in einer großen Schüssel lugte ich durch das große Fenster nach draußen. Die Jungs waren doch immer wieder für eine Überraschung gut. Dass sie in der Küche Geschirr geholt hatten, war mir tatsächlich entgangen…..Der Tisch war gedeckt. Jon machte gerade eine Flasche Rotwein auf, dekandierte diese und schenkte ein. Richie zündete die Kerzen an.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Romantisch waren sie beide. Ich konnte mich dem kleinen, zufriedenen Grinsen nicht verwehren und trug auf einem Tablett die Schüsseln mit der Pasta und dem Salat nach draußen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ohhhh ! Das ging aber fix !“ staunte der Gitarrist und Mitesser meiner Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy ist in allem so schnell !“ gab Jon an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„In allem ???? In wirklich allem ????“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Kopfschüttelnd setzte ich mich. Warum nur hatte ich das Gefühl, dass das wieder einer dieser „männlichen“ Anspielungen war ? Also schenkte ich beiden einen ernsten Blick und sagte mit sehr leiser Stimme:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich kann das Essen auch wieder mitnehmen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Neiiiinnnn ! Das war doch nicht so gemeint !“ versicherte Jon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, ganz sicher nicht ! Ich kenn Euch beide schließlich gut genug !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey Süße, das würde ich niemals von Dir behaupten !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mal was anderes…“ unterbrach Richie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Habt Ihr eigentlich die Dessous schon ausprobiert ?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-6734310991057866982?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/6734310991057866982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=6734310991057866982' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/6734310991057866982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/6734310991057866982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-269.html' title='Kapitel 269'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-2851607677091114323</id><published>2010-04-23T07:48:00.000+02:00</published><updated>2010-04-23T07:50:47.526+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 268</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er nickte nur stumm und blickte ohne jegliche Regung auf den Tisch. Es war ein seltsamer Augenblick, in dem wir uns befanden, in dem wir fast gefangen schienen. Zum ersten Mal sah ich Jon hilflos. Ja, zum ersten Mal war er nicht derjenige, der allen sagte, wo es lang ging. Der sofort eine Lösung parat hatte, der tröstete, half, aufbaute. Ich nahm mir Zeit, und überlegte mir die Worte gut, die ich nun zu ihm sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schau, ich bin mir sicher, es ist nur ihr verletzter Stolz. Wahrscheinlich fühlt sie sich gekränkt, gedemütigt, weg geworfen. Sie ist die Mutter Deiner Kinder, Ihr zwei habt viele Jahre zusammen verbracht. Das ist nun alles vorbei. Ihr ist das vermutlich erst jetzt klar geworden, es kann auch sein, dass das durch den Termin mit den Anwälten erst ausgelöst wurde, so wie sie sich aufgeführt hat, kann ich mir das nur so erklären.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß es nicht….“ entgegnete er leise. „Das mit dem Interview ging doch auch in diese Richtung….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie wehrt sich, wenn es auch der falsche Weg ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Der vollkommen falsche Weg ! Sie glaubt doch nicht im Ernst, dass sie mich mit solchen Aktionen zurück gewinnen kann ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, Jon. Das sicher nicht. Aber versetz Dich mal in ihre Situation. Stell Dir vor, sie hätte einen neuen Freund und würde in Hochglanzbildern in ich weiß nicht wie vielen Zeitungen erscheinen ? Und Du sitzt zu Hause, mit vier Kindern ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich versteh es trotzdem nicht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er schüttelte im Unglauben den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Willst Du nicht wissen, was sie über Dich gesagt hat ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, Jon. Weil es sicher nur im Zorn gesagt wurde. Sie kennt mich nicht, hat noch nie ein Wort mit mir gesprochen, also, woher soll sie sich ein Urteil über mich erlauben können ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eigentlich nimmst Du sie ja gehörig in Schutz.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder nahm ich mir Zeit für die Wahl meiner Worte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, weil ich weiß, wie sie sich fühlt. Nur war ich damals auf der anderen Seite.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh Honey ! Das wollte ich nicht ! Ich wollte wirklich nicht, dass Du wegen dieser leidlichen Geschichte an Joe erinnert wirst !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sprang rasch auf, kniete sich vor meinen Stuhl und nahm mich fest in seine Arme. Seine Hände strichen zärtlich über meinen Rücken und er drückte einen sachten Kuss auf meine Haare. Ich lehnte mich zurück, um ihm in die Augen sehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey hey ! Nicht Du sollst mich trösten, sondern ich Dich !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Endlich war da dieses Zucken um seine Augen, welches meist ein Lächeln ankündigte. Gleichzeitig holten wir beide tief Luft und seufzten über uns selbst grinsend tief auf. Er kniete noch immer vor mir und plötzlich schoss mir diese geniale Idee durch den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weißt Du, was wir zwei jetzt machen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, aber Du sagst mir das hoffentlich gleich ?“ lächelte er schelmisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du hast den Kopf voll und ich auch. Was hältst Du davon, wenn wir die Motorräder heraus holen und eine kleine Tour unternehmen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein kurzes Blitzen der Überraschung flog über sein Gesicht, und er sagte sofort zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh ja ! Das ist eine klasse Idee !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nur wenige Minuten später standen wir in der Garage und zogen unsere Ledersachen an. Jon reichte mir eben den Helm, als mir etwas siedend heiß einfiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warte, ich sag nur schnell Tini Bescheid.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep ! Nicht, dass Du wieder Schimpfe kriegst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich flitzte durch den Garten, bog die Hecke auseinander und rannte auf Richies Haustüre zu. Dort angekommen, klingelte ich Sturm. Doch niemand öffnete. Ich ging die paar Schritte, bis ich die Terrasse erreicht hatte, doch dort war auch niemand. An der Glastür baumelte ein Zettel. Neugierig ging ich näher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Do not disturb !“ stand dort und ich musste lachen. Das war wieder einmal typisch Richie ! Er, der jedes Mal unangemeldet bei uns hereinplatzte, hängte an seine Terrassentür so ein Schild. Es war unglaublich, eigentlich eine Frechheit !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Also machte ich mich auf den Rückweg, tippte im Gehen eine kurze SMS an Tini, damit sie wusste, wo ich war. Gerade, als ich den Helm überstülpen wollte, griff Jon mit der Hand nach meinem Arm und zog mich an sich. Er küsste mich liebevoll und sagte fast unhörbar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Pass auf Dich auf !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich lächelte ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Pass Du auch auf Dich auf !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir starteten die Motoren und wieder einmal bekam ich Gänsehaut bei dem Klang der Harleys. Kein anderes Motorrad hörte sich so an. So kraftvoll, so in sich ruhend, so stolz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nacheinander fuhren wir die Auffahrt hinunter und bogen auf die Straße ein. Ein kurzer Kontrollblick zeigte uns, dass keine Journalisten herumlungerten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon fuhr voraus und folgte der Landstraße, die an den Villen hinaus auf das Land führte. Der Wind pfiff um unsere Nasen und ich genoss dieses Gefühl, so frei zu sein !&lt;br /&gt;Die Strecke, die wir fuhren, war landschaftlich sehr aufregend. Die dichten Wälder wechselten sich nun ab mit karger, fast öder Natur. Die Orte, die wir passierten, waren oft nur mehr eine Ansammlung von ein paar wenigen, kleinen und unscheinbaren Häusern. Man hätte in jedem dieser kleinen Dörfchen, bei entsprechender Dämmerung, einen Thriller oder Horror-Streifen drehen können. In diesen Augenblicken war ich unglaublich glücklich, unglaublich gelöst…..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mir stand das Bild vor Augen, als Jon damals bei „Miracle“ auf dieser Harley fuhr…. Wie lange war das schon her ? Wie jung waren wir damals gewesen ? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er hier in den Staaten, ich in meinem kleinen, beschaulichen Deutschland. Es schien mir fast wie aus einer anderen Zeit. Plötzlich riss er mich mit Handzeichen aus meinen Gedanken. Er winkte, hob den Arm und zeigte mit der Hand nach vorne. Als er bemerkte, dass ich nicht wusste, was er mir zeigen wollte, hob er die Faust zum Mund und machte das Zeichen für Essen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-2851607677091114323?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/2851607677091114323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=2851607677091114323' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2851607677091114323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2851607677091114323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-268.html' title='Kapitel 268'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4268154637049636849</id><published>2010-04-22T07:59:00.000+02:00</published><updated>2010-04-22T08:01:36.192+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 267</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er grinste mich an und ich konnte spüren, dass ihm meine Geschichten gut taten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wann kommen Deine Container an ?“ fragte er und legte sich noch etwas von den Eiern und dem Speck auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Meine Container ? Tja, es ist nur einer.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nur einer ?“ fragte er erstaunt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jep, es ist nur einer. Ich hab einiges Tanja überlassen, sie bleibt schließlich in der Wohnung. Und der eine wird wohl nächste Woche ankommen. Ich weiß auch nicht, wie das genau läuft, ob ich da vom Zoll benachrichtigt werde oder ob ich mich selbst drum kümmern muss.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Soll ich das machen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein nein, Du hast genug an der Backe. Irgendwie krieg ich das schon selbst auf die Reihe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir schwiegen ein Weilchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eigentlich wollte ich da sein, wenn Du ankommst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich holte schon Luft, um zu antworten, aber sein durchdringender Blick ließ mich inne halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich wollte Dich zu Hause empfangen, so wie sich das gehört.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er spielte mit seinem Besteck, schob es auf dem Teller hin und her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber wieder einmal war ich nicht da.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon, mach Dir keinen…..“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch. Ich mach mir einen Kopf deswegen. Ich konnte Dir schon nicht beim Umzug beistehen, da wollte ich wenigstens….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hallo, mach mal halblang.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein nein. Statt hier zu sein und Dich in Deinem neuen Zuhause zu begrüßen, hocke ich in New Jersey.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er schüttelte unwillig den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jetzt hör mir mal gut zu. Erstens hast Du schon verdammt viel für mich getan die letzten Monate. Zweitens habe ich ja schon hier gewohnt. Ich habe nur ein paar von meinen Sachen hier her geholt. Drittens hast Du Deine Kinder gesehen. Und das ist viertens um einiges wichtiger als hier auf mich zu warten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein fragender Ausdruck lag auf seinem Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Meinst Du das ehrlich ?“ sagte er unsicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hab ich Dich schon jemals angelogen ? So, und nun erzählst Du mir von Deinem Termin mit Doro und Deinen Anwälten. Und dann will ich alles über Euren Zoobesuch erfahren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Energisch goss ich uns noch Kaffee ein. Und er verstand diese Geste. Er wusste, dass es mir ernst war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weißt Du, es war einfach fürchterlich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er stockte, ich spürte, wie schwer es ihm fiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie rauschte herein, arrogant, überheblich, zickig…. Ich war fassungslos über ihren Auftritt. Sie hielt es nicht einmal für notwendig, alle Anwesenden anständig zu begrüßen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ungläubig senkte er langsam seinen Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Meine Anwälte listeten alles auf, was uns so gehört und was sie bekommt. Danach wirkte sie etwas aus der Fasson, allerdings nur bis zur Pause. Ich ging hinaus auf den kleinen Balkon, weil ich frische Luft brauchte und eine rauchen wollte. Sie ging mir nach…. Ich wollte im Guten mit ihr reden…. Doch sie ging sofort auf mich los…. beschuldigte mich…. verletzte mich….. warf mir Sachen vor …. Sie wollte mich einfach nur fertig machen. Und das hat sie auch geschafft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon unterbrach sich und sein waidwunder Blick, mit dem er mich ansah, traf tief bis in mein Herz. Und dieses Herz begann wild zu klopfen. Ich regte mich auf, ich wurde wütend, als ich hörte, wie sie mit ihm umgesprungen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Doch mir entfleuchte nur ganz leise ein „Und dann ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich sagte zu ihr, dass wir das so besprochen hatten, dass wir uns trennen, dass sie sich überhaupt nicht mehr für mich interessiert hatte. Doch sie ist so zerfressen von ihrem Hass….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder stockte er. Die Ellbogen auf dem Tisch abgestützt, rieb er sich mit beiden Händen über das Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie ging richtig auf mich los, verstehst Du ? Dann beleidigte sie auch noch Dich, und da war es für mich vollkommen vorbei. In diesem Moment konnte ich sie nicht mehr ertragen. Sie stand wie eine böse, schwarze Hexe vor mir und bedrohte mich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon ließ sich wieder zurück fallen, griff nach seiner Tasse und nahm nachdenklich einen großen Schluck. Er legte seinen Kopf zurück, lockerte seine Schultern und versuchte, sich etwas zu entspannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie hat alles verloren, was sie einmal war…. Was sie einmal ausmachte…. Das hab ich ihr dann an den Kopf geworfen. Ich hielt es nicht mehr aus, und ließ sie einfach dort stehen. Keine Minute länger hätte ich es mit ihr noch ausgehalten. Und so ging ich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich an, versuchte in meinem Gesicht zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich fuhr zu meinen Eltern. Na ja, eigentlich hab ich mich dorthin geflüchtet. Es schien mir in diesem Augenblick der einzig richtige Ort für mich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sachte griff ich nach seiner Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dort habe ich mich so wohl gefühlt. Es tat gut, wie sie sich um mich gekümmert haben. Sie waren für mich da.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Meine Gefühle spielten Jojo. Er tat mir so leid. Nach außen gab er meist den coolen Rockstar, immer gut drauf, einen lockeren Spruch auf den Lippen, mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Er war die letzten Monate so oft mein Rettungsanker und mein Ruhepol gewesen. War für mich da gewesen, hatte mich mit seinem Optimismus überzeugt. Sein Charme, seine Art hatten mich für vieles entschädigt. Dennoch war er sehr sensibel, wenn es um die Familie und sein direktes Umfeld ging. Das wusste auch Doro und genau in diese Kerbe hatte sie geschlagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit den eigenen Gedanken beschäftigt, seufzten wir tief auf. Wir sahen uns an und mussten trotz allem lächeln. Er griff nach meiner Hand und drückte sie fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War es so schlimm ?“ war das einzige, was ich entgegnen konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4268154637049636849?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4268154637049636849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4268154637049636849' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4268154637049636849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4268154637049636849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-267.html' title='Kapitel 267'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4075132409903981423</id><published>2010-04-20T07:37:00.000+02:00</published><updated>2010-04-20T07:39:14.886+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 266</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich hob den Kopf, um ihn ansehen zu können. Sein unfassbar liebevolles Lächeln ließ mein Herz ein Mal mehr schneller schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Eigentlich wollte ich Dich überraschen….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, Süße, ich weiß.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Als er meinen überraschten Blick sah, lächelte er nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er nickte, bevor er weiter sprach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Er hat mich angerufen und es mir erzählt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich wollte protestieren, da Rich mir versprochen hatte, er würde dicht halten. Aber Jon legte seinen Zeigefinger sanft auf meinen Mund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schschsch ! Er hat es nur verraten, weil er wusste, dass Du nicht nach NJ fliegen würdest. Außerdem hat er Dich so sehr vermisst, dass er es auch nicht mehr erwarten konnte, bis Du wieder da bist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So schlimm ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er lachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, so schlimm ! War ja klar, nach dem ganzen Trubel hier. Plötzlich waren wir alle weg und er hat sich wohl ziemlich gelangweilt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Na ja, er hat sich ja trotzdem ein bisschen getröstet, dachte ich für mich im Stillen. Ich überlegte kurz, ob ich ihm von seiner Affäre und der Handy-Aktion erzählen sollte, ließ es dann aber sein. Zuerst wollte ich Jon genießen und eigentlich hatte ich ja mit Richie abgesprochen, dass wir zwei darüber zuerst noch reden würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wollen wir frühstücken ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hat mein kleiner Vielfraß Hunger ?“ fragte er zurück und stupste mich an der Nase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Großen sogar !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann lass uns runtergehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Gemeinsam bereiteten wir unser Frühstück vor. Während ich den Speck in einer Pfanne knusprig ausließ, deckte Jon draußen den Tisch. Es war sehr lange her, dass wir alleine dort unser Essen einnahmen. Die letzten Wochen war hier ja immer sehr viel los gewesen. Und nun waren wir wieder nur zu zweit. Ein wohliger Seufzer entschlüpfte mir. Ich legte den Speck auf Küchenkrepp, damit das Fett etwas aufgesogen wurde. Seine starken Arme umschlangen mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was seufzt Du denn so herzzerreißend ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es ist so schön, dass wir endlich mal wieder für uns sind.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, finde ich auch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Kleine Küsse fanden ihren Weg auf meinem Hals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was denn ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich hab Hunger !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich auch !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Fragt sich nur, auf was….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon gut, schon gut ! Ich hör ja schon auf.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich musste lachen, als ich sein amüsiertes Lächeln sah.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er schnappte sich die Kaffeekanne und wartete, bis ich die Spiegeleier und den Speck auf eine Platte gelegt hatte. Nacheinander gingen wir auf die Terrasse und setzten uns. Wir hatten beide großen Appetit und langten ordentlich zu. Während dem Essen studierte ich unauffällig sein Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sah müde und abgekämpft aus. Irgendwie erschöpft. Mir fiel auf, dass er um einiges mehr an Kaffee trank als sonst. Außerdem unterbrach er sein Essen und zündete sich zwischendurch eine Zigarette an. Das tat er sonst nie. Eigentlich rauchte er ausschließlich abends, etwa zu einem Glas Wein. Oder, wenn er bis tief in die Nacht arbeitete, so wie im Winter in Kanada. Anscheinend hatte er bemerkt, dass ich ihn musterte und setzte schnell sein Lächeln auf, das jedoch nicht darüber hinwegtäuschen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nun erzähl mal, wie war`s in Good Old Germany ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Bevor ich ihm antwortete, nahm ich einen großen Schluck Kaffee. Eigentlich wollte ich doch wissen, was er erlebt hatte. Ich wollte wissen, wie das Treffen mit Doro und den Anwälten verlaufen war. Aber so war es vielleicht besser, vielleicht konnte ich ihn mit meinen Erlebnissen aufheitern und er konnte nachher von sich erzählen. Und vielleicht tat er sich dann leichter damit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Obwohl es mir sehr schwer fiel, berichtete ich von meinen Erlebnissen. Als ich bei unserem italienischen Abend angekommen war und ihm erzählte, wie wir zwei Mädels betüdelt heimgestolpert waren, verschluckte er sich vor Lachen und hielt schnell die Serviette vor den Mund. Er fragte nach dem Vorfall an der Tankstelle und danach schüttelte er sich vor Lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich kann es mir bildlich vorstellen ! Der arme Typ ! Wahrscheinlich wusste er nicht, wie ihm geschah.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein !“ lachte ich mit. „Es war mir danach fast schon peinlich, weil ich ihn so angefahren habe, aber eigentlich hat er sich das selbst zuzuschreiben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ja, er konnte ja nicht wissen, dass Ihr zwei solch wichtige Dinge zu besprechen habt. An einer Zapfsäule….Normalerweise hocken Frauen doch bei Kaffee oder Sekt und bequatschen das….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das geht halt nicht immer. Manchmal erwischt Dich das Leben eben an einer Zapfsäule.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4075132409903981423?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4075132409903981423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4075132409903981423' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4075132409903981423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4075132409903981423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-266.html' title='Kapitel 266'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-4438247325874768019</id><published>2010-04-19T08:02:00.001+02:00</published><updated>2010-04-19T08:06:49.445+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 265</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir waren vor seinem Haus angekommen. Richie stellte den Wagen vor der Garage ab und ging mit mir durch den Garten hinüber zu Jon`s Haus. Ganz Gentleman bog er die Hecke auseinander und ließ mich durchschlüpfen. Endlich schloss ich die Haustüre auf, langte nach dem Lichtschalter und ließ meinen Rucksack fallen. Zwar hatte ich im Flugzeug geschlafen, das jedoch sehr unruhig und immer wieder unterbrochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Willst Du vielleicht noch einen Kaffee ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, gerne !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Der Kaffee war schnell zubereitet, Richie hatte sich an die Theke in der Küche gesetzt und so gesellte ich mich zu ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hast Du was von Jon gehört ?“ fragte ich zwischen zwei schnellen Schlucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, seit gestern nicht mehr. Er war mit den Kids im Zoo, anscheinend hatten sie viel Spaß miteinander. Er wusste noch nicht, wann er wieder her kommt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Warum hatte er eben so spitzbübisch gegrinst ? Oder hatte ich mir das nur eingebildet ? Dafür gab es schließlich keinen Grund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann hab ich ein Problem mit meiner Überraschung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du kannst Dir das ja noch überlegen. Außerdem weiß er ja nicht, dass Du wieder da bist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er gähnte unverhohlen, es war Zeit, ihn ins Bett zu schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke, dass Du mich abgeholt hast ! War echt süß von Dir !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon okay. Du kannst mir auch mal wieder einen Stein in den Garten werfen. Ist es okay, wenn ich Dich alleine lasse ? Es ist niemand hier. Rosita ist ein paar Tage bei ihrer Tochter.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das macht mir nichts, ich schalte die Alarmanlage ein und Du bist schließlich gleich nebenan.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Gute Nacht ! Und ich freue mich wirklich sehr, dass Du zurück bist !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er küsste mich leicht auf die Stirn. Nur zu gern ließ ich mich von ihm in die Arme nehmen. Als er gegangen war, ging ich nach oben und ließ die Wanne vollaufen. Der Reisedreck musste runter und ich wollte unbedingt etwas entspannen, bevor ich mich schlafen legte. Das heiße Wasser tat gut. Gedankenverloren spielte ich mit dem Schaumbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte ich zu ihm fliegen ? Das war doch total blöd, dort vor der Tür seiner Eltern stehen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Hi, ich bin Sandy. Ist Jon vielleicht da ?“&lt;/span&gt; Ne, das ging überhaupt nicht. Einfach profan anrufen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Schatz, ich bin bei Dir zuhause, wann kommst Du ?“&lt;/span&gt; Das war auch doof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hatte keinen Zweck, ich musste erst schlafen, mich ausruhen. Dann fiel mir bestimmt was ein. Ich stieg aus der Wanne, trocknete mich ab und cremte mich sorgfältig ein. Ich zog aus meiner Wäscheschublade ein rotes Hemdchen mit passendem Slip und streifte beides über. Schnell schlug ich die Bettdecke zurück, schob die überzähligen Kissen beiseite und mummelte mich ein. Und doch hielt mich irgend etwas wach. Komisch war das hier schon. Die erste Nacht in meinem neuen Zuhause, leider war ich hier ganz alleine und der Grund meines Umzuges lag nicht neben mir. Irgendwie hatte ich mir das insgeheim doch anders gewünscht, anders vorgestellt. Doch nun musste ich es so nehmen, wie es war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich doch nur endlich schlafen könnte ! Also stand ich auf, um mir einen Schlummertrunk zu holen. Da fiel mir das Shirt auf, das über der Stuhllehne hing. Ich sog tief daran. Versonnen ging ich zum Bett zurück, das Shirt fest an mich gedrückt. Und endlich kam in dieser Nacht das Sandmännchen auch zu mir.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ein Traum hielt mich gefangen. Sanfte Hände auf meiner Haut, Finger, die durch meine Haare glitten, die Bettdecke wurde sachte angehoben. Feuchte Küsse an meinem Hals. Mir wurde heiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Oh. Mein. Gott. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jetzt war es soweit. Jetzt war ich schon so irre, dass ich einen dieser „feuchten Träume“ hatte. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oh nein !!!!&lt;/span&gt; Das Verlangen, das mich zwei Wochen lang geplagt hatte, forderte endgültig seinen Tribut. Jede Gegenwehr war zwecklos, ich gab mich diesem Traum willenlos hin. Oder sollte ich doch nicht ? Andererseits war es nicht zu ertragen, frisch verliebt und wochenlang ohne seinen Geliebten zu sein, oder ? Das war doch nicht normal ! Seine blauen Augen lächelten mich an, kurz darauf hatte ich das Gefühl, sie sahen direkt in mein Herz….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatte ich vorhin ein Höschen angezogen, oder nicht ? Verwirrt tastete ich danach. Ich hatte nicht. Aber ich hatte doch, als ich zu Bett ging…. Die Finger, die sich vorher mit meinem Haar beschäftigt hatten, ließen die Träger meines Hemdchens von den Schultern rutschen…. Hände streichelten sanft meine Brüste. Das Shirt hatte den Duft von Jon anscheinend sehr gut gespeichert, irgendwie wurde er sogar noch stärker…. Sogar sein „Babe“ konnte ich hören….&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wach und doch noch schlafend, entschlüpfte mir ein kleiner Seufzer. Mit einem wohligen Gefühl in meinem ganzen Leib drehte ich mich auf den Bauch und kuschelte mich in die Kissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Fingerspitzen strich sanft wie eine Feder über meinen Rücken, von den Schultern bis zum Po, fuhren fast unmerklich an den Innenseiten meiner Schenkel entlang… Der Gänsehautschauer, der über meine Haut lief, brachte mich vollends zur Besinnung. Unruhig warf ich mich herum, schlaftrunken öffnete ich die Augen und sah direkt in ein paar blaue Augen, die mich an einen Bergsee erinnerten. Ungläubig drückte ich meinen Kopf in das Kissen zurück, um besser sehen zu können. Und doch traute ich meinen Augen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das Lächeln, direkt über mir, war echt. Ich blinzelte den letzten Rest von Schlaf weg und war schlagartig hellwach. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Sonne ging auf. Das Gefühl konnte ich nicht in Worte fassen. Im Nu war alles okay, alles in Ordnung, die Welt wieder in ihren Angeln. Das ganze Chaos der letzten Tage war vergessen, verflogen, vorbei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er schüttelte fast unmerklich den Kopf und beugte sich wieder über mich, nicht ohne sein unwiderstehliches, unverschämtes Grinsen aufblitzen zu lassen. Sein vorsichtiger, zärtlicher Kuss brachte alles in mir zum Erliegen. Seine Zunge drang zart ein und spielte ganz langsam mit meiner. Sie fühlte sich warm und sanft an. Das, was er vorher schon mit seinen Händen gemacht hatte, machte er wieder. Sie waren überall. Sie waren überall dort, wo ich es mir wünschte. Unfähig, dasselbe bei ihm zu tun, ließ ich mich treiben, gab mich hin. Jon war ein Liebhaber, wie ihn sich eine Frau nur wünschen konnte. Er spielte mit mir. In kurzen Momenten wartete er ab, wie ich reagierte und tat weiter das, was mich fast um den Verstand brachte. Seine Erregung wurde übermächtig und er nahm sich, was er wollte. Es war irreal….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich hab Dich so vermisst…. Du warst so weit weg…. Ich konnte es nicht mehr abwarten….. bis Du wieder hier bist….“ flüsterte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich auch nicht…. Alles war so grau ohne Dich…“ flüsterte ich zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Dann verloren wir keine Worte mehr, die Blicke, die wir tauschten, sagten uns alles. Wir versanken in einander und waren völlig eins. Die Erlösung, die wir fanden, erschöpfte uns beide vollkommen. Ich lag halb auf ihm, umklammert von seinen starken Armen und genoss das lähmende Gefühl. Mein Kreislauf war am Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Welcome home, Baby,“ hauchte er in mein Ohr.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-4438247325874768019?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/4438247325874768019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=4438247325874768019' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4438247325874768019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/4438247325874768019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-265.html' title='Kapitel 265'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-8856576193518144443</id><published>2010-04-16T07:59:00.001+02:00</published><updated>2010-04-16T08:02:36.819+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 264</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wie gerädert stieg ich die Gangway hinunter. Der Typ neben mir hatte mir den letzten Nerv geraubt. Seine ständigen Boxereien in meine linke Seite hatten mich immer und immer wieder aufgeweckt. Warum hatte ich mich nicht doch in die First Class gesetzt ? Warum nur hatte ich Trottel nicht einfach bei Jon angerufen und um den Jet gebeten ? Weil ich ja so stolz war, und weil ich ihn überraschen wollte. Überraschen, wie eigentlich ? Richie hatte ganz bestimmt dicht gehalten, wie immer. Also wusste Jon nichts davon, dass ich in LA gelandet war. Er wähnte mich noch immer in Deutschland. Und er war sicherlich noch in New Jersey, sonst hätte ich längst eine Nachricht von ihm bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schlurfte ich missmutig den Gang hinunter. Wenigstens musste ich mich nicht am Band anstellen und auf mein Gepäck warten. Einerseits war ich hundemüde und mir tat jeder einzelne Knochen weh, andererseits war da diese wahnsinnige Aufregung in mir. Ich hatte tatsächlich Schmetterlinge in meinem Bauch. Schließlich zieht man nicht jeden Tag in die Staaten. Noch dazu zu seinem absoluten Traummann. Als ich durch den Zoll ging und die Schiebetüren auseinander fuhren, traute ich meinen Augen nicht. Dort stand doch wahrhaftig ein Typ, der ein riesiges Schild in seinen Händen hielt. Mit meinem Namen drauf. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Sandy R.“&lt;/span&gt;. Wer zur Hölle war das denn ? Ich hoffte inständig, dass niemand von den Fluggästen das Plakat wirklich las und mit mir in Verbindung brachte. Sein Gesicht war von dem völlig überdimensionierten Plakat verdeckt, ich konnte nur sehen, dass der Mensch ziemlich groß war. Zögernd hielt ich auf ihn zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wenige Meter von ihm entfernt, verlangsamte ich meine Schritte noch weiter. Die Stiefel kamen mir doch irgendwie bekannt vor ? Solch abartige Stiefel trug nur einer. Alle anderen wären sofort und ohne ordentliche Verhandlung für lange Zeit weggesperrt worden. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Welcher Mensch kaufte sich schließlich Cowboy-Boots aus lila eingefärbtem Schlangenleder ????&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sein Plakat fiel zu Boden, und er breitete mit einem überbreiten Grinsen seine Arme aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie !!!!“ rutschte mir lauter als gewollt heraus, und ich ließ mich gegen seine Brust fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey Sweety ! Mensch, bin ich froh, dass Du wieder da bist ! Es war so dermaßen langweilig und ruhig ohne Dich, ich wär fast an Einsamkeit gestorben !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na, jetzt übertreibst Du aber ! Du tust ja gerade so, als bliebe ohne mich die Welt stehen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ganz so schlimm war es nicht, die Sonne ging jeden Tag auf und wieder unter, aber noch länger hätte ich das nicht ausgehalten. Wenn ich das vorher geahnt hätte, wär ich gleich mit Dir geflogen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Jon ist noch in New Jersey ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er kratzte sich verlegen am Kopf und sagte bedauernd:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja. Ich weiß auch nicht, wann er wieder kommt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Richie sah über meinen Kopf hinweg, so als ob er etwas suchen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist das Dein einziges Gepäck ?“ fragte er und deutete über meinen Rucksack, der wieder einmal auf dem Boden lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja. Das wirklich richtige Gepäck kommt erst in einer Woche per Schiffscontainer.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh mein Gott ! Ist es viel ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein,“ beruhigte ich ihn. „Es ist nicht viel.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich hakte mich bei ihm unter und es tat gut, mit ihm zusammen zu sein. Auf der Fahrt erzählte er mir von einem amourösen Abenteuer das er letzte Woche in einer schummrigen Bar erlebt hatte. Die Frau, die er dort kennen gelernt hatte, war seiner Erzählung nach total verrückt nach ihm gewesen und ließ seitdem nicht mehr locker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie ruft in der Stunde mindestens einmal an und textet mich zu, wie sehr sie in mich verliebt sei. Es ist echt nicht zum Aushalten !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und warum gibst Du einer Frau so ganz einfach Deine Nummer ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Na ja….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Los ! Raus mit der Sprache !“ forderte ich grinsend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also…. Ich…. Wir….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es war ihm sichtlich unangenehm, darüber zu reden, doch ich ließ nicht locker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie ! Erzähl schon !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber Du sagst nichts davon zu Jon !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, mach ich nicht !“ versprach ich und musste mir ein Lachen verbeißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie gesagt, waren wir in dieser Bar. Und wir hatten ziemlich einen in der Krone. Wir gingen dann zu ihr, und…. Was dann passierte, muss ich Dir ja wohl nicht erzählen, oder ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Doch, eigentlich schon. Schließlich muss ich ja wissen, was genau geschehen ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Langsam aber sicher konnte ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey ! Du bist schon wie er ! Warum habt Ihr zwei auch noch den gleichen Humor ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es war soweit. Ich prustete los, ansonsten wäre ich geplatzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke, danke ! Das hat man also davon, wenn man die Freundin seines Freundes frühmorgens vom Flughafen abholt !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie ! Wenn Du nicht sofort….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon gut ! Wir waren also bei ihr und sie wollte es unbedingt in der Badewanne tun. Sie ließ das Wasser ein und na ja…. Ich war ziemlich heiß auf sie, weil sie wirklich klasse aussieht, eine super Figur hat und….“ Er holte tief Luft. „Ich konnte es eben nicht mehr erwarten und wollte so schnell wie möglich aus meinen Klamotten. Wir standen im Bad, direkt vor der vollen Wanne und….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nochmals war ein tiefer Schnaufer von ihm zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; „Im Eifer des Gefechtes, als ich aus meiner Jeans wollte, stolperte ich oder rutschte aus und ich fiel, einen Fuß in und einen aus der Hose, in die Wanne.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Neeeiiiinnn !“ brüllte ich los und schlug mir beide Hände vor das Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah mich Augen rollend an. Ich beeilte mich mit der nächsten Frage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und was hat das alles mit Deiner Nummer zu tun ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mein Handy war in der Hosentasche !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es war kaputt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, es war natürlich vollkommen hin.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber wie kommt sie dann an Deine Nummer ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;So langsam verstand ich gar nichts mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es tat ihr leid, sie wollte mir helfen. Und ich Depp schickte sie am nächsten Tag los, um mir ein neues zu besorgen und gab ihr meine Nummer mit, damit ich die mit dem neuen Handy übernehmen kann.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh je ! Was machst Du, wenn sie die weiter gibt ? Ich meine, so wie Du Dich anhörst, willst Du ja nichts von ihr. Irgendwann wird sie das schnallen und ich denke mal, nicht so begeistert davon sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Keine Ahnung. Ich hoffe ja nur, dass sie die gespeicherten Nummern nicht auch noch alle hat !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh Mann Richie ! Da sind unsere auch dabei !“ rief ich entsetzt aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Deswegen sollst Du Jon ja nix von erzählen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Okay, ich bin jetzt müde, heute krieg ich eh nichts mehr auf die Reihe. Lass uns morgen überlegen, wie wir das machen, in Ordnung ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Einverstanden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„War`s denn wenigstens schön ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Süße, es war der Hammer !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Warum willst Du dann nichts von ihr ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Weil ich nicht nur eine Frau für`s Bett suche, sondern eine Frau, mit der ich auch tagsüber was anfangen kann.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das kannst Du nicht mit ihr ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ne, ganz sicher nicht ! Sie hat nämlich nicht so arg viel im Oberstübchen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schade eigentlich ! Ich hätte mich gefreut, wenn Du wieder eine Frau an Deiner Seite hättest.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Glaub mir, ich auch !“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-8856576193518144443?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/8856576193518144443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=8856576193518144443' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8856576193518144443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/8856576193518144443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-264.html' title='Kapitel 264'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-1833870780794594632</id><published>2010-04-14T08:23:00.002+02:00</published><updated>2010-04-14T08:26:11.537+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 263</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon ging auf dem direkten Weg in das Gästezimmer. Seine Kleidung warf er auf einen Stuhl und schlüpfte unter die kühle Decke. Die vier hatten ihn vollkommen geschafft. Er lächelte müde mit geschlossenen Augen. Ein schöner Tag lag hinter ihm. Das Gespräch am Morgen hatte ihn zwar mitgenommen, aber der Besuch im Zoo war genau das Richtige gewesen. Seine Kinder waren anfangs noch etwas zurückhaltend, ja scheu gewesen. Doch die Tiere hatten sie rasch auf andere Gedanken gebracht und sie hatten viel Spaß zusammen gehabt. Nur eines bereitete ihm Kopfzerbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Stephanie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie war so ernst gewesen, so in sich gekehrt. Als die Jungs vor den Gorillas standen und diese im wahrsten Sinne des Wortes nachäfften, hatte sie ihn sehr lange angesehen. Schließlich griff er nach ihrer Hand und zog sie an sich. Sie ließ sich in seinen Armen gehen, und heulte hemmungslos. Er hielt sie fest und strich über den bebenden, zarten Rücken. Sie wirkte so zerbrechlich. Jon wartete geduldig, bis sie sich ausgeweint hatte. Sie hob ihren Kopf und sah ihm direkt in die Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Lohnt es sich, für diese „neue“ Frau alles hinzuschmeißen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, Steph. Glaub mir, ich habe alles versucht, um unsere Ehe zu retten. Sandy kam erst in mein Leben, als alles schon vorbei war. Schau, die Scheidung ist nur der letzte Schritt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Liebst Du sie sehr ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja,“ antwortete er mit fester Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Immer noch ruhte ihr Blick in seinem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du wirst sie auch mögen, wenn Du sie kennen lernst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie wandte den Kopf, um nach den Jungs zu sehen. Doch die waren immer noch mit den Gorillas beschäftigt und hatten von all dem nichts mitbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß nicht, was ich sagen soll, Dad.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist schon gut. Ich kann Dich auch so verstehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie lächelte ihn hilflos an und er zwinkerte ihr zu. Dann legte er seinen Arm um die schmalen Schultern und sie gingen langsam zu den anderen. Wenig später war scheinbar alles vergessen, sie lachte sogar ein paar Mal. Auf der Rückfahrt saß sie neben ihm auf dem Beifahrersitz. Er legte seine Hand sanft auf die ihre und drückte sie. Seine Tochter zwinkerte ihm zu und sie beide mussten lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Beim Abschied musste er ihnen versprechen, dass sie bald zu ihm nach LA kommen könnten. Er nahm ihnen das Versprechen ab, dass sie sich immer sofort melden würden, wenn sie ihn brauchten. Die vier stiegen vor der Einfahrt zu seinem Anwesen aus und rannten den Weg hoch. An der Haustüre winkten sie ihm noch zu, bevor sie verschwanden. Die Tränen, die sich ihren Weg bahnten, drückte er kurz entschlossen weg und gab Gas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Es war ihm vollkommen egal, ob Dorothea sah, dass er sie nach Hause gebracht hatte. Die vier würden sowieso nicht verschweigen können, was sie den Tag über gemacht hatten. Ihm fielen die Augen zu und er schlief erschöpft ein. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Verflucht ! Müde griff er zum Nachttisch und tastete nach seinem Handy. Nach einem Blick auf das Display fragte er nur:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist etwas passiert ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sandy ist auf dem Weg hierher.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich hab eben mit ihr gesimst, sie sitzt im Flieger in München und wartet auf den Start.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Im Ernst ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja Jon. Im Ernst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann ist sie in zwölf Stunden da ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Ja Jon,“&lt;/span&gt; kam von Richie mit leicht genervtem Unterton.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie landet um sechs Uhr morgens in LA.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Shit !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun war er hellwach. Nach einem Blick auf den Wecker begann sein Gehirn fieberhaft zu arbeiten. Der Jet war so schnell nicht zu kriegen. Ein Linienflug ? Zu welchen Zeiten war er schon von hier nach LA geflogen ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hey, bist Du noch dran ?“ hörte er Richie fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bin ich. Ich überleg gerade….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ruf am JFK an, um vier geht ein Flug. Das müsstest selbst Du mit Deiner aufwändigen Morgentoilette schaffen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke, Du bist ein echter Freund !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich hätte ja auch nicht anrufen können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Richie, sei nicht immer so sarkastisch. Danke, dass Du Dich gemeldet hast !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bitte, es war mir wie immer ein Vergnügen. Du weißt aber von nichts ! Ich musste es ihr versprechen. Sie will Dich überraschen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dann werde ich den Spieß umdrehen und sie überraschen. Aber…. Ich werde es wohl nicht schaffen, sie am Flughafen abzuholen. Könntest Du .… ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon klar ! Ich geh sie abholen !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Danke Rich !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er legte auf, um gleich die Nummer des Flughafens zu wählen. Nach kurzem hin und her war sein Ticket gebucht, er hatte tatsächlich einen Flug um vier bekommen. Es lohnte sich nicht, sich wieder hinzulegen und zu schlafen. Er kramte seine Sachen zusammen, rief sich ein Taxi und kritzelte schnell einen Zettel für seine Eltern, welchen er in der Küche hinterlegte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Flughafen setzte er sein Base-Cap und seine Sonnenbrille auf, ging zum Schalter der American Airlines und holte sein Ticket ab. Glücklicherweise hatte er noch einen Platz in der Ersten Klasse ergattert. Mit weit ausholenden Schritten ging er in die VIP-Lounge und bestellte Kaffee. Mit der Tasse in der Hand setzte er sich auf eines der gemütlich wirkenden Sofas und griff nach einer der Tageszeitungen. Trotz seiner Aufregung, die sein Adrenalin Achterbahn fahren ließ, versuchte er, sich auf die Artikel zu konzentrieren. Er war hundemüde und doch gleichzeitig aufgeregt. Aufgeregt, weil er nach Hause flog. Aufgeregt, weil er sie endlich wieder sehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sie wohl sagte, wie sie wohl reagierte, wenn er plötzlich zuhause ankam ? Beim Gedanken huschte ein Lächeln über sein Gesicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-1833870780794594632?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/1833870780794594632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=1833870780794594632' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1833870780794594632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/1833870780794594632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-263.html' title='Kapitel 263'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-3210696708026851281</id><published>2010-04-13T09:16:00.000+02:00</published><updated>2010-04-13T09:18:48.511+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 262</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Bevor ich mein Ticket und meinen Ausweis vorlegte, drehte ich mich noch ein letztes Mal nach ihr um. Sie stand da, die Hände ineinander verschlungen und lächelte kläglich. Ein kleiner Stich in meinem Herzen machte mir bewusst, dass ich sie vielleicht so bald nicht wieder sehen würde. Ich war auf dem Weg in mein Leben und sie in ihres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Beklommen schluckte ich den Kloß in meinem Hals hinunter, versuchte, ein Lächeln zustande zu bringen und hob den Arm, um ihr einen letzten Abschiedsgruß zu schicken. Zaghaft winkte sie zurück und schickte mir einen Luftkuss. Ich fing ihn mit der Hand auf und schüttelte den Kopf. Sie drehte sich um und war bald in der Menschenmenge verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Miss Reed ?“ hörte ich wie aus weiter Ferne eine Stimme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja ?“ fragte ich zurück und wandte mich um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Entschuldigung, ich wollte nicht stören. Möchten Sie vielleicht in die Erste Klasse wechseln ? Wir hätten noch einige Plätze dort frei. Dort wären sie ungestört.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, danke ! Es macht mir nichts aus,“ antwortete ich lahm und sammelte meine Papiere wieder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Guten Flug !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, mich ständig immer für alles zu bedanken, ging ich ohne etwas zu sagen, den Tunnel entlang Richtung Flieger. Ich wollte mit niemandem sprechen, sonst hätte ich wahrscheinlich noch richtig losgeheult. Geschafft und mutlos geworden, ließ ich mich auf meinen Platz sinken. Meinen Rucksack warf ich achtlos auf den Boden. Die Stewardess kam und kontrollierte die Gurte. Ich schloss die Augen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Da fiepte mein Handy.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Hey, wann kommst Du denn endlich wieder ? Hier ist es stinklangweilig ! Ich hab niemanden zum laufen, niemanden zum Essen und so langsam krieg ich wirklich die Krise. Jon hockt in NJ, die anderen zwei verlustieren sich in New York und Du flitzt irgendwo in Europa rum. Du fehlst mir, Schwester ! LG Rich.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich musste lachen, ich konnte Richie vor meinem geistigen Auge sehen, wie er da stand, das Handy in der Hand und beim Schreiben des Textes mit dem Fuß aufstampfte. Wie ein kleines ungeduldiges Kind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Du wirst gleich einen Herzhüpfer haben, denn ich bin bereits auf dem Weg ! Sag aber bitte Jon nichts davon, es soll eine Überraschung werden ! Bussi und eine dicke Umarmung ! Sandy.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nur wenige Sekunden später bekam ich die nächste SMS.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Stimmt das wirklich ? Oder ist das einer Deiner bösen Scherze ? Sonst heb ich mir den Herzhüpfer für später auf. Nein, zu spät ! Ich hab ihn schon…. *grins* Wann kommst Du denn an ? Soll ich Dich abholen ? Würde ich echt gerne machen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Wir starten in ein paar Minuten, ich bin also in etwa zwölf Stunden da. Du brauchst mich nicht abzuholen, es ist ja dann ca. sechs Uhr morgens. Ich nehm mir einfach ein Taxi. Bis später !“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Guten Flug und pass auf Dich auf, Süße !“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die Stewardess trat neben mich und sah mich ein klein wenig vorwurfsvoll an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Das müssen Sie nun aber leider ausschalten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wird gemacht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich tat wie befohlen und lehnte mich wieder zurück. Richie war einfach zu süß ! Wie immer war er im richtigen Moment zur Stelle, keine Ahnung, wie er das immer wieder anstellte. Niemand außer Tanja wusste, dass ich auf dem Rückflug war, und er schickte mir kurz vor dem Abflug eine SMS ?! Hoffentlich verriet er mich nicht !&lt;br /&gt;Nur, wie das mit der Überraschung werden sollte, darüber hatte ich mir natürlich noch keinerlei Gedanken gemacht. Doch ich hatte ja die nächsten zwölf Stunden genug Zeit, mir was einfallen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Startvorbereitungen waren abgeschlossen und der Vogel rollte langsam auf das vorgesehene Rollfeld, bevor er zum Stillstand kam. Ich konnte das erregende Motorengeräusch hören, das sich immer mehr steigerte, bis der Flieger endlich losrollte, rasch an Geschwindigkeit gewann und schließlich abhob. Steil stach er hoch in den nächtlichen Himmel und mir wurde flau im Magen. Sobald die Getränke angeboten wurden, bestellte ich eine Bloody Mary. Als die Flugbegleiterin diese vor mich hinstellte, orderte ich sofort eine zweite. Sie bedachte mich mit einem erstaunten Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Liebeskummer !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Oh je ! Wenn Sie noch etwas brauchen, wenden Sie sich an mich, in Ordnung ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich nickte nur und nahm einen Schluck. Es war immer wieder erstaunlich, was für eine beruhigende Wirkung Alkohol haben konnte. Der Drink rann brennend meine Kehle hinunter und ich hätte ziemlich viel dafür gegeben, hätte ich dazu noch eine rauchen können. Seufzend schloss ich wieder die Augen und dämmerte bald darauf in einen unruhigen Schlaf. Mein Sitznachbar entpuppte sich als sehr unruhig und dann und wann bekam ich einen kleinen Hieb in die Rippen.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Erst Stunden später kam ich wegen heftiger Turbulenzen wieder zu mir. Ein Blick auf den Bildschirm über dem Gang verriet mir, dass wir im Moment den Grand Canyon überflogen. Zarte Lichtstrahlen brachen sich ihren Weg durch die dichte Wolkendecken. Unendlich tief unter mir konnte ich das majestätische Gebilde ausmachen. Ich kam mir so klein vor, vor dieser unfassbaren Schönheit der Schöpfung. Eines Tages würde ich mit Jon dorthin fahren…. Auf dem Motorrad….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren noch knappe vier Stunden bis zur Landung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-3210696708026851281?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/3210696708026851281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=3210696708026851281' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3210696708026851281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/3210696708026851281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-262.html' title='Kapitel 262'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-5036058790974950461</id><published>2010-04-12T07:59:00.000+02:00</published><updated>2010-04-12T08:04:13.735+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 261</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Szenenwechsel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er war hundemüde und total geschafft, als er die Auffahrt zu seinen Eltern hochfuhr. Seine vier Racker waren am frühen Morgen von einem Fahrer vorbei gebracht worden. Er hatte in der Haustüre gestanden, als der Wagen vorfuhr und sie beim Aussteigen beobachtet. Als sie ihn sahen, ließen sie alles fallen, was sie in den Händen gehalten hatten und liefen freudig auf ihn zu. Glücklich fielen sie ihm in die Arme. Er hörte geschätzte einhundert Mal ein aufgeregtes „Daddy ! Daddy !“ und versuchte mit seinen Umarmungen und Küssen allen vieren gerecht zu werden. Er sah die kleinen freudigen Gesichter, die ihn anstrahlten, aber er sah auch den ernsten Blick von Stephanie. Mit einem kleinen Zwinkern versuchte er, sie aufzuheitern. Das hatte früher immer geklappt. Ein hilfloses kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht, das jedoch sofort wieder verschwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die vier stürmten ins Haus, um auch die Großeltern zu begrüßen. Seine Mutter hatte Frühstück gemacht und ließ die fünf alleine. Jon hatte es so mit ihr abgesprochen. Sie machten sich hungrig über die Pancakes, Muffins, Hash browns und die gebratenen Würstchen her. Stephanie nahm sich nur ein wenig von den Cornflakes, die sie nachdenklich löffelte. Ab und zu nahm sie einen Schluck von ihrem Tee. Über die Tasse hinweg sah sie ruhig ihren Vater an. Dieser Blick verunsicherte ihn etwas, denn er kam ihm nur allzu bekannt vor. Es war der Blick ihrer Mutter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er riss sich zusammen und wischte den Gedanken an seine Frau augenblicklich weg. Sie sollte an diesem Tag und schon gar nicht an diesem Gespräch Anteil haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Hört mal, ich muss etwas mit Euch besprechen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Vier neugierige Augenpaare ruhten auf ihm. Sogar die beiden Kleinen, Jacob und Romeo ließen ihr Besteck sinken. Sie sahen ihn neugierig an. Er wusste nicht, wie er anfangen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Also, Ihr habt ja bestimmt schon gemerkt, dass Eure Mam und Euer Dad…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Weiter kam er nicht, denn Stephanie unterbrach ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Dad, lass die Einleitung. Wir wissen, dass Ihr Euch trennen wollt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Überrascht sah er sie an. Nun wusste er gar nicht mehr, was er sagen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sag uns einfach, wie das weiter gehen soll. Wie Ihr Euch das vorstellt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Steph…“ er unterbrach sich und hüstelte. „Ich wollte, dass wir in Frieden auseinander gehen. Und das funktioniert nicht. Ich will bestimmt nicht schlecht über Eure Mutter reden, aber es sind einige Dinge zwischen uns geschehen, die ein Zusammenleben unmöglich machen. Ich habe anfangs versucht, dass wir wegen Euch zusammen bleiben. Ich wollte niemals, dass Ihr in einer kaputten Familie aufwachsen müsst. Aber es geht nicht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die vier sahen ihn sprachlos, aber auch erwartungsvoll an. Romeo verstand sicher nicht genau, über was hier gesprochen wurde. Jon wurde klar, dass es mit diesem einen Gespräch nicht getan sein würde. Wie auch, seine Kinder waren vom Alter her viel zu weit auseinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wir haben uns sehr geliebt. Wir wollten für immer zusammen bleiben. Deswegen seid Ihr auf der Welt. Ihr seid der Beweis für unsere Liebe, die es einmal gab. Aber irgendwann haben wir uns einfach nicht mehr verstanden. Die Gefühle, die wir füreinander hatten, veränderten sich. Wir haben nur noch miteinander gestritten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wer ist diese Frau, mit der Du immer wieder fotografiert wirst ?“ fragte Jesse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie ist meine Freundin. Sie heißt Sandy und ich liebe sie sehr.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Lebst Du mit ihr zusammen ?“ kam nun von Stephanie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja, sie wird zu mir nach LA ziehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie drehte ihre Tasse unruhig zwischen den Händen und er spürte, was in ihr vorging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wirst Du mit ihr auch Kinder haben, wenn Du sie so sehr magst ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß es nicht, dafür ist es noch zu früh.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wirst Du uns dann nicht mehr lieb haben ?“ bohrte Jesse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wie kommst Du denn nur auf so etwas ? Ich werde Euch immer lieb haben und Ihr werdet immer das Wichtigste in meinem Leben sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er sah die vier der Reihe nach an. Er wusste, dass sie verunsichert waren. Dass sie sich allein gelassen fühlten. Und dass sie Angst hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Seht her, ich bin über ein Jahr weg von zuhause. Eigentlich dachten wir, so eine Auszeit würde uns wieder zusammen bringen. Wir könnten über alles nachdenken.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber es hat nicht geklappt,“ stellte Stephanie fest. „Du hast Dich in eine andere Frau verliebt, Mam trifft sich mit anderen Männern und wir sind irgendwo dazwischen. Na super, da kann ich mich ja dann endlich in die Reihe bei meinen Klassenkameradinnen einreihen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Er erschrak, als er ihre Bemerkung hörte. Sie klang so sarkastisch, so abgeklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sie trifft sich mit anderen Männern ?“ hakte er nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ja. Dauernd sind es andere. Ich würde ja nichts sagen, wenn es einer wäre. Schließlich bist Du auch mit einer anderen Frau zusammen. Sie glaubt, wir würden es nicht merken, wenn sie früh morgens nach Hause kommt. Aber wir merken es doch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon wurde unruhig. Das hatte er nicht erwartet. So, wie er Dorothea kannte, hatte er gedacht, sie hätte beim Treffen mit den Anwälten so reagiert, weil sie ihn immer noch liebte, weil sie verletzt war und keine Chance sah, ihre Ehe zu retten. Aber dass sie sich mit anderen traf, sogar mit vielen verschiedenen…. Er musste etwas tun, etwas entscheiden, aber was ? Und wie ? Sagte Stephanie die Wahrheit, oder übertrieb sie einfach, weil sie ihre Eltern für das, was geschah, verurteilte ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird. Eigentlich habe ich mir gewünscht, dass Eure Mam und ich Freunde bleiben würden. Dass ich Euch immer besuchen könnte, wann ich wollte und Ihr mich. Ihr wisst, dass Ihr mich immer anrufen, mich immer besuchen könnt, wann Ihr wollt ? Dass ich immer für Euch da sein werde ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die vier nickten nur traurig. Keiner von ihnen sprach ein Wort. Er hatte keine Ahnung, was er ihnen noch sagen konnte, was er nun tun sollte. Was das richtige war. Seine Eltern waren seine Rettung. Sie kamen leise herein und sahen die fünf ruhig an. Carol ergriff das Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ihr Süßen, Ihr wisst, dass Euer Dad die Wahrheit sagt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie machte eine kleine Pause, um ihnen Zeit zu geben und ihren Worten Nachdruck zu verleihen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wieder nickten sie nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Er liebt Euch über alles und ist immer für Euch da. Er ruft so oft bei uns an, um nach Euch zu fragen. Und er macht sich große Sorgen um Euch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Was sollen wir jetzt tun ? Sollen wir Mam dafür verurteilen ?“ fragte Stephanie verzweifelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein nein ! Natürlich nicht ! Aber Ihr müsst offen sein, Ihr müsst Eurem Dad erzählen, wenn etwas nicht stimmt, wenn Euch etwas stört, wenn Ihr etwas nicht verstehen könnt. Nur so können Missverständnisse beiseite geräumt werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und wo sollen wir leben ?“ fragte Jesse mit Tränen in den Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wo wollt Ihr denn leben ?“ fragte Jon leise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bei Dir und bei Mam,“ sagte Jake.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ihr wisst, dass das nicht geht. Ihr habt hier Eure Schule, Eure Freunde, Euer Zuhause. Aber Ihr könnt immer zu mir kommen, und ich werde, so oft ich kann, zu Euch kommen. Wenn Ihr das wollt ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Die drei Größeren sprangen auf und umarmten ihn, Romeo schaute immer noch verständnislos drein, doch John nahm ihn auf seine Arme und trug ihn zu Jon, der ihn auf seinen Schoß setzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und Du ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Auch…. Ferien…. bei Dad….“ stammelte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber Ihr müsst mir versprechen, dass Ihr mich immer anruft, wenn Ihr mich braucht !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie nickten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und Ihr müsst mir versprechen, dass Ihr mir immer alles sagt, was zuhause vor sich geht ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie nickten und er sah die Tränen in den Augen. Es tat ihm so weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„So, genug der Tränen und der Traurigkeit ! Euer Dad geht mit Euch in den Zoo !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Carol klatschte in die Hände und scheuchte die Kids auf, die sofort jubelnd aufsprangen und nach ihren Sachen kramten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Jon sah seine Eltern dankbar an und stand langsam auf. Der erste Schritt war getan. Für ihn war es der wichtigste.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-5036058790974950461?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/5036058790974950461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=5036058790974950461' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5036058790974950461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/5036058790974950461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/2010/04/kapitel-261.html' title='Kapitel 261'/><author><name>Missi68</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03913813969593672825</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_pk4n1kSR_lc/SRVjVUzdZ7I/AAAAAAAAAAM/AA2IWFhPeLg/S220/Jon_Bon_blau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4361189859225642417.post-2997985751773121691</id><published>2010-04-05T09:27:00.000+02:00</published><updated>2010-04-05T09:29:13.988+02:00</updated><title type='text'>Kapitel 260</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Nine Lives auf der Eins in den Staaten !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;Die deutsche Rockband um die Sängerin Sandy Reed hat das fast unmögliche geschafft. Zum ersten Mal seit den Zeiten Nenas ist eine deutsche Band auf Platz Eins in den amerikanischen Charts geschossen. Ihr Song „Can`t stop calling you“ hatte zwar einen kleinen Durchmarsch durch die Top Twenty zu bewältigen, aber es hat geklappt !“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;„Sandy Reed mit ihren Jungs on Top !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial; font-style: italic;"&gt;Unsere Lokalhelden haben es tatsächlich geschafft, die amerikanischen Charts zu stürmen ! Was hier mit Auftritten auf Schulfesten, Hochzeiten und Dorffesten begann, nimmt in der großen weiten Welt seinen Fortgang. Wir sind sehr stolz auf ‚unsere’ Nine Lives !“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mit wurde schwindelig und ich konnte es nicht glauben. Jon hatte mich also nicht veräppelt. Es war Wirklichkeit. Wir waren auf der Eins in den Staaten. Und das noch mit einem meiner Lieblingssongs. Meine Gedanken rasten. Ich griff nach meinem Handy und wählte Stefans Nummer. Nach endlosem Klingeln gab ich genervt auf. Warum ging er nicht hin ? Ich sah auf die Uhr. Bei uns war es kurz vor sieben Uhr abends. Die waren mich Sicherheit noch nicht auf, wenn sie überhaupt schon ins Bett gefunden hatten. Ich musste lachen, hielt aber gleich wieder inne. Ich war nicht bei ihnen und sollte es doch sein….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Tanja kam mit Tellern und Besteck beladen zu mir und machte sich daran, den Tisch zu decken. Sie lächelte mich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Trübe Gedanken ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich bin nicht bei meiner Band.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie sah mich prüfend an, zeigte jedoch keine Regung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schau, wie oft im Leben ist man auf Platz eins ? Und für wie lange ? Ich meine, so was sollte man doch zusammen feiern, oder ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du fliegst doch morgen. Durch die Zeitverschiebung gewinnst Du ja noch 12 Stunden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Schon. Aber ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt machen soll. Jon sitzt in New Jersey, die Jungs in LA. Eigentlich will ich zu Jon und eigentlich will ich zu meinen Jungs.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ich denke, wenn er weiß, dass Du wieder in LA bist, wird er sicherlich gleich zu Dir fliegen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich nickte nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Soll ich Dir noch was helfen ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nein, lass nur. Ich bin soweit fertig.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nach dem Essen ging ich bei meinen Eltern vorbei. Es wurde ein tränenreicher Abschied, und sehr oft dachte ich daran, einfach hier zu bleiben. Hin- und her gerissen, völlig durcheinander machte ich mich schweren Herzens auf den Heimweg. Den Heimweg ? Langsam ging ich durch die Nacht und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Versuchte, mir einzureden, dass das, was ich tat, das richtige war. Wenn bloß Jon hier wäre !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nur wenige Stunden später standen wir auf. Es war kurz nach zwei. Knappe zwei Stunden Fahrt zum Flughafen, eine Stunde vorher einchecken…. Wir hatten also noch etwas Zeit für ein Frühstück. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Das letzte Frühstück in meiner Wohnung….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich sammelte meine Habseligkeiten ein und packte meinen kleinen Rucksack. Traurig sah ich mich um. Obwohl noch ein paar meiner Möbel hier waren, sah es völlig anders aus. Es war jetzt Tanjas Bleibe. Ich ließ ein letztes Mal meinen Blick schweifen, bevor ich mich umdrehte und hinaus ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie schloss sorgfältig ab und wir gingen langsam die Treppe hinunter. Die Haustür fiel laut ins Schloss. Tanja ging voraus zum Auto. Ich drehte mich um und sah ein allerletztes Mal zu meinen Fenstern hoch. Das Wasser schoss mir in die Augen. Sie hatte gemerkt, was in mir los war und griff nach meiner Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Komm !“ sagte sie nur und zog mich sanft mit sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Während ich mein Ticket holte, besorgte sie uns Kaffee. Im Raucherbereich ließen wir uns auf die Stühle sinken und tranken schweigend. Alles kam mir so unwirklich vor, Irgendwie hatte ich plötzlich Angst vor meiner Zukunft. Ich sollte mich um Tanja kümmern, ich begann ein neues Leben, auf einem anderen Kontinent. Platz eins in den USA. Jon`s Scheidung, meine Jungs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Süße, es wird alles gut werden. Du tust das Richtige !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Bei Dir hört sich das alles immer so einfach an !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Es ist einfach.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich sah sie zweifelnd an, doch Tanjas Optimismus machte auch mir wieder Mut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Wenn es drüben nicht klappt, was ich absolut nicht glaube, kommst Du wieder her. Du hast hier Deine Eltern, Deine Freunde, Deine Wohnung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Tanja, ich hab echt Angst !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ach lass Dich drücken !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sie nahm mich in ihre Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Vor was hast Du denn Angst ? Vor dem Glücklichsein ? Vor dem Erfolg ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Leise auflachend schüttelte sie ihren Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Und ich hab ein schlechtes Gewissen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber nicht wegen mir ! Das lass mal ganz schnell wieder sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Aber ich lass Dich einfach so alleine…. Und….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Nichts und ! Du lässt mich alleine, weil ich es so will ! Es tut mir bestimmt ganz gut, für mich zu sein. Niemals im Leben würde ich von Dir verlangen, hier zu bleiben und mich zu trösten. Außerdem ist es nicht der erste Liebeskummer den ich habe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Du kommst aber wann immer Du willst ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Sicher !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Mir fällt gerade ein, Du hast ja den Flug bezahlt ! Was hat der denn gekostet ?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„450 Euro. Aber sieh`s als Mietzahlung an !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ne, Tanja ! Ich will nicht, dass Du den bezahlst !“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;„Ist schon okay.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Mein Flug wurde aufgerufen und das Boarding begann. Sie stand auf, um zur Toilette zu gehen. Ich steckte rasch fünf Hunderter in ihre Handtasche, vergrub diese aber ganz unten, damit sie sie nicht gleich sah, falls sie während unseres Zusammenseins noch einmal hinein schaute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wir verabschiedeten uns heulend. Schniefend und vor uns hin stammelnd, nahm ich ihr das Versprechen ab, dass sie immer anrufen würde, falls sie mich brauchen würde. Und sie musste mir versprechen, und dafür nahm ich ihr einen Eid ab, dass sie kommen würde, falls ihr danach war.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4361189859225642417-2997985751773121691?l=missijonbonjovi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://missijonbonjovi.blogspot.com/feeds/2997985751773121691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4361189859225642417&amp;postID=2997985751773121691' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/2997985751773121691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4361189859225642417/posts/default/29979857517731
